20. September 2025, 6:41 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Spontan Lust auf frisches Brot oder selbstgemachte Pizza, aber keine Zeit für stundenlanges Kneten und Gehenlassen? Wer seinen Hefeteig auf Vorrat einfriert, kann sich diese Arbeit sparen – doch ganz ohne Vorbereitung geht es nicht. myHOMEBOOK erklärt, was beim Einfrieren von Hefeteig zu beachten ist und wie sich typische Fehler vermeiden lassen, zeigen drei einfache, aber effektive Tipps.
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1. Hefeteig vor dem Aufgehen einfrieren
Damit der Teig später beim Backen nicht klebrig wird oder zu kompakt ausfällt, sollte er direkt nach dem Verkneten eingefroren werden – also noch bevor er aufgegangen ist. „Wenn man ihn erst aufgehen lässt und dann einfriert, wird er beim späteren Backen oft klebrig“, erklärt Ernährungsexpertin Katharina Holthausen.
Besonders bei süßen Hefeteigen kann das Ergebnis etwas weniger locker ausfallen. Für herzhafte Varianten wie Pizza- und Brotteigen hingegen eignet sich das Einfrieren bestens, wie Holthausen verrät.
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2. Auftauen und Aufgehen: Mehr Zeit einplanen
Vor dem Backen muss der tiefgefrorene Teig zunächst vollständig auftauen, und das erfordert Geduld. Anschließend benötigt er beim Gehen deutlich länger als frischer Hefeteig: etwa doppelt so viel Zeit. Ohne diese Phase geht es nicht, betont auch die Verbraucherzentrale Bayern: Nur mit ausreichender Gehzeit entwickelt der Teig die gewünschte Konsistenz.
3. Flach verpacken spart Zeit und Platz
Wer den Hefeteig möglichst flach einfriert, spart beim späteren Auftauen wertvolle Minuten und schafft zudem mehr Platz im Gefrierfach. Praktisch und schnell: „Pizzateig kann man sogar schon ausrollen und in Lagen mit Backpapier dazwischen einfrieren“, empfiehlt Holthausen. Anschließend sollte alles luftdicht, etwa in Frischhaltefolie, verpackt werden, denn so bleibt der Teig vor Gefrierbrand geschützt.
Mit Material der dpa