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Unterlagen, die man für eine Wohnungsbewerbung braucht

Welche Unterlagen man für eine Wohnnungsbewewerbung brauchgt
Welche Unterlagen sind für eine Wohnungsbewerbung unbedingt erforderlich und welche erhöhen die Chancen die Wohnung zu bekommen?Foto: iStock / PeopleImages

Lebenslauf, Foto und persönliches Anschreiben: Was wie der Inhalt einer Bewerbungsmappe für einen Job klingt, ist längst auch Inhalt von Mappen zur Wohnungsbewerbung. Vor allem in Metropolen müssen sich Mietinteressenten immer häufiger gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchsetzen. Wer sich die Mühe macht und dem Vermieter eine aussagekräftige Bewerbungsmappe vorlegt, hat gute Chancen, als potenzieller Mieter aus der Masse hervorzustechen.

„Die Tatsache, dass mittlerweile Bewerbungsmappen wie für die Bewerbung um einen Arbeitsplatz gemacht werden sollen, ist wirklich bedenklich. Die Mieter werden zu Bittstellern gemacht, die darum buhlen müssen, der beste Mieter unter all den Bewerbern zu sein“, gibt Anja Franz vom DMB Mieterverein München e. V. gegenüber myHOMEBOOK zu bedenken. Doch wer dieses Spielchen nicht mitmacht, habe nach Einschätzung der Expertin auf den angespannten Wohnungsmärkten keine Chance eine Wohnung zu bekommen. Eigentlich sollten sich Makler oder auch Vermieter schon die Mühe machen, die einzelnen Interessenten zu treffen und sich ein Bild von ihnen zu machen. Stattdessen müssen Bewerbungsmappen dafür herhalten. Doch welche Unterlagen gehören in die Mappe für eine erfolgreiche Wohnungsbewerbung?

Welche Unterlagen Vermieter verlangen dürfen

„Die meisten Vermieter verlangen eine Selbstauskunft, eine Schufa-Auskunft oder eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Zwar hat der Vermieter hierauf keinen Anspruch dem Mieter bleibt aber meistens nichts anderes übrig, als die Auskünfte zu erteilen, um überhaupt eine Chance auf die Wohnung zu haben“, so Dr. Jutta Hartmann, Pressesprecherin des Deutschen Mieterbundes, auf Nachfrage von myHOMEBOOK. Zu den dazu häufig geforderten Unterlagen zählen:

  • Gehaltsnachweise (oft der letzten drei Monate)
  • Schufa-Auskunft
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des aktuellen oder vorherigen Vermieters
  • Kopie des Personalausweises
  • evtl. Bürgschaft
  • Fragebogen zur Selbstauskunft

Welche zusätzlichen Unterlagen die Chancen bei der Wohnungsbewerbung erhöhen

Wer all diese Unterlagen für die Wohnungsbewerbung zeitnah, vollständig und gebündelt beim Vermieter einreicht, hat seine Pflichtaufgabe erfüllt. Doch um das Interesse des Vermieters und vor allem dessen Sympathie zu wecken, heißt es für viele Interessenten, ein bisschen mehr Zeit und Arbeit zu investieren. Als „Küraufgabe“ werden die Bewerbermappen deshalb gern mit einem Foto des Interessenten, einem ausführlichen Anschreiben und gar einem Lebenslauf versehen. „Auch wenn ich diese ganze Vorgehensweise persönlich wirklich für aberwitzig halte, würde ich schon sagen, dass ein Foto weiter hilft. Der Vermieter kann sich ein Bild machen und die Chancen steigen, dass man zum ‘Vorstellungsgespräch‘ eingeladen wird“, so Anja Franz.

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Meinung der myHOMEBOOK-Redaktion:
Es mutet in der Tat irrwitzig an, welcher Aufwand für eine Bewerbungsmappe betrieben wird. Und doch kann es sich lohnen, etwas mehr Mühe, Zeit und Arbeit in die Bewerbung zu investieren. Aus eigener Erfahrung war es bei mehreren Bewerbungen das persönliche Anschreiben, das den Zuschlag sicherte. In einem Anschreiben ist genug Platz, sich dem Vermieter vorzustellen und anzuführen, warum man ausgerechnet diese Wohnung beziehen möchte. Da Vermieter oftmals nach Sympathie entscheiden, kann ein solch persönliches Anschreiben die Chancen deutlich erhöhen. Jedoch gilt auch hier: Seien Sie nicht zu devot und verstellen Sie sich nicht. Auch müssen Sie keine privaten Informationen kundtun. Pluspunkte bringen zudem ein ansprechendes Layout mit Wiedererkennungswert. Dabei muss dieses gar nicht kompliziert und aufwendig gestaltet sein. Ein Briefkopf, eine bestimmte Farbgestaltung oder ein offener Schreibstil helfen oftmals schon dabei, aus der Masse der Bewerbungen hervorzustechen.

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