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Defekte Öfen, Heizungen oder Kamine

CO-Melder warnen bei Kohlenmonoxid-Leck

Wann man CO-Melder braucht
Ein CO-Melder warnt vor ausströmendem Kohlenstoffmonoxid bei defekten Heizungen und KaminenFoto: Getty Images

Kohlenmonoxid ist farb-, geruchs- und geschmacklos und kann genau deswegen tödlich sein, wenn man es nicht schnell genug feststellt und reagiert. Dabei helfen kleine Messgeräte.

Ist eine Heizung oder ein Kamin defekt, kann er Kohlenmonoxid (CO) ausstoßen – ein tödliches Gas. Es ist besonders tückisch, da man das Gas nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Einen Austritt schnell zu erkennen und dagegen vorzugehen, ist daher sehr schwer. Außer man hat sogenannte CO-Melder, installiert.

Was sind CO-Melder?

Die Prüforganisation Dekra rät insbesondere in Wohnungen mit Kaminöfen sowie Öl- oder Gasheizungen zur Installation der CO-Warnmelder – und dort mindestens in Schlafräumen und in den Fluren davor.

Vergiftungen durch Kohlenmonoxid sind aber auch möglich, wenn man gasbetriebene Heizpilze oder Gasgrills in geschlossenen Räumen verwendet. Auch auf einem nur halb geschlossenen Balkon kann das zum Problem werden: Das Gas kann hier ebenfalls nicht ausreichend entweichen.

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Was passiert bei einer Kohlenmonoxidvergiftung?

Wer keinen CO-Melder hat und ein Leck deshalb zu spät feststellt, kann eine Kohlenmonoxidvergiftung erleiden. Erste Symptome einer Vergiftung sind laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen. Später könnten Herzrasen, Bewusstseinsstörungen und Muskelschwäche hinzukommen. Vergiftungen könnten zum Erstickungstod führen. Kohlenmonoxid bindet sich stark an den Sauerstofftransporter Hämoglobin und mindert somit die Sauerstoffversorgung im Körper.