9. Mai 2026, 6:13 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Eine saubere Matratze ist entscheidend für erholsamen Schlaf und ein gutes Raumklima. Mit der Zeit sammeln sich jedoch Schweiß, Staub und Hautschuppen im Material an. Umso wichtiger ist es, die Matratze regelmäßig zu reinigen und richtig zu pflegen.
Es gibt viele Gründe, die Matratze regelmäßig zu reinigen: Im Laufe der Zeit lagern sich Haare, Hautschuppen und Staub darin ab, zudem entstehen oft Flecken, etwa durch Schweiß. Ein frischer Bezug oder saubere Bettwäsche allein reichen deshalb nicht aus, auch die Matratze selbst sollte gründlich gesäubert werden.
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Wie kann man seine Matratze reinigen?
Am einfachsten ist es, Matratzen mit Bezug zu reinigen. Den Bezug nimmt man hierfür einfach ab und wäscht ihn nach den Angaben auf dem Pflegeetikett. Die Matratze wischt man mit einem feuchten Tuch ab.
Bei Matratzen ohne Bezug greift man am besten auf Natronpulver zurück. Bei der Verwendung des Pulvers gibt es zwei Möglichkeiten:
- Das Mittel wird gleichmäßig auf der gesamten Matratze verteilt und sollte anschließend mehrere Stunden einwirken. Danach lassen sich die Rückstände einfach absaugen. So werden nicht nur Gerüche neutralisiert, sondern auch Keime reduziert.
- Alternativ kann die Matratze auch feucht mit Natron gereinigt werden. Dafür wird ein ausgewrungener, leicht feuchter Lappen oder Schwamm verwendet, mit dem das Pulver in die Oberfläche eingearbeitet wird. Anschließend gilt wie bei der trockenen Methode: gut trocknen lassen und die Rückstände absaugen.
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Flecken auf Matratzen mit Hausmitteln reinigen
Gelbe Flecken auf der Matratze sind keine Seltenheit. Schweiß, Hautfette oder kleine Missgeschicke hinterlassen schnell unschöne Spuren. Doch sie sind kein Grund zur Sorge: Mit den richtigen Methoden und ein paar einfachen Hausmitteln lässt sich eine Matratze wieder auffrischen. Je frischer ein Fleck, umso besser.
1. Zitronensaft, Zitronensaftkonzentrat oder Essig
Zitronensaft oder Essig auf ein Küchentuch geben und anschließend den Fleck damit abtupfen. Danach bürstet man die Stellen und behandelt sie mit Wasser nach. Das Ganze muss erst richtig trocknen, bevor man wieder Bezüge darüber spannen können.
2. Ein Mix aus Backpulver, weißem Essig und Spülmittel
Geben Sie die drei Zutaten in ähnlichen Verhältnissen in eine Sprühflasche und verteilen Sie den Mix auf den Flecken. Bürsten Sie die Stellen anschließend kräftig ab. Danach muss das Ganze nur noch trocknen – die Flecken sollten dann verschwunden sein.
3. Gallseife
Besonders hartnäckige Flecken kann man auch mit Gallseife behandeln. Hierfür die Seife mit etwas Wasser anmischen. Ein Tuch in das Seifenwasser tauchen, gut auswringen und den Fleck behandeln. Wichtig ist, dass man die Matratze gut trocknen lässt, bevor man sie erneut bezieht.
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Wie oft sollte man seine Matratze reinigen?
Die Trockenreinigung kann in regelmäßigen Abständen von einigen Monaten durchgeführt werden, um Gerüche zu neutralisieren und die Matratze aufzufrischen. Die feuchte Reinigung hingegen sollte deutlich seltener erfolgen, etwa einmal im Jahr, da zu viel Feuchtigkeit dem Material schaden kann.
Ergänzend dazu empfiehlt es sich, die Matratze ebenfalls alle paar Monate mit einer weichen Bürste zu bearbeiten. So lassen sich Haare, Hautschuppen und Staub von der Oberfläche lösen und entfernen, bevor sie tiefer ins Material eindringen.
Im Winter die Matratze unbedingt auslüften
Damit sich auch kein Schimmel in der Matratze bilden kann, sollte man sie nicht nur regelmäßig wenden, sondern im Winter auch auslüften. Minusgrade und trockene Luft sind ideal, um die Matratze auf den Balkon zu stellen und einmal gründlich durchzulüften. Dadurch sterben Hausstaubmilben ab und Fasern trocknen.