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Im Praxistest von Computer BILD

Die besten Stromspeicher für das Balkonkraftwerk unter 1000 Euro

Stromspeicher
Das Gewicht eines Stromspeichers sollte man nicht unterschätzen. Oft wiegen sie mehr als 20 Kilogramm. Foto: BILD/Michael Schmidt
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myHOMEBOOK Redaktion

30. September 2025, 10:32 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Ein Balkonkraftwerk ermöglicht es, selbst erzeugten Solarstrom direkt im Haushalt zu nutzen. Da die Stromproduktion nur bei Sonnenschein erfolgt, stehen abends oder an trüben Tagen oft nicht genügend Kilowattstunden zur Verfügung. Ein Speicher kann diese Lücke schließen: Er nimmt überschüssige Energie auf und gibt sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder ab. In einem Praxistest von Computer BILD (gehört wie myHOMEBOOK zu Axel Springer) von Modellen bis 1000 Euro zeigen sich deutliche Unterschiede bei Ausstattung und Handhabung.

Funktionsweise von Balkonkraftwerken und Speichern

Ein typisches Balkonkraftwerk besteht aus Solarmodulen und einem Wechselrichter. Typischerweise kommen bei Balkonkraftwerken Solarmodule mit bis zu 2000 Watt Leistung zum Einsatz. Der angeschlossene Wechselrichter wandelt diese Energie in Wechselstrom um und gibt höchstens 800 Watt in die Steckdose ab.

Speicher erweitern dieses System, indem sie überschüssige Energie puffern. Gesteuert wird die Abgabe über Apps, die entweder feste Zeitpläne oder in Verbindung mit externen Sensoren eine automatische Anpassung an den aktuellen Verbrauch ermöglichen.

Die 4 bestbewerteten Speicher im Test von Computer BILD

Gleich vier Modelle schafften die beste Bewertung im Computer-BILD-Test und bekamen das Siegel „sehr gut“. Nachfolgend erfahren Sie, um welche Modelle es sich handelt.

Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro

Das Testsieger-Modell überzeugte durch einfache Bedienung und einen integrierten Wechselrichter. Bis zu vier Solarmodule können angeschlossen werden, die Kapazität von 1,6 Kilowattstunden ist mit Erweiterungsakkus auf 9,6 kWh ausbaubar. In Verbindung mit einem Smart Meter ist eine verbrauchsgerechte Steuerung möglich.

Anker Solix Solarbank 2 E1600 AC

Die AC-Variante bietet ähnliche Kapazitätswerte, ist ebenfalls erweiterbar und auf kompakte Bauweise ausgelegt. Auch sie verfügt über einen integrierten Wechselrichter mit Platz für den Anschluss zweier Solarmodule. Alternativ lässt sich hier ein bestehendes Balkonkraftwerk samt Wechselrichter direkt anschließen.

Jackery HomePower 2000 Ultra

Mit 2,048 Kilowattstunden Speicherkapazität bringt dieses Modell mehr Reserve mit und lässt sich auf bis zu 8 kWh erweitern. Eine Steckdose direkt am Gerät ermöglicht zudem eine Notstromnutzung, ebenso wie bei den Anker-Modellen.

EcoFlow Stream Ultra

Dieser Speicher bietet 1,92 Kilowattstunden und ist auf bis zu 11,52 kWh erweiterbar. Neben der App-Steuerung und der einfachen Installation punktet er gleich mit zwei integrierten Steckdosen, die auch bei Netzstromausfall nutzbar sind und die dauerhaft Geräte übers Netz betreiben, auch wenn der Speicher mal leer ist. Damit zählt er zu den vielseitigsten Lösungen im Test.

Lesen Sie auch: Diese Balkonkraftwerke sind aktuell besonders gefragt

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So wurden die Balkonkraftwerk-Speicher getestet

Die Speicher wurden im Alltag in verschiedenen Haushalten der Redaktionsmitglieder erprobt. Im Fokus standen drei Punkte: Installation und Ersteinrichtung (Anschluss, Handhabung, App-Einrichtung), Steuerung des Stroms (feste Zeitpläne oder intelligente Anpassung über Smart Meter) sowie Notstromfähigkeit (direkte Nutzung über Steckdosen am Gerät).

Batteriespeicher-Test
Computer-BILD-Redakteurin Julia Struck beim Batteriespeicher-Test Foto: Computer BILD

In der Auswertung überzeugten die Modelle mit integriertem Wechselrichter durch einfache Verkabelung. Unterschiede zeigten sich bei Gewicht und Bedienkomfort. Auch die Qualität der App spielte eine wichtige Rolle. Speicher mit Notstromsteckdosen boten zusätzlichen praktischen Nutzen.

Fazit: Für wen sich ein Speicher lohnt

Ein Speicher ergibt dann Sinn, wenn der Stromverbrauch im Haushalt zeitlich nicht mit der Solarstromproduktion übereinstimmt – etwa durch hohen Bedarf in den Abendstunden. Wichtig ist, dass genügend Modulfläche zur Verfügung steht, um ausreichend Energie zu erzeugen. Nutzer sollten außerdem beachten, dass bei jedem Lade- und Entladevorgang Umwandlungsverluste entstehen.

Eine App-Steuerung bieten alle Modelle aus dem Test. Die Fähigkeit, die Einspeisung via Smart Meter an den Verbrauch im Haushalt abzustimmen, bietet jedes moderne Gerät. Wichtig nur: Den dafür nötigen Sensor muss eine Elektrofachkraft installieren.

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