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Experte verrät 4 Tipps, um günstig Brennholz zu kaufen

Brennholz
Beim Kauf von Brennholz kann man Kosten sparen – wenn man ein paar Tipps berücksichtigt Foto: Getty Images / Instants
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

24. Oktober 2025, 5:37 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die Heizsaison steht bevor, doch wer mit Holz heizt, spürt die teils kräftigen Preisschwankungen deutlich. Das Geheimnis für einen guten Preis liegt nicht nur im Zeitpunkt des Kaufs – auch Menge, Abmessungen und Abholung spielen eine Rolle. Ein Profi verrät im Gespräch mit myHOMEBOOK vier konkrete Tipps, um Brennholz möglichst günstig zu kaufen.

1. Nach der Heizperiode kaufen

Wer auf Schnäppchen aus ist, sollte sich nicht erst im Herbst um Brennholz kümmern. „Sobald die Heizsaison abgeschlossen ist, kümmert man sich um die nächste Saison“, rät Klaus Egly vom Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion e. V. Frühzeitig bestellen zahlt sich oft doppelt aus – insbesondere, wenn man beim gleichen Händler bleibt. „Wenn man eine Händlerbindung hat, bekommt man eventuell auch Rabatt, wenn man frühzeitig bestellt.“

2. Nach alternativen Sortimenten fragen

Neben dem klassischen Kaminholz bieten viele Händler auch Sonderposten oder abweichende Holzsorten an, die günstiger sein können. „Es bleiben oft Reststücke über“, weiß Egly. Diese können zwar anders geschnitten oder ungesäubert sein, aber heizen am Ende genauso gut. „Hier kann es 10 bis 20 Prozent günstiger werden“, sagt Egly. Auch bei der Holzlänge lohne es sich, flexibel zu sein. „Dem Ofen ist es egal, wie lang das Holz ist“, meint der Profi. „Einfach mal nach Alternativen fragen!“

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3. Mengenrabatt über längeren Zeitraum sichern

Eine weitere Sparmöglichkeit: größere Mengen abnehmen – über mehrere Jahre verteilt. Egly empfiehlt, mit dem Händler eine längerfristige Zusammenarbeit zu vereinbaren: „Auch da kann es Rabatt geben.“ Wer über drei bis vier Jahre hinweg regelmäßig Holz bezieht, kann oft bessere Konditionen herausholen. Ein solches „Brennholz-Abo“ lässt sich auch vertraglich fixieren.

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4. Selbst abholen statt liefern lassen

Auch beim Transport lässt sich Geld sparen. Wer die Möglichkeit hat, Holz selbst abzuholen – etwa mit Anhänger oder Leihtransporter –, kann die Lieferkosten umgehen. „Dann spart man sich die Transportkosten“, so Egly. „Und der Händler spart sich die Anlieferung, die er sonst auf den Preis aufschlagen würde.“

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Aktuell sei der Marktpreis für Brennholz zwar leicht rückläufig, dennoch sei ein Spontankauf im Herbst keine gute Idee. „120 bis 160 Euro pro Schüttraummeter – je nach Region“, nennt Egly als aktuelle Spanne. Schüttraummeter ist dabei die Standardeinheit für lose geschüttetes Holz, das nicht gestapelt ist. Zwischen den Scheiten befindet sich also auch Luft. Der Profi betont außerdem: „Der Kunde sollte die Menge kontrollieren können und nach Volumen prüfen, damit es keine Missverständnisse gibt.“

Wie man seriöse Anbieter erkennt

Wer Brennholz online oder telefonisch bestellt, sollte aufpassen. „Es gibt immer noch eine Anzahl von Betrügern“, warnt Egly. Deshalb sollte man die Angebote genau prüfen: „Einmal hinschauen reicht da oft nicht.“ Damit Käufer nicht auf betrügerische Anbieter hereinfallen, gibt Egly einige praktische Tipps:

  • Zunächst sollte man das Impressum des Anbieters sorgfältig kontrollieren.
  • Außerdem ist es ratsam, persönlichen Kontakt aufzunehmen und die angegebene Telefonnummer zu verifizieren.
  • Wenn möglich, sollte ein Treffen vereinbart werden, um die Ware vorab zu begutachten.
  • Alternativ können gezielte Rückfragen gestellt werden, um die Seriosität des Verkäufers zu überprüfen.
  • Grundsätzlich gilt: Die Bezahlung sollte erst bei der Lieferung erfolgen. Wird Vorkasse verlangt, ist besondere Vorsicht geboten.

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