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Mit diesen Tipps wird Ihre Kaffeebar zum Highlight

Kaffeebar Wohnung
Der Traum für jeden Kaffeeliebhaber: eine eigene Kaffeebar in der Wohnung Foto: Getty Images / Liudmila Chernetska
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Carolin Chytrek
Carolin Chytrek Freie Autorin

30. Juli 2025, 11:37 Uhr | Lesezeit: 6 Minuten

Wenn sich der Kaffeedurst anbahnt, muss es schnell gehen. Deshalb entscheiden sich viele Menschen zu Hause für einen Kaffeevollautomaten, eine French Press oder eine Kapselmaschine. Aber Hand aufs Herz: An den Geschmack aus dem Lieblingsbistro kommt der selbst gemachte flüssige Wachmacher oft nicht ganz ran. Ob das der Grund dafür ist, dass Barista-Kurse seit einigen Jahren so stark boomen wie nie? Sich das Café-Feeling ganz einfach nach Hause zu holen, steht häufig ganz oben auf den Wunschlisten von Kaffeejunkies. myHOMEBOOK verrät, wie man sich eine Kaffeebar in der Wohnung einrichtet.

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Die Kaffeebar

Zugegeben, einen ganz eigenen Raum für den Kaffeegenuss zu schaffen, ist in vielen Wohnungen platztechnisch absolut nicht machbar. Aber manchmal reichen auch kleine Veränderungen in der Küche oder dem Wohn-/Essbereich, um die Zubereitung des Kaffees zur Zeremonie werden zu lassen. Denn: Eine gut eingerichtete Ecke sorgt nicht nur für Ordnung, sondern schafft auch eine kleine Oase der Achtsamkeit im Alltag. Sie wird zum Ort für die wohlverdiente Pause – und da schmeckt die Tasse zwischendurch ganz besonders gut.

Die richtige Zone finden

Bevor es mit der Zubereitung des ersten eigenen Barista-Kaffees losgehen kann und die ganz persönliche Café-Experience in den eigenen vier Wänden beginnt, sollte man überlegen, welcher Platz sich besonders gut für die Kaffeebar eignet. Egal ob der kleine Coffee Corner auf der Arbeitsplatte, eine mobile Bar oder ein getrennter kleiner Spot, der separat zur Küche steht – den eigenen Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt.

Was man benötigt

Egal für welche Art von Kaffeeecke man sich auch entscheidet: Im Zentrum steht selbstverständlich immer die Kaffeemaschine. Sie hat nicht nur Einfluss auf das Ambiente, sondern auch auf den Geschmack. Wenn es das Budget hergibt und man technisch versiert ist, bietet sich durchaus eine Siebträgermaschine wie im Lieblingscafé um die Ecke an. Aber auch eine Filter- oder Kapselmaschine können durchaus ihren Reiz haben, abhängig davon, welchen Geschmack und Stil man verfolgt. Wer den nötigen Platz hat, kann sich weitere Kaffee-Gadgets zulegen. Am naheliegendsten sind beispielsweise eine eigene Kaffeemühle oder ein Milchaufschäumer samt Milchkännchen, um fleißig an seinen Latte-Art-Kunstwerken zu arbeiten. Baristas, die auf eine Siebträgermaschine setzen, benötigen zusätzlich ein Tamper-Set, bestehend aus Station, Tamper und Gummimatte, um das frisch gemahlene Kaffeepulver in das Sieb zu pressen.

Darüber hinaus sollte man natürlich geeignete Kaffeetassen sowie Löffel und Aufbewahrungsgläser parat halten, die optisch zur Kaffeeecke passen. Am besten wählt man hier ein einheitliches Set, vielleicht aus Porzellan oder Steinzeug. 

Der Coffee Corner

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Möchte man die persönliche Kaffeebar in seiner Wohnung in die Küchenzeile integrieren, steht einem oft nur wenig Platz zur Verfügung. Diesen sollte man deshalb geschickt nutzen. Die Kaffeemaschine steht hier ganz klar im Zentrum, Kaffeetassen können beispielsweise auf einem darüber hängenden Regal drapiert oder an eine Metallvorrichtung an der Wand gehängt werden. Alternativ kann die Kaffeeecke direkt unter dem Wandschrank platziert werden, in dem sich die Tassen befinden.

Auch interessant: Was steckt hinter dem Einrichtungstrend „Cafécore“?

Ein Drehteller aus Holz oder ein kleines Tablett schaffen genügend Platz für Vorratsgläser und weitere Geräte. Um die Mini-Kaffeebar nicht zu überladen, sollten nur relevante Gegenstände auf dem Tresen platziert werden.

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Die mobile Kaffeebar

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Wie praktisch ist es, wenn man seine Kaffeebar immer genau da hinschieben kann, wo sie in der Wohnung gerade gebraucht wird – in die Küche, an den Esstisch oder sogar auf den Balkon. Ein mobiler Kaffeespot macht es möglich. Ein Rollwagen schafft Flexibilität und ist super praktisch für alle, die in ihren eigenen vier Wänden über wenig Platz verfügen. Auf dem Wagen können die Elektrogeräte platziert werden, in Fächern weiter unten finden Tassen und Löffel genug Platz. Dekoartikel, passende Sirupflaschen oder kleine Pflanzen machen die mobile Kaffeebar besonders ansehnlich. Wenn sie nicht gebraucht wird, kann sie übrigens platzsparend hinter der Küchentür oder im Abstellraum platziert werden.

Fester Barista-Spot

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Die Küche oder der Ess-/Wohnbereich ist geräumig? Dann bietet sich ein eigener, fester Kaffeespot an. Idealerweise wählt man eine große Kommode, die man wie einen kleinen Bartresen dekoriert. Auch hier werden die Elektrogeräte oben platziert. Tassen werden entweder in einem Wandregal oder in der Kommode verstaut, auch Vorratsgläser finden in den Stauraumfächern Platz. Die Kommode lässt besonders viel Spielraum, was die Deko angeht. Hier kann man mit Statement-Schildern und Pflanzen spielen.

Wer sich eine Ecke im Boho-Stil wünscht, kann kleine Bastkörbe in der Kommode oder einen Juteläufer davor platzieren. Auch eine große Statementlampe über der Bar, zum Beispiel mit einem Korb-Lampenschirm, sorgt für den besonderen Hingucker. Alle, die den Industrial-Stil verfolgen, können eine Kommode aus Metall oder dunklem Holz wählen und die Auswahl der Geräte farblich einheitlich halten. Hier bietet sich eine Farbpalette mit Schwarz, Weiß und Grautönen an. Wer es lieber farbig mag, wählt zur neutralen Kommode bunte Tassen oder Dekoartikel.

Mit ein paar einfachen Handgriffen kann sich jeder eine Kaffeebar in seiner Wohnung einrichten – egal, ob viel oder weniger Platz zur Verfügung steht. So kann die (tägliche) Tasse Kaffee zum wohligen Genuss in den eigenen vier Wänden werden.

09.01.2024, Berlin, Bild Headshot Mitarbeiter,
Team, Impressum 
Im Foto Mareike Schmidt

© Wolf Lux
@wolf_lux_photography
Redakteurin

Nicht nur für Kaffee-Fans

„Wer keinen Kaffee trinkt, muss auf eine stilvolle Genussecke nicht verzichten. Die vorgestellten Tipps lassen sich ganz einfach auf eine persönliche Teestation übertragen. Statt einer Kaffeemaschine kommt ein eleganter Wasserkocher zum Einsatz – ideal für die schnelle Zubereitung verschiedenster Teesorten. Anstelle von Kaffeetassen sorgen formschöne Teetassen oder zarte Porzellan-Schälchen für das passende Ambiente.
Für die Aufbewahrung der Teebeutel eignet sich eine dekorative Holzbox mit Glasdeckel – so behält man den Überblick über die verschiedenen Sorten und präsentiert sie gleichzeitig ansprechend. Besonders stilvoll wirken ausgewählte Teedosen aus Keramik, Metall oder Glas, die nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker auf der Teetheke sind. Kombiniert mit einem kleinen Tablett, Honigglas, Kandissticks oder einem eleganten Löffelhalter entsteht ein liebevoll gestalteter Bereich, der zum Entspannen und Genießen einlädt.“

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