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Strommessgeräte im Test: Auch günstige Geräte überzeugen

Stiftung Warentest

Strommessgeräte im Test – auch günstige Modelle können überzeugen

Strommessgeräte im Test
IEin Strommessgerät wird direkt an die Steckdose gehängt – und darauf kommt das ElektrogerätFoto: picture alliance / dpa-tmn | Christin Klose

Wie hoch ist eigentlich der Stromverbrauch, wenn der Fernseher im Standby-Modus ist? Und was kostet es einen, wenn man die Kaffeemaschine zwischen zwei Tassen anlässt? Mithilfe von sogenannten Strommessgeräten kann man diese Fragen beantworten.

Besonders in Zeiten steigender Energiepreise ist es gut zu wissen, wie viel die eigenen Elektrogeräte verbrauchen und welches man vielleicht mal eher ausschalten sollte. Strommessgeräte helfen dabei. Die Stiftung Warentest hat 15 Modelle getestet – und ist von der großen Mehrheit der Geräte überzeugt. Einmal vergaben die Prüfer die Note „sehr gut“, zehnmal „gut“ – darunter auch das günstigste Strommessgerät im Test, das nur neun Euro kostet. 

So funktionieren Strommessgeräte

Die Strommessgeräte werden zwischen den Stecker des Gerätes und der Steckdose installiert – sind also eine Art Zwischen-Steckdose. Bei den Geräten gibt es klassische und smarte Modelle. Das klassische digitale Strommessgerät zeigt die Ergebnisse der Messung direkt auf dem Display am Gerät an.

Smarte Strommessgerätewerden über eine App auf dem Smartphone oder am Computer gesteuert. Bei smarten Strommessgeräten handelt es sich eigentlich um aus der Ferne schaltbare Steckdosen mit der Zusatzfunktion Strommessung. Dafür können aber technischen Voraussetzungen nötig sein, etwa ein Router des Anbieters oder eine App für ein bestimmtes Betriebssystem. Das sollte man also bei der Auswahl im Blick haben, rät die Stiftung Warentest.

Tipp: Gut für das Verständnis können Messgeräte sein, die nicht nur den Verbrauch angeben, sondern auch noch die Ausgaben in Euro berechnen.

Auch interessant: Welche Geräte im Haushalt echte Stromfresser sind

Strommessgeräte im Test

Manche Hersteller geben auf der Verpackung einiger Geräte an, dass diese für die Messung niedriger Leistungen nicht ausgelegt sind. Stören sollte man sich daran aber nicht – in der Praxis sei das „kein großes Problem“, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2022).

Zwar haben viele moderne Geräte einen sehr geringen Standby-Wert, laut Stiftung Warentest etwa Fernseher mit deutlich unter 0,5 Watt. Solche Werte würden aber beim Stromsparen kaum ins Gewicht fallen. Und in der Leistungsmessung über 2 Watt seien die meisten Geräte gut bis sehr gut.

Testsieger unter den klassischen Messgeräten:

  • Standby Energy-Monitor SEM 16+ USB von NZR (Note 1,7 / 193 Euro)
  • Energie-Messgerät Control Line von REV (1,7 / 17 Euro)
  • Inspector III Energiekosten-Messgerät von X4-Life (1,8 / 20 Euro)

Testsieger unter den smarten Messgeräten:

  • Fritz!Dect 200 von AVM (Note 1,5 / 78,50 Euro)
  • Voltcraft SEM6500 WiFi Energiekosten-Messgerät von Conrad (1,9 / 45 Euro)

Laut der Stiftung Warentest rechnet sich der Preis vieler Geräte schnell, wenn man sich mit den gemessenen Werten auseinandersetzt. Ein Beispiel: Ein Küchenradio (5 Watt) und eine Stereoanlage (10 Watt) verursachen im Standby-Modus zusammen Stromkosten von etwa 45 Euro im Jahr (0,34 Euro pro Kilowattstunde).

Mit Material der dpa

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