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Woran man einen reifen Granatapfel erkennt und wie man ihn richtig öffnet

Reifer Granatapfel
Die Farbe der Schale verrät beim Granatapfel nicht direkt seine Reife Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion

22. September 2025, 6:15 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Leuchtend rot oder blass gescheckt? Die Farbe von Granatäpfeln ist kein verlässlicher Hinweis auf ihre Reife. Doch mit einem genaueren Blick auf zwei Merkmale lässt sich der perfekte Zeitpunkt für den Verzehr erkennen. Außerdem gibt es einen simplen Trick, wie sich die aromatischen Kerne ganz ohne Spritzgefahr lösen lassen.

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Woran erkennt man einen reifen Granatapfel?

Ob ein Granatapfel reif ist, lässt sich nicht von seiner äußeren Färbung ablesen. Viel entscheidender ist die Beschaffenheit der Schale. Eine ledrige, raue Oberfläche sowie ein deutlich vertrockneter Blütenansatz sprechen für eine gute Reife. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hin.

Flecken auf der Schale sind laut den Ernährungsexperten kein Grund zur Sorge. Allerdings sollte die Frucht keine weichen Stellen aufweisen. Dies könne darauf hinweisen, dass sie im Inneren schon faulig ist, so die Ernährungsexperten.

Lagerfähig durch ledrige Haut

Die feste, robuste Schale schützt den Granatapfel nicht nur beim Transport, sondern macht ihn auch extrem lagerfähig: Mehrere Monate sind keine Seltenheit. Bereits geöffnete Früchte bleiben im Kühlschrank zudem noch mehrere Tage frisch.

Botanisch ist der Granatapfel übrigens keine Apfelsorte, sondern gehört zur Familie der Beeren. Nur Form und Größe erinnern an einen Apfel. Der Name hat nichts mit militärischen Assoziationen zu tun. Er leitet sich vom lateinischen „malum granatum“ ab – also „gekörnter Apfel“. „Granatum“ steht dabei für das Korn und verweist auf die vielen Samen im Inneren. Diese liegen in weißlichen Kammern, sind kantig geformt, intensiv rot gefärbt und schmecken süß-säuerlich mit leicht herber Note.

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So gelingt das Öffnen ohne Sauerei

Wer die köstlichen Kerne eines reifen Granatapfels genießen will, sollte beim Öffnen der Frucht behutsam vorgehen. Laut BZfE hat sich dabei folgende Methode bewährt:

Zunächst wird der Bereich um die Krone des Granatapfels eingeschnitten – nicht zu tief – und der Deckel vorsichtig abgehoben. Anschließend schneidet man entlang der Trennwände von oben nach unten ein. Die Frucht lässt sich danach problemlos in Segmente teilen.

Die Samen trennt man am besten mit dem Finger oder einem Löffel heraus. Um Spritzen zu vermeiden, sollte man den Vorgang in einer Schale unter Wasser vollziehen. So können Saftflecken vermieden werden, die sich oft hartnäckig in der Kleidung halten und nur schwer wieder zu entfernen sind.

Vielseitig in der Küche einsetzbar

In der Küche sind die knackigen Samen ein echtes Multitalent. Meist werden sie roh verwendet – ob in Salaten, Bowls oder Smoothies. Ihr ausgewogenes Geschmacksspiel zwischen Süße, Säure und einer herben Note macht sie zum idealen Gegenspieler für salzige Zutaten wie Schafs- oder Ziegenkäse.

Auch als Topping für Schmorgerichte mit Lamm oder Wildfleisch sorgen Granatapfelkerne für geschmackliche Akzente. Wer sie lieber trinken möchte, kann sie entsaften – der kräftig rote Saft ist nicht nur gesund, sondern auch ein aromatischer Hingucker.

Mit Material der dpa

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