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Keine Abgase, kein Motorknattern

Welcher ist der richtige Akku-Rasenmäher für mich?

Akku-Rasenmäher
Mit einem Akku-Rasenmäher können Sie sich im Garten frei bewegenFoto: dpa picture alliance

Keine lauten Motorengeräusche, keine nervigen Kabel. Mit einem Akku-Rasenmäher erleben Sie ein völlig neues Rasenmäh-Gefühl. myHOMEBOOK zeigt Ihnen, welche Modelle es gibt und was Sie beim Kauf beachten sollten.

Der größte Nachteil elektrischer Rasenmäher ist ohne Zweifel ihr Stromkabel. Einmal nicht aufgepasst, und schon wird es vom scharfen Schneidermesser des Mähers gekappt oder zumindest beschädigt. Außerdem ist es auf Dauer lästig, die Strippe ständig um Gegenstände und Pflanzen im Garten herumzuführen.

Mit einem Akku-Rasenmäher haben Sie freie Fahrt. Damit umkurven Sie alle Hindernisse und riskieren keinen Stromausfall. Ob sich ein Akku-Rasenmäher für Sie lohnt, hängt entscheidend von der Größe Ihrer Rasenfläche ab.

Vor- und Nachteile von Akku-Rasenmähern:

Vorteile:

  • Beim Mähen entfällt der ständige Kontrollblick auf das Kabel.
  • Akku-Rasenmäher sind flexibel einsetzbar und nicht auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen.
  • Sie produzieren keine Abgase und sind somit umweltschonender.
  • Akku-Rasenmäher sind viel wartungsfreundlicher, und Sie holen sich keine schmierigen und verölten Hände.
  • In der Regel sind sie kleiner und leichter als Benzin-Rasenmäher. Dadurch sind sie etwas handlicher und wendiger, zudem benötigen sie weniger Abstellraum.
  • Sie sind viel leiser als die Benzin-Varianten.

Nachteile:

  • Der Anschaffungspreis für einen Akku-Rasenmäher liegt in der Regel höher als bei kabelgebundenen oder Benzin-Modellen.
  • Die Laufzeit der Akkus pro Mähvorgang ist begrenzt. Je nach Akku-Kapazität können Sie damit nur eine begrenzte Fläche mähen, bevor Sie wieder zum Aufladen an die Steckdose müssen.
  • Ersatz- oder Zweit-Akkus sind relativ teuer.
  • Die Akkus weisen eine begrenzte Lebensdauer auf. Sie lassen sich rund 1000 Mal wieder aufladen, verlieren dabei aber (etwas) an Leistung.
  • Auch Akku-Mäher der neuesten Generation können in puncto Kraft nicht ganz mit den Benzin-Kollegen mithalten. Das macht sich besonders bei hohem und feuchtem Gras bemerkbar.

Auch interessant: Diese Rasenmäher eignen sich für kleine Gärten

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Wie beim Kauf eines Benzin-Rasenmähers sollten Sie besonderes Augenmerk auf die Schnittbreite, den Fangkorb, die Fahrwerks-Höhenverstellung, die Größe der Räder und die verstellbare Griffhöhe richten.

Ganz entscheidend ist die Kapazität des Akkus – je größer die ist, desto länger können Sie mähen. Achtung: Die Herstellerangaben bezüglich der zu bewältigenden Rasenfläche, die Sie mit einer Akkuladung schaffen können, sind meist nur bei optimalen Bedingungen, etwa bei trockenem, nicht zu hohem Gras, zu erreichen. Rechnen Sie eher mit weniger Leistung. Wenn es Ihr Budget zulässt, gönnen Sie sich lieber gleich einen großen Akku oder einen Zweit-Akku.

Beachten Sie: Bei einigen Herstellern bekommen Sie einen Zweit-Akku gratis dazu. Bei anderen gehören weder die aufladbaren Strompakete noch das Ladegerät zum Lieferumfang. Letzteres kommt häufig bei Profigeräten vor.

Auch interessant: Was taugt ein Rasenmäher mit Vertikutierer?

Ausleihen und gebraucht kaufen

Viele Gartengeräte können Sie tageweise in vielen Baumärkten ausleihen, so auch elektrische Rasenmäher ab etwa 20 Euro/Tag. Akkubetriebene Modelle gibt es dort allerdings eher selten. Schlauer ist es, sich mit befreundeten Gartennachbarn ein Gerät zu teilen.

Alternativ könnte der Kauf eines gebrauchten Akku-Rasenmähers infrage kommen. Beim Gebrauchtkauf eines Akku-Rasenmähers machen Sie unbedingt eine lange Probe mit dem voll aufgeladenen Gerät, um dessen Kapazität zumindest grob zu erkennen. Von Akkus ohne Lithium-Ionen raten wir ab.

Mähroboter und Aufsitzmäher

Mähroboter mit Akku: Nach etwas Vorarbeit zur Installation mähen diese Geräte den Rasen völlig alleine und laden ihre Batterie auch selbstständig.

Aufsitzmäher mit Akku: Benzin-Aufsitzmäher gibt es schon für unter 1.000 Euro. Elektro-Modelle mit Akku gibt es zwar auch, diese sind wegen ihres hohen Preises jedoch noch selten (ab circa 4.000 Euro).