6. September 2026, 9:18 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wenn die Temperaturen sinken und die ersten Herbstabende ins Freie locken, wird die Feuerschale für viele zum gemütlichen Treffpunkt im Garten. Doch nicht jedes Holz eignet sich gleichermaßen für ein offenes Feuer. Wer lange Freude an den Flammen haben möchte und Risiken vermeiden will, sollte bei der Auswahl des Brennholzes einige wichtige Punkte beachten.
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Die richtige Holzart für die Feuerschale
Für ein Feuer in der Feuerschale sind Laubhölzer besonders gut geeignet. Nach Angaben der DIY Academy in Köln zählen Ahorn, Esche und Buche zu den empfohlenen Holzarten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie lange brennen und eine beständige Glut erzeugen.
Auch Birkenholz ist eine gute Wahl. Es lässt sich besonders leicht entzünden und sorgt zudem für ein attraktives Flammenbild. Weniger empfehlenswert sind dagegen Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer. Zwar fangen sie schnell Feuer, durch ihren hohen Harzanteil kommt es jedoch häufiger zu Funkenflug. Für offene Feuerstellen im Garten sind sie deshalb nur eingeschränkt geeignet.
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Feuer kontrolliert aufbauen
Wer das Feuer sicher betreiben möchte, sollte die Holzscheite nicht auf einmal zu einem großen Haufen aufschichten. Sinnvoller ist es, einzelne Scheite nach und nach nachzulegen. Dadurch lässt sich das Feuer besser kontrollieren, gleichzeitig kann der Funkenflug reduziert werden.
Zum Anzünden eignen sich vor allem kleine, trockene Holzstücke. Wer sein Brennholz selbst spaltet, kann dabei anfallende kleinere Holzreste direkt als Anzündholz aufbewahren.
5 Tipps, die das Lagerfeuer sicher machen
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Nur trockenes und unbehandeltes Holz verwenden
Entscheidend für ein sicheres Feuer ist die Qualität des Holzes. Laut DIY Academy sollte Brennholz einen Feuchtegehalt von weniger als 25 Prozent aufweisen. Holz, das im Garten oder Wald auf dem Boden liegt, ist deshalb meist zu feucht und eignet sich nach Angaben des Umweltbundesamts nicht für ein Lagerfeuer.
Ebenso tabu ist behandeltes Holz. Wurde es mit Lacken, Farben oder Holzschutzmitteln versehen, können beim Verbrennen gesundheitsschädliche und hochgiftige Stoffe wie Dioxine und Furane entstehen. Auch Papier, Pappe oder Kunststoffe haben im Feuer nichts verloren.
Beim Entzünden sollten zudem keine Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus verwendet werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt stattdessen pflanzliche oder naturnahe Anzündhilfen, etwa Holzwolle.
Wind und Trockenheit beachten
Vor dem Anzünden lohnt sich immer ein Blick auf die aktuelle Wetterlage. Nach längeren Trockenperioden sollte aus Brandschutzgründen auf offenes Feuer verzichtet werden. Auch starker Wind erhöht die Gefahr durch Funkenflug erheblich.
Deshalb ist ein ausreichender Abstand zu Bäumen, Sträuchern, Gebäuden und Gartenhäusern wichtig. Wer an der Feuerschale sitzt, sollte außerdem möglichst nicht dauerhaft im Rauch stehen. Dreht der Wind, kann es notwendig sein, den Platz zu wechseln. Nach Angaben des Umweltbundesamts ist die Belastung durch gesundheitsschädliche Stoffe im Rauch eines Lagerfeuers besonders hoch – selbst dann, wenn ausschließlich geeignetes Brennholz verwendet wird.
Mit Material der dpa.