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Steigende Preise?

So hoch sind die Heizkosten 2026

Auch im Jahr 2026 müssen Verbraucher wieder mit höheren Kosten rechnen
Auch im Jahr 2026 müssen Verbraucher wieder mit höheren Kosten rechnen Foto: Getty Images
Laura Kästner
Redaktionsleitung

19. Oktober 2026, 14:43 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Wer in diesem Jahr auf die Heizkostenabrechnung schaut, wird unter Umständen wieder traurig mit dem Kopf schütteln. Denn nicht nur die Preise für Lebensmittel und Co. steigen stetig. Auch die Heizkosten werden höher. myHOMEBOOK listet auf, mit welchen Preisen Sie für Erdgas, Fernwärme oder Heizöl rechnen sollten.

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Heizkosten steigen weiter an

Was sich im Jahr 2025 schon abgezeichnet hat, setzt sich auch in diesem Jahr weiter fort: Fossile Rohstoffe werden knapper und durch geopolitische Konflikte sind Lieferungen anderer Energieträger weiterhin kritisch. Ganz vorne bei den Preiserhöhungen dabei: Holz(-Pellets), aber auch Heizöl. Vor allem besonders kalte Winter lassen die Kosten in die Höhe schnellen.

Doch schwanken die Preise zwischen den Abrechnungen aus 2025 und 2026 teilweise stark. Während Heizöl für das Abrechnungsjahr 2025 noch auf dem gleichen Niveau geblieben ist, wird für 2026 mit einer Steigerung des Preises von fast 25 % gerechnet. Diese Preise und deren Schwankungen hängen nicht nur von der Heizart ab, sondern auch davon, wie groß die Wohnfläche ist und ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt.

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In Mehrfamilienhäusern sind die Schwankungen am stärksten

Wer eine Wohnung im Mehrfamilienhaus bewohnt, ruht sich häufig darauf aus, dass andere schon heizen, und hofft so auf geringere Kosten für die eigenen vier Wände. Da in den seltensten Fällen aber komplett auf das Heizen verzichtet werden kann, machen sich die eigentlichen Heiz-Tage in der eigenen Wohnung schnell im Geldbeutel bemerkbar. Denn einige Energieträger werden in der Abrechnung für dieses Jahr höhere Kosten aufweisen. Als Beispiel rechnet myHOMEBOOK mit einer durchschnittlich großen 75 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus.

Holzpreise weiterhin auffallend hoch

Die Holzpreise liegen laut Analysen für das Jahr 2025 ganze 20 % über dem Vorjahr. Für 2026 sollen die Preise laut Prognosen um bis zu 17 % steigen. Das sind bei durchschnittlichen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu 75 Quadratmetern mehr als 800 Euro Heizkosten für dieses Jahr.

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Heizöl erst 2026 deutlich teurer

Beim Heizöl dürfte vielen kurz der Atem stocken. Während das Preisniveau für 2025 noch auf einem ähnlichen Niveau blieb wie die Abrechnung aus 2024, können die Preise in Mehrfamilienhäusern um knapp 24 % steigen.

Erdgas könnte günstiger werden

Wer 2025 mit Erdgas in der Wohnung heizen musste, hatte mit einem Preisanstieg von ungefähr 15 % zum Jahr 2024 zu kämpfen. Zwar wird bei den Heizkosten 2026 ein Abfall der Preise um bis zu vier Prozent erwartet, dieser dürfte jedoch eher kurzweilig sein. Denn auch wenn die Gasspeicherumlage wegfällt und somit für weniger Kosten sorgt, könnten sich die Kosten gegen Ende 2026 und Anfang 2027 wieder regulieren.

Fernwärme – nur geringe Anpassungen

Wer mit Fernwärme heizt, dürfte durchatmen. Zwar wird es auch hier eine leichte Preiserhöhung in Höhe von 6 % zum Vorjahr geben, dennoch wird das Preisniveau insgesamt nicht so stark steigen wie bei anderen Energieträgern.

Kosten für das Heizen mit Wärmepumpe am geringsten

Wer die eigenen vier Wände im Mehrfamilienhaus mit einer Wärmepumpe beheizt, gehört noch zu den Gewinnern bei den Heizkosten 2026. Zum einen sind die Preise für eine durchschnittliche Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Preisen um die 700 Euro noch am geringsten von allen Energieträgern, zum anderen erhöhen sich die Heizkosten dabei nur um knappe 3 % zum Vorjahr.

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In Einfamilienhäusern wird ein Energieträger zum Kostenfresser

Wer ein Einfamilienhaus besitzt, muss sich vor allem in einem Punkt bei den Heizkosten Gedanken machen. Denn während die Holzpreise seit 2025 konstant ansteigen, sind es die Preise für Heizöl, die einen extremen Anstieg verzeichnen. Während die Kosten zwischen 2024 und 2025 nur um ungefähr einen Prozent gestiegen sind, machen die Preise für Heizöl in der Abrechnung für 2026 einen Sprung von bis zu 28 %. Für Hausbesitzer bedeutet das viele hundert Euro zusätzlich pro Jahr. Bei Holz bleiben weiterhin die Rohstoffpreise ein großes Manko. Auch sie sorgen für 2026 für einen Anstieg. Auf der Abrechnung für 2026 könnte der Preis für Erdgas jedoch um bis zu fünf Prozent zum Vorjahr fallen.

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Eigentümer, die mit Fernwärme ihr Haus heizen, müssen zwar auch mit preislichen Erhöhungen rechnen, allerdings halten diese sich noch auf einem ähnlichen Niveau wie 2025. Die Kosten stiegen da um knappe drei Prozent, für 2026 wird ein Anstieg von nur einem Prozent erwartet.

Wer mit einer Wärmepumpe das Eigenheim beheizt, zahlt unter den genannten Energieträgern immer noch am wenigsten, auch wenn die Preise hier ebenfalls steigen. Um bis zu drei Prozent könnten Eigentümer für 2026 mehr an Heizkosten zahlen.

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