23. Juni 2025, 7:33 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Wäscheständer sind zwar nützliche, aber oftmals keine sehr ansehnlichen Alltagsgegenstände. Um sie zu verstecken, werden sie gerne im Abstellraum oder Keller untergebracht. Fehlen diese Räume, beispielsweise in kleinen Stadtwohnungen, muss man kreativ werden, um sie möglichst unauffällig in die Einrichtung zu integrieren.
Legt man viel Wert auf ein einheitliches und geradliniges Interior-Design in den eigenen vier Wänden, kann ein wuchtiger Wäscheständer das perfekte Bild schnell stören. Tatsächlich verdienen die Vorrichtungen, die häufig aus Metall gefertigt sind, nicht gerade einen Schönheitspreis. Und trotzdem sind sie aus dem Hausrat nicht mehr wegzudenken. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sie sich aber ganz leicht so in den Wohnungslook integrieren, dass sie nicht auffallen. myHOMEBOOK gibt fünf Tipps, mit denen Sie den Wäscheständer in der Wohnung verstecken können.
1. Bett- oder Sofakasten nutzen
Verfügt die eigene Wohnung weder über Abstellraum noch über Kellerabteil, lohnt sich ein Blick auf Bett und Sofa. Denn gerade dort verbirgt sich oft ungenutzter Stauraum mit viel Potenzial. Viele Polster- oder Boxspringbetten sind mit einem integrierten Bettkasten ausgestattet. Dieser versteckt sich zum Beispiel unter dem Lattenrost oder der Matratze. Je nach Modell und Größe des Bettes bietet er erstaunlich viel Platz für Bettzeug, Wäsche, einen klappbaren Wäscheständer und alles, was nicht täglich gebraucht wird.
Steht das Bett auf Füßen, kann der Wäscheständer auch einfach platzsparend und direkt griffbereit darunter geschoben werden. Auch im Wohnzimmer schaffen aufklappbare oder ausziehbare Schlafsofas im Handumdrehen neuen Stauraum.
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2. Wandnische einrichten
Praktisch, um unansehnliche Dinge zu verstauen, die sonst keinen eigenen Platz haben, ist auch die Nische zwischen einem hohen Kleiderschrank und der Wand. Der Zwischenraum lässt sich in der Breite oft ganz beliebig gestalten und ist optimal geeignet für einen zusammengeklappten Wäscheständer. Dieser verschwindet so dezent aus dem Blickfeld und ist bei Bedarf trotzdem direkt griffbereit. Besonders clever ist diese Lösung, wenn sich der Schrank hinter der Tür befindet und die Nische beinahe nie einsehbar ist.
3. Wandschrank nutzen
Auch der Kleiderschrank selbst kann als Abstellfläche dienen, um einen Wäscheständer zu verstecken. Vorausgesetzt, er ist tief und geräumig genug. Praktisch sind zum Beispiel Haken, die man innen an der Schranktür befestigt. An denen kann man schmale und eingeklappte Wäscheständer clever aufhängen. Wer genug Platz hat und seinen Kleiderschrank ganz einfach um einen schmalen, aber tiefen Korpus ergänzt, kann hier sogar Staubsauger, Wischer, Putzmittel und eben den Wäscheständer unsichtbar unterbringen.
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4. In Möbel integrieren
In Zeiten von Pinterest und Instagram, wo clevere Interior-Ideen millionenfach geteilt werden, rücken maßgeschneiderte Schranksysteme mit integrierter Wäschestange immer mehr in den Fokus. Insbesondere in Waschküchen und geräumigen Badezimmern entfalten die durchdachten Lösungen ihr volles Potenzial.
Und dabei trifft Funktion auf Ästhetik: So verschwinden nicht nur Waschmaschinen hinter dezenten Schrankfronten, auch Wäschestangen lassen sich bequem wie Schubladen ausziehen und nach der Benutzung wieder einfahren. Diese Ordnungssysteme sind perfekt für alle, die auch im Alltag nicht auf Stil verzichten möchten.
5. Ständer verhängen
Ist keine der oben genannten Ideen eine Option, kann der Wäscheständer einfach an die Wand gehängt werden. Ein Vorhang, ein kreatives Tuch oder ein Paravent können ihn dann verdecken.
Mein Tipp
„Modelle passend zur Einrichtung kaufen: Präferiert man in den eigenen vier Wänden eher einen Boho- oder Scandi-Stil, kann ein Wäscheständer aus Holz eine stylische Ergänzung zum Raumkonzept sein. Für den minimalistischen und kühlen Industrial-Style bieten sich Objekte aus schwarzem Metall an.“

