25. Oktober 2025, 13:04 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
In vielen Wohnungen ist Stauraum knapp. Dabei gibt es in jedem Zimmer ungenutzte Flächen, die man hervorragend für zusätzlichen Platz nutzen kann. Besonders der Bereich um Türen herum wird oft übersehen, obwohl man ihn ideal für Regale einsetzen kann. Regale, die die Tür einrahmen, schaffen nicht nur Ordnung, sondern können auch ein dekoratives Gestaltungselement im Raum sein.
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Den Raum um die Tür sinnvoll nutzen
Sicher, die leere Fläche um den Türrahmen bietet sich für eine schöne Wandgestaltung an – ebenso aber für praktischen Stauraum. Diesen Bereich kann man optimal mit Regalen gestalten, ohne den Raum zu überladen. Bücher, Dekoration, Pflanzen oder Alltagsgegenstände kann man hier platzsparend und zugleich stilvoll unterbringen.
Beim Planen sollte man darauf achten, dass die Regale so angebracht werden, dass man die Tür problemlos öffnen kann und die oberen Fächer gut erreichbar bleiben. Ebenso wichtig wie die Zugänglichkeit ist die Stabilität. Schweres Material sollte man sicher an der Wand verankern, um Unfälle zu vermeiden. Außerdem empfiehlt es sich, dass man die Tragfähigkeit der Konstruktion vorab prüft, damit die Regale nicht überlastet werden.
Maßanfertigung oder Eigenbau bei Regalen um die Tür
Beim Bau von Regalen um die Tür herum kann man zwischen maßgefertigten Lösungen und Do-it-yourself-Projekten wählen. Maßgefertigte Regale kann man optimal an die Wand- und Türmaße anpassen, sodass sie sich harmonisch in den Raum einfügen. Dabei kann man offene und geschlossene Fächer kombinieren, wodurch man sowohl praktische als auch dekorative Gegenstände unterbringen kann. Es ist immer besser, vorab genau zu überlegen, welche Gegenstände man wo sinnvoll unterbringen möchte, um die Fächer besser einzuteilen und zu planen. Egal, ob man das Regal selbst plant oder es anfertigen lässt.
Wer handwerklich geschickt ist, kann die Regale auch selbst bauen. Holz, Schrauben und stabile Winkel reichen oft aus, um ein individuelles Möbelstück zu schaffen. Man sollte aber darauf achten, dass die Fächer nicht zu dicht gesetzt werden, damit Luft zirkulieren und es zu keiner Schimmelbildung kommen kann. Zudem kann man mit Skizzen vorab prüfen, wie die Proportionen am besten wirken. Bei der Anordnung kann man die Tür wie einen zentralen Punkt einrahmen, wodurch ein harmonisches Gesamtbild entsteht.
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Designmöglichkeiten
Je nach Raum, Zweck und Einrichtungsstil gibt es verschiedene Möglichkeiten, Regale um die Tür zu gestalten. Man kann geschlossene Regale nutzen, um Kleidungsstücke, Akten oder andere Gegenstände zu verstauen, die nicht sichtbar sein sollen. Teilweise offene Regale kombiniert man oft mit untenliegenden Schubladen oder Türen und offenen Fächern oben, um Bücher oder Dekoration zu präsentieren.
Modulare Systeme kann man flexibel anpassen und mit anderen Möbeln verbinden, beispielsweise mit einem Sideboard oder TV-Board, sodass man ein durchgängiges Raumkonzept erhält. Liegt die Tür in einer Raumecke, kann man ein Eckregal bis zur angrenzenden Wand ziehen, um jeden Zentimeter Platz zu nutzen, während offene Regale sich gut eignen, um Bücher, Pflanzen oder Deko-Objekte zu zeigen und die Tür als optischen Mittelpunkt zu rahmen.
Materialmöglichkeiten
Holz eignet sich besonders gut, da man es robust und langlebig einsetzen kann. Man sollte dabei auf die Holzart und Oberflächenbehandlung achten, damit die Regale lange halten. Helle Töne lassen Räume größer wirken, während dunkle Hölzer eine klassische und elegante Ausstrahlung erzeugen. Alternativ kann man Metall oder Kombinationen aus Holz und Metall nutzen, um einen modernen Look zu erzielen. Man sollte darauf achten, dass die Regaltiefe die Tür nicht blockiert, sodass man sie problemlos öffnen kann. Modulare Regale kann man später erweitern, ohne größere Umbauten vornehmen zu müssen.
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Praktische Überlegungen
Ebenso wichtig wie die Wahl von Material und Design sind einige praktische Punkte, auf die man achten sollte. Man sollte die Nutzbarkeit stets im Auge behalten und für hohe Fächer gegebenenfalls eine kleine Leiter oder Staffelei zur Verfügung stellen. Zwischen den Regalbrettern sollte man – wie schon erwähnt – ausreichend Abstand lassen, damit Luft zirkulieren und keine Schimmelbildung entstehen kann. Das ist vor allem in Mietwohnungen wichtig. Schweres Material kann man in den unteren Fächern platzieren, während leichtere Gegenstände nach oben kommen, um Stabilität zu gewährleisten. Man kann offene und geschlossene Fächer miteinander kombinieren, um das Regal strukturiert und aufgeräumt wirken zu lassen. Zudem kann man das Regal mit LED-Leisten oder kleinen Spots ins richtige Licht rücken, sodass man die Objekte gut sehen kann und gleichzeitig eine dekorative Wirkung erzielt.
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Regale um die Tür herum sind in jedem Zimmer praktisch
Regale um die Tür kann man auf vielfältige Weise nutzen. Im Wohnzimmer generiert man Stauraum oder Fläche für Bücher, Pflanzen und allerlei Dekoration. Im Flur kann das Regal um die Tür, Teil der Garderobe werden, indem Schals, Taschen oder Schlüssel griffbereit verstaut werden können. Auch im Kinderzimmer bietet ein solches Regal viel Platz, um Spielzeug, Schulsachen oder Bastelmaterialien ordentlich aufzubewahren. Im Arbeitszimmer hingegen kann man Akten oder Fachliteratur ordnen, ohne den Schreibtisch zu überladen. Es ist immer besser, wenn man die unteren Fächer für schwere Gegenstände nutzt und leichtere Dinge oben platziert, sodass die Regale sicher und praktisch bleiben.

