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Test von Computer BILD

Schimmel und Feuchtigkeit vorbeugen! Die besten Hygrometer für die Wohnung

Hygrometer
Hygrometer können indirekt dabei helfen, die Raumluft zu verbessern Foto: Getty Images/FabrikaCr
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

8. Dezember 2025, 17:02 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Hygrometer sind praktische Gadgets für die Wohnung, die indirekt Schimmelbildung verhindern können. Denn sie zeigen auf einen Blick an, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist – und wann man lüften sollte. Ein aktueller Test verrät die besten Geräte.

Ein ausgeglichenes Raumklima ist nicht nur angenehm, sondern hilft auch dabei, Energie zu sparen und die Bausubstanz zu schützen. Wer zu selten lüftet oder falsch heizt, riskiert schnell feuchte Wände oder trockene Luft, die Schleimhäute und Möbel belastet. Ein Hygrometer hilft dabei, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten – gerade in der Heizperiode oder in Räumen, die leicht auskühlen. Die kleinen Messgeräte zeigen zuverlässig an, wann Lüften sinnvoll ist und ob das Wohnklima im gesunden Bereich bleibt.

Wie funktioniert ein Hygrometer?

Ein Hygrometer erfasst die Feuchtigkeit der Raumluft mithilfe eines Sensors, der auf Feuchtigkeit reagiert und diese Veränderung in einen Messwert umwandelt. Digitale Modelle kombinieren diesen Feuchtesensor oft mit einem Temperaturfühler, sodass beide Werte gleichzeitig angezeigt werden.

Das Gerät braucht dafür lediglich eine Batterie und funktioniert ohne komplizierte Einstellungen. Sobald es im Raum steht oder hängt, misst es fortlaufend die aktuelle Luftfeuchte und erkennt Schwankungen meist innerhalb kurzer Zeit. Auf diese Weise lässt sich einschätzen, ob das Raumklima stabil bleibt oder ob Handlungsbedarf besteht – etwa zum Lüften, Heizen oder Befeuchten.

Auch interessant: 4 Fehler, die zu Schimmel in der Wohnung führen können

Hygrometer im Test – die 3 besten Modelle

Ein aktueller Test von Computer BILD (gehört auch zu Axel Springer) zeigt, welche Hygrometer besonders zuverlässig arbeiten und alltagstaugliche Funktionen bieten. Die folgenden drei Modelle haben dabei am überzeugendsten abgeschnitten.

1. Govee Smart Thermo-Hygrometer (H5075)

Das Gerät von Govee (Testnote 1,8) ermittelt sowohl Temperatur als auch Luftfeuchte und reagiert vor allem bei Feuchtigkeitsänderungen sehr schnell. Praktisch ist die App-Anbindung, über die sich Verläufe einsehen und Grenzwerte individuell festlegen lassen. Das Display ist schlicht, aber gut strukturiert, sodass die wichtigsten Daten leicht zu erkennen sind.

Im Alltag punktet das Hygrometer mit einer unkomplizierten Einrichtung und einer stabilen Verbindung zur App. Dank kompakter Bauweise findet es in jedem Raum problemlos Platz und eignet sich besonders für Haushalte, die ihr Raumklima gern über längere Zeit beobachten möchten.

2. Xiaomi Mi Temperature and Humidity Monitor 2

Auch Xiaomi (Testnote: 1,9) setzt auf ein smartes Konzept, das Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung mit einer App verbindet. Änderungen der Luftfeuchte zeigt das Gerät zügig an, ebenso reagiert es zuverlässig auf Temperaturschwankungen. Das Display ist schlicht gehalten, die Anzeige jedoch eher klein – für große Räume oder ungünstige Blickwinkel kann das ein Nachteil sein.

Im täglichen Gebrauch überzeugt vor allem die digitale Protokollierung über die App, die Entwicklungen sichtbar macht und beim Einschätzen des Raumklimas hilft. Durch die flexible Nutzung und kompakte Form eignet sich das Modell gut für Wohn- und Schlafzimmer.

3. ThermoPro TP49

Wer ein einfaches Gerät ohne App bevorzugt, findet im ThermoPro TP49 eine solide Lösung für den Innenbereich (Testnote: 1,9). Es misst Temperatur und Luftfeuchte schnell und liefert übersichtliche Werte auf einem gut lesbaren Display. Besonders praktisch im Alltag: Das Modell lässt sich aufstellen, magnetisch befestigen oder an der Wand anbringen.

Eine kleine Komfortanzeige hilft zusätzlich, die Werte direkt einzuordnen. Damit eignet sich das Hygrometer gut für Haushalte, die eine unkomplizierte Kontrolle des Raumklimas wünschen, ohne Zusatzfunktionen oder Smartphone-Anbindung zu benötigen.

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So wurde getestet

Für den Vergleich wurden die Hygrometer in verschiedenen Temperatur- und Feuchtigkeitsbereichen installiert und beobachtet. Entscheidend war, wie schnell die Geräte auf Veränderungen reagieren und wie stabil sie unter unterschiedlichen Bedingungen arbeiten. Auch die Bedienbarkeit spielte eine Rolle: von der Lesbarkeit der Anzeige über die Nutzung zusätzlicher Funktionen bis hin zur Handhabung im täglichen Einsatz. Zusätzlich wurden Aufstell- und Befestigungsmöglichkeiten überprüft, um die Alltagstauglichkeit umfassend zu beurteilen.

Fazit

Ein Hygrometer lohnt sich für alle, die ihr Raumklima bewusster steuern möchten – sei es zum Schutz vor Schimmel, zur Entlastung der Atemwege oder zum Energiesparen. Wichtig ist, auf eine gute Ablesbarkeit und eine zuverlässige Reaktion auf Feuchtigkeitsänderungen zu achten. Modelle mit App bieten zusätzliche Auswertungen, sind aber nicht zwingend notwendig. Wer es unkompliziert mag, greift zu einem Gerät ohne smarte Funktionen. Entscheidend ist letztlich, dass das Hygrometer zur eigenen Wohnsituation passt und regelmäßig genutzt wird, damit Temperatur und Luftfeuchte dauerhaft im gesunden Bereich bleiben.

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