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Irrtümer aufgedeckt

6 verbreitete Fehler bei der Planung und Installation von Wärmepumpen

Fehler beim Aufstellen können die Leistung einer Wärmepumpe beeinträchtigen
Fehler beim Aufstellen können die Leistung einer Wärmepumpe beeinträchtigen Foto: Getty Images / StockSeller_ukr
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

28. August 2025, 5:41 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Mit einer Wärmepumpe kann man umweltfreundlich und dennoch effizient das eigene Zuhause heizen. Eben darum entscheiden sich immer mehr Eigentümer für die Installation des Heizsystems. Damit das Gerät seine Funktion erfüllen kann und um unnötige Kosten zu vermeiden, sollte man die folgenden Fehler bei Wärmepumpen vermeiden.

1. Falsche Größe

Anders als bei Gasheizungen, bei denen man gerne das nächstgrößere Modell wählt, sollte die Größe von Wärmepumpen unbedingt genau auf die Größe des Hauses abgestimmt sein. Überdimensionierte Wärmepumpen arbeiten ineffizient. Das führt zu einem erhöhten Stromverbrauch und einer verkürzten Lebensdauer. Zu klein sollte sie natürlich auch nicht sein, da sie sonst nicht die gesamte Fläche ausreichend wärmen kann.

Bei der Dimensionierung der Pumpe sollte man die folgenden Faktoren berücksichtigen:

  • Wie groß ist die zu beheizende Fläche? Wie ist die Gebäudedämmung beschaffen? Und wie lautet die gewünschte Raumtemperatur? Dies sind Fragen, die man im Rahmen einer Heizlastberechnung beantworten sollte.
  • Damit die Heizwärme gleichmäßig verteilt werden kann, ist ein hydraulischer Abgleich erforderlich. Dadurch lässt sich eine Über- oder Unterversorgung verhindern. Ein solcher Abgleich kann bis zu 15 Prozent Energie einsparen.
  • Die Größe einer Wärmepumpe hängt auch davon ab, ob man mit Heizkörpern oder über eine Fußbodenheizung heizt. In der Regel benötigen Flächenheizungen über den Fußboden weniger Heizleistung.
  • Oft wird zudem auch das Warmwasser im Haus durch die Wärmepumpe erwärmt. Die Dimensionierung hängt daher ebenfalls vom Warmwasserbedarf ab.

2. Falscher Aufstellort

Besonders ansehnlich sind Wärmepumpen nicht. Sollte man sie daher am besten dort aufstellen, wo man sie nicht sieht? Nicht unbedingt. Der optimale Aufstellort einer Wärmepumpe ist windgeschützt und bietet ausreichend Platz, um das System sicher aufzustellen.

3. Falsche Wärmequelle

Wärmepumpen nutzen verschiedene Energiequellen aus der Umwelt, um Heizwärme zu erzeugen, wie die Verbraucherzentrale informiert. Dazu zählen Außenluft, Grundwasser und Erdwärme. Nicht jede Wärmepumpe kann jedoch jede Wärmequelle nutzen. Merke: Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Es gibt verschiedene Arten: Luft-Wärmepumpen, Grundwasser-Wärmepumpen und Erdwärme-Wärmepumpen.

Wird das Heizsystem mit einer ungeeigneten Wärmequelle betrieben, wirkt sich dies negativ auf die Heizleistung und entsprechend auf die Stromkosten aus.

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4. Mangelnde Schallisolierung

Insbesondere Luft-Wärmepumpen erzeugen durch ihre Ventilatoren und Verdichter Geräusche. Um sowohl den eigenen Wohnkomfort als auch den der Nachbarn nicht zu beeinträchtigen, sollte man für eine Schallisolierung sorgen. Spezielle Schallschutzhauben minimieren die Lärmbelästigung und können die Wärmepumpe unter Umständen auch optisch aufwerten.

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5. Fehler bei der Luftführung

Luft-Wärmepumpen gehören in der Anschaffung in der Regel zu den günstigeren Modellen, unter anderem, weil sie am einfachsten zu installieren sind. Dennoch können Fehler auftreten. Besonders wichtig ist eine korrekte Zu- und Abluftführung. Sind die Öffnungen falsch platziert, kann es zu Kurzschlüssen der Luftströme kommen. Der Stromverbrauch und die Heizkosten steigen, und auch die Lebensdauer der Wärmepumpe leidet darunter.

6. Unbenutzte Räume nicht heizen

Während es bei Gasheizungen sinnvoll ist, selten genutzte Zimmer – wie ein Gästezimmer – weniger zu heizen, verhält es sich bei Wärmepumpen anders. Werden Räume ungleichmäßig beheizt, kann das teuer werden. Die übrigen Räume müssen dann stärker „arbeiten“, was zu höheren Vorlauftemperaturen führt. Die Vorlauftemperatur beschreibt die Temperatur, mit der das Heizwasser in die Heizkörper fließt. Sie liegt idealerweise zwischen 30 und 50 Grad Celsius. Je höher die Vorlauftemperatur ist, desto stärker steigt der Stromverbrauch.

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