27. August 2026, 13:51 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
Gaming und stilvolles Interior schienen lange in zwei Welten zu spielen. Hier das klassische Gaming-Setup mit Technik, Kabeln und möglichst viel Funktion, dort ein aufgeräumtes Zuhause mit Möbeln, die sich in den Wohnraum einfügen. Mit der neuen Kollektion „Yxstaby“ wollen Ikea und Xbox genau diese Grenze auflösen. Die gemeinsame Kollektion umfasst Möbel und Wohnaccessoires, die Gaming nicht in eine separate Ecke verbannen, sondern ganz selbstverständlich Teil des Zuhauses werden lassen. Sie ist ab dem 1. Oktober im Handel erhältlich.
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Gaming, das sich dem Zuhause anpasst
Die Idee hinter „Yxstaby“ ist erstaunlich zeitgemäß. Nicht das Wohnzimmer soll sich dem Gaming unterordnen, sondern vielmehr soll sich das Gaming-Setup in den Alltag integrieren. Denn gespielt wird heute längst nicht mehr ausschließlich im eigens eingerichteten Gaming-Zimmer. Die Konsole steht im Wohnzimmer, der Laptop landet auf dem Esstisch und der Controller liegt zwischen Sofakissen und Fernbedienung.
Genau hier setzt die Kollektion an. Viele der Möbel lassen sich bewegen, bieten versteckten Stauraum oder erfüllen gleich mehrere Funktionen. So soll aus dem Gaming-Platz nach dem letzten Spiel wieder ein ganz normaler Teil des Wohnraums werden. Ikea bringt dabei seine Erfahrung mit alltäglichen Wohnsituationen ein, während Xbox das Know-how rund um die Bedürfnisse von Gamern beisteuert. Für jedes Produkt arbeiteten Designer beider Unternehmen eng zusammen. Die Kollektion enthält neun Stücke, die sich preislich zwischen 15 und 130 Euro bewegen.
Der Controller wird zum Möbelstück
Besonders spannend wird die Kollektion dort, wo sich die Formsprache des Xbox-Controllers in Interior verwandelt. Ein D-Pad wird zum Kissen, ein weiteres Controller-Detail findet sich als glänzende Edelstahlplatte wieder und sogar der ikonische Thumbstick bekommt eine völlig neue Funktion.
Der wohl auffälligste Entwurf ist der Thumbstick-Hocker. Seine Form basiert auf den Original-3D-Daten eines Xbox-Controllers. Was normalerweise mit dem Daumen bewegt wird, wird hier zur Sitzfläche. Selbst die charakteristische Struktur des Controllers wurde übernommen. Allerdings mit einem Zweck: Sie soll beim Sitzen für Halt sorgen. Der Hocker lässt sich zudem ähnlich wie ein Thumbstick neigen und reagiert damit spielerisch auf Bewegungen.
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Mehr Ordnung für Controller, Kabel & Co.
Dass Yxstaby nicht nur auf den typischen Gaming-Look setzt, zeigt sich vor allem bei den funktionalen Möbeln. Der mobile TV-Schrank beispielsweise steht auf Rollen und kann dorthin bewegt werden, wo gerade gespielt wird. Auf der Rückseite findet sich Stauraum für Konsole, Controller und weiteres Zubehör, während Kabel möglichst ordentlich geführt werden können.
Auch der Beistelltisch folgt diesem Prinzip. Er lässt sich ebenfalls rollen und bietet Platz für Controller, die hinter Schiebetüren verstaut und gleichzeitig geladen werden können. Damit verschwindet ein Teil des Gaming-Equipments aus dem Blickfeld, ohne dass es beim nächsten Spiel erst zusammengesucht werden muss.
Für alle, die ohne separates Gaming-Zimmer auskommen müssen, dürfte außerdem die kleine Aufbewahrungslösung interessant sein. Die Toolbox bietet Platz für Controller, Kabel und Hardware und kann geschlossen gleichzeitig als Laptopständer dienen. So lässt sich der Esstisch nach der Gaming-Session wieder unkompliziert zum Esstisch machen.
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Zwischen skandinavischer Ruhe und Xbox-Grün
Optisch bleibt Ikea seinem skandinavisch geprägten Stil treu. Statt eines kompletten Gaming-Looks mit dunklen Flächen, aggressiven Formen und auffälliger Beleuchtung dominieren neutrale Töne wie Weiß, Schwarz und Beige. Dazu kommt das typische Xbox-Grün, das allerdings nur gezielt eingesetzt wird.
Die Farbe taucht dort auf, wo sie gleichzeitig Orientierung schafft. So etwa an Taschen, Ablagen, Fächern und anderen Stauraumlösungen. Dadurch wirkt die Kollektion weniger wie ein klassisches Merchandise-Set und mehr wie eine Wohnkollektion mit spielerischen Referenzen. Genau diese Zurückhaltung macht die Kollektion für Räume interessant, in denen Gaming nicht die gesamte Einrichtung bestimmen soll.
Für Sammler darf es etwas auffälliger sein
Wer seine Xbox-Leidenschaft hingegen bewusst zeigen möchte, bekommt ebenfalls ein passendes Stück. Eine verspiegelte Displaybox ist dafür gedacht, Controller, Figuren und andere Gaming-Sammelstücke in Szene zu setzen. Statt sie in einer Schublade verschwinden zu lassen, werden sie damit zum Teil der Wandgestaltung.
Auch beim Sitzen denkt Yxstaby über den klassischen Gaming-Chair hinaus. Der Lounge-Sessel besitzt eine integrierte Tasche an der Unterseite, in der Controller und anderes Zubehör verschwinden können. Ein abnehmbares Kopfpolster sorgt für zusätzlichen Komfort, während das Design bewusst wohnlicher gehalten ist als bei vielen klassischen Gaming-Stühlen.
Damit verfolgt die Kollektion eine klare Linie. Gaming-Möbel sollen nicht länger technisch aussehen. Sie sollen auch neben Sofa, Couchtisch, Bücherregal oder Wohnaccessoires funktionieren.