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Nicht nur lüften

Tipps, um muffigen Geruch im Keller loszuwerden

Die im Keller gelagerten Sommer- oder Wintersachen nehmen in der Regel ebenfalls den muffigen Geruch an – was kann man dagegen tun?
Die im Keller gelagerten Sommer- oder Wintersachen nehmen in der Regel ebenfalls den muffigen Geruch an – was kann man dagegen tun?Foto: Getty Images

Hausbesitzer oder Mieter mit eigenem Keller kennen den eindringlichen Geruch, der in die Nase kriecht, sobald man sich im Keller befindet. Doch woher kommt dieser muffige Geruch – und wie wird man ihn wieder los?

Im Keller halten sich die wenigsten Menschen wohl gerne auf. Und das nicht etwa aufgrund von schaurigen Geschichten über Gestalten, die dort unten hausen sollen, sondern auch weil es dort meist nicht besonders gut riecht. Oft nehmen die Kisten mit Sommer- oder Winterkleidung und die anderen gelagerten Sachen den muffigen Geruch des Kellers an. Wie man ihn loswerden kann, erklärt myHOMEBOOK.

Woher kommt der muffige Geruch im Keller?

Es gibt verschiedene Quellen, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sein können. Man kann dabei zwischen mobilen und stationären Ursachen unterscheiden. Zu den mobilen Quellen, also solchen, die man rasch beheben kann, zählt zum Beispiel herumliegende, ungewaschene Wäsche. Auch Kadaver von Ungeziefern im Keller wie Mäusen und anderen Nagetieren können eine Ursache für unangenehmen Geruch sein. Wer Lebensmittel im Keller lagert, sollte kontrollieren, ob diese verdorben sind. Undichte Abwasserrohre können ebenfalls muffig riechen.

Stationäre Ursachen kann man hingegen nur mit baulichen Maßnahmen beseitigen. Sind die Kellerwände feucht, kann das ein Zeichen für ein undichtes Mauerwerk, eine defekte Regenrinne oder ein Leck in der Rohrleitung sein. Ähnlich wie bei Fenstern kann es aber auch daran liegen, dass die warme Luft an den kühlen Kellerwänden kondensiert. Lüftet man den feuchten Keller nicht regelmäßig, fühlen sich Schimmel und Pilze besonders wohl. Während man die Sporen zunächst nicht sehen kann, sind sie leicht durch den Geruch zu erkennen. Ein muffiger Geruch sollte also ernst genommen werden, da er im Falle von Schimmel auf gesundheitsschädliche Quellen zurückzuführen sein kann.

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Wie wird man den muffigen Geruch im Keller los?

Um den muffigen Geruch im Keller loszuwerden, sollte man zunächst entrümpeln. Dabei unbedingt kontrollieren, ob alte Kleidung, Magazine oder Bücher Schimmelspuren aufweisen. Diese sollte man gegebenenfalls entfernen. Die übrigen Sachen sollte man so aufbewahren, dass keine Feuchtigkeit herankommt. Ebenfalls gilt es, alle Ecken und Nischen nach totem Ungeziefer zu durchsuchen. Dabei verursachen auch lebende Nager in der Wand oder unter Kisten unangenehme Gerüche. Übrigens: Wie man Mäuse erfolgreich vertreibt, erfahren Sie hier.

Beim Kontrollieren der Wände gilt es darauf zu achten, ob sich die Wände feucht anfühlen und man unter Umständen bereits Schimmel entdeckt. Dabei ist es zu empfehlen, Handschuhe sowie einen Mundschutz zu tragen. Mithilfe von Alkohol kann man Schimmel effektiv entfernen.

Die Feuchtigkeit sollte man im Keller so gering wie möglich halten. Regelmäßiges Lüften ist das A und O. Im Sommer empfiehlt es sich, nur in den kühleren Abendstunden zu lüften. Ist die Ursache für den muffigen Geruch eine feuchte Kellerwand, ist eine Kellerabdichtung von außen oder innen nötig. Je nach Verfahren kommt man dabei insgesamt schnell auf eine Summe zwischen 15.000 und 30.000 Euro zusammen.

Tipp: Wenn ein Keller mehrere Räume hat, sollte man sich von Zimmer zu Zimmer vorarbeiten. Das bedeutet, einen Raum säubern und verschließen. Nach 24 Stunden kann man prüfen, ob es in dem Zimmer immer noch müffelt. Wenn ja, ist die Ursache vermutlich an den Wänden, an der Decke oder am Boden zu finden. Falls nein, sollte man die aussortierten Gegenstände kontrollieren.

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Wie entfernt man den muffigen Geruch aus Kleidung und Möbelstücken?

Hat man die Quelle entdeckt und beseitigt, gilt es, Kleidung und Möbel ebenfalls von den üblen Gerüchen zu befreien. Alles, was gewaschen werden kann, sollte gleich in der Waschmaschine behandelt werden – je heißer, desto besser. Essig, ein Bad in Salzwasser sowie Natron, Katzenstreu und Kaffee zum Überdecken können zusätzlich dabei helfen. Letzteres kann man auch bei Holzmöbeln nutzen. Dafür einfach Kaffee, Streu oder Natron auf der Holzoberfläche verteilen. Nach dem Einziehen mit Alkohol oder Essig abwischen. In die Schubladen kann man Behälter mit Salz, Kaffee oder auch Lavendelsträuße sowie Orangenschale legen.

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