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Verbraucherschützer gibt Tipps

Festtagsbeleuchtung – und dennoch Strom gespart

Strom sparen Licht: Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Nacht mit beleuchteten Fenstern
Was gibt es schöneres, als in der dunklen und kalten Jahreszeit in eine hell erleuchtete Wohnung zu kommenFoto: Getty Images

In der dunklen Jahreszeit müssen wir früher und länger das Licht anschalten. Doch kann man selbst bei einer Festtagsbeleuchtung noch teuren Strom sparen?

Draußen wird es früher dunkel. Drinnen gehen früher die Lichter an – und brennen länger. Manch einer lässt das Licht sogar an, wenn er oder sie außer Haus ist. Was potentielle Einbrecher abschreckt, kann wiederum für einen selbst einladend sein, sobald man ins hell erleuchtete Heim kommt. Das kann jedoch auch ins Geld gehen. Doch kann man auch bei viel Licht in der Wohnung Strom sparen?

Mit LEDs Kosten bei Strom und Licht sparen

Leuchtet ein: Wer auf LEDs setzt, hat weniger Stromkosten. „Bis zu zehn Euro pro Monat können Verbraucher einsparen, wenn sie umfassend LEDs statt Glühlampen bei Lichterketten, Baumbeleuchtung und Schwibbögen verwenden“, sagt Joshua Jahn. Der Experte von der Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt zudem, dass mit Einsatz von LED-Lichtern der Ausstoß des Klimakillers CO2 verringert werde. Unter den Festtags-Beleuchtungen seien Lichterketten mit LED am effizientesten. Sie halten rund hundert Mal länger als herkömmliche Glüh- oder Halogenbirnen. Gleichzeitig verbrauchen sie nur ein Zehntel des Stroms.

Hinweis: Als einen Schwibbogen bezeichnet man einen Lichterbogen mit elektrischen Kerzen, wie er traditionell im Erzgebirge (Sachsen) als Weihnachtsschmuck hergestellt wird. Auch diese Bögen gibt es mit LED-Leuchtmitteln.

Auch interessant: Wie tauscht man einen Lichtschalter gegen einen Dimmer aus?

Licht nicht auf Dauer brennen lassen

Verbraucherschützer Jahn rät, Lichter nur dann einzuschalten, wenn man sie auch sieht. Wer nicht ständig die Lampen ein- oder ausknipsen will, sollte auf Zeitschaltuhren setzen. „Den Stromspareffekt können Verbraucher zudem verstärken, indem sie Weihnachtsbeleuchtung mit eingebautem Timer wählen“, so Jahns Tipp. Als Alternative bietet sich eine handelsübliche Zeitschaltuhr an. Die kann man einfach an die Leuchte anschließen und so einstellen, dass das Licht brennt, wenn man zu Hause ist.

Welche Lichtfarbe passt zur Weihnachtsstimmung?

Viele Menschen empfinden ein warm-weißes Licht als angenehm. Vor allem in der dunklen Jahreszeit zaubert die Lichtfarbe in den eigenen vier Wänden eine gemütliche Stimmung hervor. Doch wann leuchtet eine LED warm, wann kalt?

Die verschiedenen Lichtfarben einer LED werden auf der Verpackung der Leuchte angezeigt. Ausschlaggebend ist dabei die Farbtemperatur, die in Kelvin (K) angezeigt wird. Warm-weißes Licht besitzt einen Wert von 2.700 bis 3.300 K. Sogenanntes neutrales Licht (Universalweiß) hat 3.300 bis 5.300 K. Eine Lichtfarbe, die das Tageslicht nachzeichnet, geht über 5.300 K hinaus.

Auch interessant: Wie auch Sie Lichtverschmutzung vermeiden können

TÜV-Siegel gibt bei Leuchten Sicherheit

Joshua Jahn erklärt in einer Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg, dass verschiedene Sicherheitssiegel Aufschluss über Lampe, Leuchte und Birne liefern. „Egal, ob LED, Halogen- oder Glühlampe.“ Dabei sollte man sich jedoch nicht ausschließlich am CE-Zeichen orientieren. Denn durch das Zeichen bestätigt der Hersteller lediglich, sich selbstverpflichtend an EU-Normen gehalten zu haben.

Verbraucherschützer Jahn erklärt, dass folgende Prüfsiegel bei einer Leuchte oder Lampe wichtig seien:

  • GS – Siegel
  • VDE-Prüfzeichen
  • TÜV-Siegel

Tipp: Angaben auf der Verpackung des Produkts zum Hersteller, zur Elektronik und zu Sicherheitshinweisen sind zudem ein Zeichen für ein sicheres Produkt ist.

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