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Heizkosten

Sollte ich die Heizung anlassen oder ausschalten, wenn keiner zu Hause ist?

Heizung Hand
Die Heizung sollte nie ganz ausgeschaltet werden, sonst steigt das SchimmelrisikoFoto: Getty Images

Während es draußen kalt ist, macht man es sich drinnen in den eignen vier Wänden mollig warm. Das lässt gerne auch mal die Heizkosten in die Höhe schnellen. Dabei ist man häufig die meiste Zeit gar nicht zu Hause. Man arbeitet oder ist unterwegs. Dabei stellt sich die Frage, ob die Heizung in der Zeit nicht lieber heruntergedreht werden sollte.

In der kalten Jahreszeit steigen auch wieder die Heizkosten und der Energieverbrauch. Denn zu Hause will man es schön warm haben. Doch es gibt Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Neben der Temperatur geht es auch um die richtige Abdichtung an Fenster und Türen. Aber, was ist, wenn niemand zu Hause ist? Heizung anlassen oder ausschalten?

Heizung runterdrehen – ja oder nein?

„Die Heizung herunterzudrehen, wenn man die Wohnung für längere Zeit verlässt, ist eine sehr gute Möglichkeit, Heizkosten zu sparen“, sagt Alexander Steinfeldt von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Er empfiehlt, dass Thermostat auf etwa 16 Grad Raumtemperatur herunterzuregeln – etwa, für einen Arbeitstag oder einen Kurztrip über das Wochenende. Bei manuellen Thermostaten entspricht das meist der Stufe 2. Und mit programmierbaren Thermostaten wird die Raumtemperatur sogar gradgenau und nach Uhrzeit geregelt.

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Lieber die Heizung komplett ausschalten?

Die Heizung sollte nicht komplett ausgeschaltet werden, sonst besteht Schimmel-Gefahr! Die Zimmertemperaturen sollten generell nicht zu tief sinken, weil sonst das Schimmelrisiko steigt. Also, auch wenn man für einen längeren Zeitraum nicht zu Hause ist, sollte die Heizung nicht komplett ausgemacht werden, da sich sonst die Luftfeuchtigkeit auf die abgekühlten Wände niederschlägt.

Heizkosten sparen und Energieverbrauch senken

Die Heizung etwas runterdrehen – das ist eine Möglichkeit, um Heizkosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken. Es gibt aber auch viele andere. Das Umweltbundesamt rät dazu, undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen abzudichten. Denn allein durch Zugluft an Fenstern und Türen geht schon viel Energie verloren.

Heizkörper sollten zudem regelmäßig entlüftet werden – und sie sollten nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Sonst kann sich die erwärmte Luft nicht im Raum verteilen. Sind die Rollläden unten, können sie nachts die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20 Prozent verringern – geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt noch.

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