5. Oktober 2025, 6:48 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wenn die Temperaturen sinken und die Heizsaison kommt, lohnt sich ein prüfender Blick auf die Außeneinheit der Wärmepumpe – und oft auch gleich der Griff zum Schwamm. Denn gerade im Herbst kann eine einfache Reinigung helfen, die Leistung der Anlage zu sichern und ihre Lebensdauer zu verlängern. Doch dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.
Warum die Sauberkeit bei Wärmepumpen wichtig ist
Blätter, Staub, Spinnweben oder Vogelfedern – all das kann sich über die Sommermonate an der Außeneinheit der Wärmepumpe ablagern. Diese Verunreinigungen sehen nicht nur unschön aus, sondern haben auch technische Folgen: Sie beeinträchtigen die Effizienz der Wärmepumpe und können langfristig zu Schäden führen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.
Der richtige Zeitpunkt für die Reinigung
Empfohlen wird, die Anlage im Herbst zu überprüfen – also kurz vor dem Start in die Heizperiode. In dieser Zeit steht die Wärmepumpe meist noch still, was laut Verbraucherzentrale ideal für Wartungsarbeiten ist. Wichtig dabei: Die Komponenten im Inneren der Anlage sollten nur von Fachpersonal gereinigt werden.
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Geeignete Mittel zum Reinigen der Wärmepumpe
Bei der Reinigung sollte man keine aggressiven Mittel wie Sprays, Scheuermittel, Spülmittel oder Reinigungsmittel verwenden, raten die Experten. Diese könnten Lösungsmittel oder Chlor enthalten und damit die Oberfläche der Anlage angreifen.
Stattdessen reicht ein Schwamm mit etwas warmem Wasser und gegebenenfalls einer milden, lösungsmittelfreien Seife, wenn sich Sand oder Pollen auf dem Gehäuse abgesetzt haben. Zudem sollte man den Kondensatablauf prüfen – er sollte frei sein und nicht mit Schmutzablagerungen zugesetzt sein, raten die Verbraucherschützer.
Wichtig: Bevor man mit der Reinigung beginnt, sollte ein Blick in die Bedienungsanleitung selbstverständlich sein. Dort finden sich herstellerspezifische Hinweise, die im Zweifel Schäden verhindern können.
Finger weg vom Hochdruckreiniger!
Besondere Vorsicht ist auch beim Einsatz von Wasser geboten. Der Einsatz eines Hochdruckreinigers oder direkte Wasserstrahlen könnten zu Schäden an der Anlage führen, warnen die Verbraucherschützer. Wer also seine Wärmepumpe effizient durch den Winter bringen möchte, sollte bei der Reinigung mit Bedacht und Sorgfalt vorgehen.
Mit Material der dpa