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DIY

Sicherungskasten stört? Mit diesem Bilderrahmen-Trick verschwindet er

Sicherungskasten verdecken
Sicherungskästen können die Optik der Wohnung stören Foto: Getty Images/Andrey Zhuravlev
Mareike Schmidt

Berlin, 18.5.2026
(c) Niels Starnick / BILD
Redakteurin

28. Oktober 2026, 16:16 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Mitten im schön eingerichteten Flur prangt der Sicherungskasten an der Wand. Oder genau an der freien Wandfläche sitzt eine Steckdose, die nie benutzt wird. Verstecken lassen sich beide mit Bilderrahmen. myHOMEBOOK erklärt, wie es geht.

Manchmal sind es die kleinen Details, die das Gesamtbild eines Raumes stören. Eine ungenutzte Steckdose an einer ungünstigen Stelle oder ein auffälliger Sicherungskasten im Flur – all das sind typische Alltagsprobleme, die man bei der Wohnraumgestaltung gerne übersieht. Dabei braucht es nicht immer eine aufwendige Renovierung, um solche optischen Störfaktoren verschwinden zu lassen. Mit ein paar kreativen Ideen lassen sich Steckdosen und Sicherungskästen geschickt kaschieren und sogar in dekorative Gestaltungselemente verwandeln.

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Sicherungskasten mit Bilderrahmen-Konstruktion verdecken

Der Sicherungskasten gehört zu den Dingen, die man in einer schönen Einrichtung am liebsten übersehen würde. Gerade im Flur sitzt er häufig gut sichtbar an der Wand und wirkt wie ein funktionales Fremdelement zwischen Spiegel, Garderobe und ausgewählten Wohnaccessoires. Ihn einfach zu überstreichen oder dauerhaft zu verdecken, ist jedoch keine gute Lösung – schließlich muss er im Bedarfsfall jederzeit zugänglich bleiben.

Die clevere Alternative ist daher eine selbst gebaute Bilderrahmen-Konstruktion, die den Sicherungskasten optisch verschwinden lässt und sich bei Bedarf öffnen lässt.

Das benötigt man:

  • Zwei gleich große Bilderrahmen, die von der Größe her den Sicherungskasten vollständig überdecken
  • zwei geeignete Scharniere
  • Geeignetes Befestigungsmaterial für die Wand und den jeweiligen Untergrund

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So funktioniert das DIY-Projekt

Um den Sicherungskasten zu verdecken, benötigt man zunächst zwei identische Bilderrahmen, die in ihren Außenmaßen größer als der Sicherungskasten sind. Sie sollten diesen vollständig verdecken und ausreichend Abstand bieten, damit sich die Konstruktion später problemlos öffnen lässt.

Bei einem der beiden Bilderrahmen werden die Rückwand, die Glasscheibe und das Innenpapier entfernt. Übrig bleibt der leere Rahmen, der als Abstandshalter und Teil der beweglichen Konstruktion dient. Der zweite Rahmen bleibt als dekorative Vorderseite erhalten und kann später mit einem passenden Bild oder Kunstdruck bestückt werden.

Nun positioniert man die beiden Rahmen übereinander und verbindet sie an einer Seite mit zwei passenden Scharnieren jeweils oben und unten. Dadurch entsteht eine aufklappbare Konstruktion, bei der der vordere, dekorative Rahmen wie eine kleine Bildertür geöffnet werden kann.

Bei der Befestigung ist besondere Vorsicht geboten: Da rund um den Sicherungskasten Stromleitungen in der Wand verlaufen können, sollte nicht einfach gebohrt oder genagelt werden. Wer den Rahmen mechanisch an der Wand befestigen möchte, sollte vorher mit einem Leitungssucher prüfen, wo Leitungen verlaufen. Eine Alternative kann stark haftendes doppelseitiges Klebeband sein.

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Ungenutzte Steckdose verstecken

Auch Steckdosen, die man nicht benötigt oder die an ungünstigen Stellen positioniert sind, kann man mit einem Bilderrahmen verdecken. Dafür wird eine geeignete, passgenaue und für den vorgesehenen Einsatz zugelassene Steckdosensicherung auf der Rückseite des Bilderrahmens befestigt. Anschließend lässt sich der Rahmen so vor der Steckdose platzieren, dass diese von vorne nicht mehr sichtbar ist. Ein schönes Motiv, ein minimalistischer Kunstdruck oder ein persönliches Foto macht aus der zuvor störenden Stelle einen dekorativen Blickfang.

Wer es besonders harmonisch mag, wählt einen Rahmen, der sich in Material und Farbgebung an anderen Elementen im Raum orientiert – beispielsweise an einem Eichenholzregal, schwarzen Leuchten oder Bilderrahmen in einer bestehenden Gallery Wall.

Wichtig: Der Bilderrahmen sollte lediglich vor einer ungenutzten Steckdose stehen und darf nicht so befestigt werden, dass die Steckdose beschädigt oder unzugänglich wird. Eine Kindersicherung ist kein Ersatz für eine fachgerechte elektrische Abdeckung. Bei einer Steckdose, die man dauerhaft außer Betrieb nehmen möchte, empfiehlt sich eine sichere Lösung durch eine Elektrofachkraft.

Kleine Tricks mit großer Wirkung

Nicht jede funktionale Einrichtungskomponente muss zum optischen Mittelpunkt eines Raumes werden. Mit kreativen Ideen lassen sich selbst vermeintlich störende Details in eine harmonische Wohnraumgestaltung integrieren. Ein Bilderrahmen vor einer ungenutzten Steckdose oder eine aufklappbare Bilderlösung, um den Sicherungskasten zu verdecken, zeigen, wie einfach sich Ästhetik und Alltagstauglichkeit verbinden lassen.

Entscheidend ist, dass die Lösung nicht nur schön aussieht, sondern auch sicher umgesetzt wird. Denn gutes Interior Design bedeutet schließlich, dass sich ein Zuhause nicht nur harmonisch anfühlt, sondern auch im Alltag funktioniert.

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