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Steigende Kosten

Wie hoch sind die Brennholzpreise im Jahr 2026?

Wer in diesem Jahr Brennholz kaufen will, sollte wieder gut auf die Preise achten
Wer in diesem Jahr Brennholz kaufen will, sollte wieder gut auf die Preise achten Foto: Getty Images
Laura Kästner
Redaktionsleitung

8. Oktober 2026, 12:16 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Langsam beginnt mit dem Herbst auch die Zeit des Heizens. Wer einen eigenen Kamin zu Hause hat, benötigt dafür jedoch in regelmäßigen Abständen eine große Menge an Brennholz. Manche kaufen gleich zu Beginn des Herbstes eine ganze Wagenladung Holz, andere kaufen es je nach Bedarf. Doch wie hoch ist der Preis für Brennholz im Winter 2026/2027?

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So sind die Brennholzpreise 2026

Berechnet werden die Kosten für Brennholz je Schüttraummeter (SRM). Ein Schüttraummeter an Brennholz steht für einen Kubikmeter zugeschnittene, aber lose aufgeschüttete Holzscheiten. Wer sich für Buchenholz entscheidet – geschnitten (zwischen 30 und 33 Zentimetern) und schon fertig für den Kamin –, zahlt nach aktuellem Stand aus dem September 2026 zwischen 120 und 135 Euro pro Schüttraummeter. Andere Händler berechnen jedoch auch bis zu 165 Euro für die gleiche Menge.

Übrigens: Wer kein Problem damit hat, sein Holz selbst zuzuschneiden und zu verarbeiten, kann es auch direkt beim zuständigen Forstamt kaufen. Je nach Holzart zahlt man dort zwischen 30 und 90 Euro. Dabei hängen die Kosten nicht nur vom jeweiligen Holz ab, sondern auch davon, ob Holz als Festmeter (1 Kubikmeter Holz ohne Luftzwischenräume) oder als Raummeter (1 Kubikmeter Holz, gestapelt und mit Luftraum zwischen den Scheiten) gekauft wird.

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Wie unterschiedlich sind die Preise bei den Holzarten?

Je nach gewähltem Holz können die Brennholzpreise tatsächlich variieren. So gelten Laub- und Harthölzer als dichtere Holzarten, die besser heizen, und sind deshalb oft deutlich teurer als Nadelhölzer.

  • Laub- und Hartholz: Buche, Esche, Birke oder auch Eiche
  • Nadelhölzer: Kiefer, Fichte

Wichtig ist bei den Preisen auch, ob Sie sich für bereits ofenfertiges Holz entscheiden oder nicht. Dieses ist meist schon getrocknet, brennt dadurch also schneller und leichter. Wer sich für die günstigere und ungetrocknete Variante entscheidet, muss das Brennholz vorher selbst noch lagern.

  • ofenfertiges Buchenholz kostet zwischen 120 und 135 Euro
  • ungetrocknetes Buchenholz kostet zwischen 110 und 115 Euro
  • ofenfertiges Nadelholz kostet zwischen 75 und 100 Euro
  • nur leicht getrocknetes Nadelholz kostet zwischen 70 und 80 Euro

Auch interessant: Viele machen diese 3 Fehler beim Lagern von Brennholz

Warum unterliegen die Brennholzpreise solchen Schwankungen?

Dass es saisonale Schwankungen bei den Brennholzpreisen gibt, ist wenig verwunderlich. Schließlich nutzt in den Frühlings- und Sommermonaten niemand mehr den Kamin, weswegen die Nachfrage nach Brennholz jedes Jahr im Frühling und Sommer zurückgeht. Doch durch einen langen Winter, der bis in den März hinein für kühlere Temperaturen sorgte, stiegen auch die Preise für Holz bis in den März weiter an. Im Sommer sackten die Preise zwar wieder ab, waren aber dennoch ganze 13,9 % teurer als noch im Juli 2025, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Weiterhin spielte auch der Hitzesommer eine große Rolle bei der Preisentwicklung, denn der ohnehin schon wertvolle Rohstoff Holz wurde dadurch noch knapper. Allein von Juni auf Juli 2026 wuchsen die Preise für Holz um 0,2 Prozent. Auch höhere Energiekosten, sowie Aufwendungen für Logistik, Transport und Personal trugen ihren Teil dazu bei, dass Kaminbesitzer nun deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

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