24. Oktober 2026, 12:21 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Im Gartenhaus lagern häufig teure Geräte, die auch für Einbrecher attraktiv sind. Besonders in der dunklen Jahreszeit und in menschenleeren Kleingartenanlagen steigt das Risiko – doch schon einige gezielte Maßnahmen können den Zugang erheblich erschweren. myHOMEBOOK verrät, mit welchen Tipps Sie auch Ihr Gartenhaus schützen können.
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Auch Schuppen und Gartenlauben brauchen Schutz
Alarmanlage, Zusatzschloss und gesicherte Fenster schützen das Wohnhaus. Schuppen und Gartenhäuser werden dagegen mitunter vernachlässigt, obwohl dort häufig E-Bikes, Gasgrills, Motorsägen oder andere wertvolle Gegenstände aufbewahrt werden.
Besitzer sollten deshalb auch Nebengebäude wirksam gegen Einbruch sichern, rät die Polizei. Das gilt insbesondere für Gartenlauben in Kleingartenanlagen, die während des Winters oft längere Zeit menschenleer sind. Entscheidend ist, den Täterinnen und Tätern das Eindringen so schwer wie möglich zu machen. Dauert ein Einbruchversuch zu lange, brechen sie ihn meist bereits nach wenigen Minuten ab.
Stabile Schlösser für Gartentor und Gartenhaus
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt auf ihrer Webseite „k-einbruch.de“ mehrere Empfehlungen. Der Einbruchschutz sollte demnach bereits am Grundstück beginnen.
Das Tor eines möglichst hohen Gartenzauns sollte mit einem soliden Schloss ausgestattet sein. Für neue Tore eignet sich ein Einsteckschloss, bei einfacheren Ausführungen kann ein massives Vorhängeschloss verwendet werden. Am Gartenhaus selbst empfiehlt die Polizei ein hochwertiges Zylinderschloss in Verbindung mit stabilen Schließblechen.
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Licht und gesicherte Fenster schrecken ab
Automatische Beleuchtung kann Eindringlinge abschrecken. Dafür eignen sich Bewegungsmelder, die das Licht einschalten, sobald sich jemand dem Gebäude nähert.
Fenster lassen sich mit stabilen Stahlgittern oder Fensterläden schützen. Wichtig ist, dass diese von innen verriegelt werden können und sich nicht aushebeln lassen. Zusätzlich können abschließbare Fensterschlösser nachgerüstet werden.
Übrigens: Vor dem Winter empfiehlt es sich außerdem, sämtliche Fenster von außen mit Holzplatten abzudecken. Diese sollten mit durchgehenden Gewinde-Rundkopf-Schrauben am Fensterrahmen befestigt werden.
Werkzeuge und Leitern sicher verwahren
Gegenstände, die Täter zum Hebeln oder Schneiden verwenden könnten, gehören in einen verschlossenen Bereich. Auch Leitern können als Einsteighilfe dienen und sollten deshalb weggeschlossen oder zumindest angeschlossen werden.
Falls möglich, sollte zudem die Stromversorgung von Außensteckdosen abgeschaltet werden. So können Einbrecher dort keine elektrischen Werkzeuge anschließen.
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Notschlüssel nicht im Garten verstecken
Ein Ersatzschlüssel unter dem Blumentopf oder Fußabtreter ist keine sichere Lösung. Erfahrene Eindringlinge kennen die üblichen Verstecke und suchen unter anderem in Dachrinnen sowie unter Blumenkästen. Zweitschlüssel sollten deshalb grundsätzlich nicht in der Nähe des Gartenhauses aufbewahrt werden.
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Wertgegenstände dokumentieren und woanders lagern
Über den Winter sollten möglichst wenige hochwertige Gegenstände im Gartenhaus oder in der Laube bleiben. Für dennoch dort gelagerte Wertgegenstände empfiehlt sich eine Dokumentation mit Fotos und Seriennummern. Diese Angaben können nach einem Diebstahl sowohl die polizeilichen Ermittlungen als auch die Regulierung durch die Versicherung erleichtern.
Mit Material der dpa.