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Lecker, aber gefährlich

Achtung, Fettbrand! Worauf man beim Fondue achten sollte

Fondue
Beim Fondue sollte man auch auf die Sicherheit achtenFoto: Getty Images

Fondue – egal ob mit Käse oder Brühe – ist ein Klassiker an den Feiertagen. Was gibt es schöneres, als in geselliger Runde zusammen um einen brodelnden Topf zu sitzen? Allerdings lauern dabei auch einige Gefahren.

Ob Brüh-, Fett- oder Käsefondue: Wer an Weihnachten oder Silvester zu sorglos mit den Kochern umgeht, riskiert schwere Unfälle. Damit es nicht zu Brandverletzungen oder gar Explosionen kommt, gibt der Tüv-Verband einige Tipps. Welche Aspekte der Sicherheit sind beim Fondue wichtig?

Fondue und Sicherheit – wie geht man richtig vor?

In Fonduetöpfen aus Metall, idealerweise Edelstahl, werden heißes Öl, Fett oder Brühe zuerst auf dem Herd erhitzt. Dann trägt man den Topf zum Tisch. Der Fonduetopf muss fest montierte Griffe haben, erklärt der Verband. Sind diese locker oder brechen beim Tragen gar ab, könnte überschwappende oder umherspritzende heiße Flüssigkeit schwere Brandverletzungen verursachen.

Spiritus oder Brennpaste?

Bei Fondue mit Rechaud (bitte mit Deckel zum Ersticken der Flammen) hat man die Wahl, sie mit Spiritus oder Brennpaste zu erhitzen. Vorteil der Brennpaste: Sie kann bereits fertig in Einweg-Aluschälchen gekauft werden und ist sicherer in der Handhabung als Brennspiritus, erklärt der Tüv. Die zähflüssige Paste breite sich nicht auf dem ganzen Tisch aus, wenn der Kocher umkippt. Beim Brennspiritus hingegen bestehe dann erhöhtes Brandrisiko.

Beim Befüllen des Rechauds darf kein Spiritus daneben gegossen werden. Auf eine Tischdecke sollte man verzichten und der Rechaud auf einer feuerfesten, standsicheren Unterlage stehen. Er soll nach dem Entzünden nicht mehr verrückt oder getragen werden.

Nachfüllen nur in kalte Kocher

Spiritus sollte nur in den Rechaudkocher nachgefüllt werden, wenn die Flamme wirklich erloschen und der Kocher abgekühlt ist, so der Verband. Sonst bestehe die Gefahr eines Flammenrückschlags. Füllt man den flüssigen Brennstoff in einen heißen Kocher, kann die Flüssigkeit schlagartig verdampfen und Tropfen in die Umgebung schleudern.

Hinweis: Für den Notfall sollte eine Branddecke, ein Eimer Wasser, ein Feuerlöscher oder ein Löschspray bereitstehen. Haben die eigenen Löschversuche keinen Erfolg: Fenster und Türen schließen, aber nicht abschließen, Wohnung verlassen und die 112 verständigen!

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Vorsicht Fettbrand

Fett brennt ab einer Temperatur von 280 Grad Celsius. Fettbrände sollte man niemals mit Wasser löschen, da dies zum gefährlichen Verspritzen des heißen Fetts führt und zudem Explosionsgefahr besteht. Feuer sollte man sofort mit einem trockenen Deckel oder mit einem Feuerlöscher der Brandklasse „F“ ersticken – niemals Brandklasse „A“, da der Wasser enthält.

Wem Kochen mit offener Flamme zu heikel ist, sollte einen elektrischen Fonduetopf nutzen. Aber Achtung: Das Stromkabel darf keine Schäden an der Isolierung haben und nicht zur Stolperfalle werden. Möchte man mehrere elektrische Fonduetöpfe nutzen, braucht jeder Topf eine eigene Steckdose. Denn Mehrfachsteckdosen können überhitzen, so dass auch hier Brandgefahr besteht.

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