Locker, körnig, perfekt gegart – wer Reis regelmäßig zubereitet, schätzt die Zuverlässigkeit eines Reiskochers. Doch welches Modell ist das richtige? Die Auswahl reicht von einfachen Geräten bis zu Multitalenten. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, hängt vorwiegend von Ihren Bedürfnissen ab – und ein paar technischen Details, die den Unterschied machen können.
Größe des Reiskochers nach Bedarf wählen
Wer häufiger größere Mengen kocht oder öfter Gäste bewirtet, sollte auf ein ausreichend großes Gerät setzen. In so einem Fall sind mindestens drei Liter sinnvoll, rät der TÜV Süd. Für Singles oder Menschen, die meist nur ein bis zwei Portionen zubereiten, genügt hingegen ein Modell mit etwa einem Liter Fassungsvermögen. Familien liegen mit einem Volumen zwischen 1,5 und zwei Litern in der Regel richtig.
Übrigens: Computer BILD (gehört auch zu Axel Springer) hat bereits verschiedene Reiskocher getestet. Hier finden Sie die Ergebnisse.
Die richtige Leistung
Auch die Leistung spielt beim Kauf eine Rolle. „Für die meisten Haushalte reicht ein Gerät mit einer Leistung zwischen 400 und 700 Watt“, so der TÜV Süd. Zwar garen Geräte mit höherer Leistung den Reis schneller, sie verbrauchen jedoch auch entsprechend mehr Energie. Wer Wert auf Effizienz legt, sollte daher genau abwägen.
Besonders komfortabel sind Modelle mit sogenannter „Fuzzy-Logic“-Technologie. Diese passt die Garzeit laut TÜV Süd automatisch an verschiedene Reissorten an. Ideal für alle, die gerne variieren und neben klassischem weißen Reis auch Sorten wie Jasmin-, Basmati- oder Vollkornreis verwenden.
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Komfort beim Kochen und Reinigen
Für die Handhabung sind eine gut lesbare Füllstandsanzeige und ein herausnehmbarer Innentopf mit Antihaftbeschichtung von Vorteil. Beides erleichtert die Zubereitung und Reinigung erheblich. Wichtig dabei: Die Beschichtung sollte frei von Schadstoffen wie BPA oder PTFE sein.
Wer gerne abwechslungsreich kocht, profitiert von Reiskochern mit zusätzlichen Programmen. Einige Modelle beherrschen auch die Zubereitung von Quinoa, Hirse, Suppe oder Porridge. Noch vielseitiger wird es mit einem Dampfaufsatz – damit lässt sich parallel Gemüse oder Fisch garen.
Ein gutes Gerät sollte nicht nur kochen, sondern auch sicher sein. Dazu zählen rutschfeste Füße, hitzebeständige Griffe und ein Deckel mit sicherem Verschlussmechanismus. Besonders Familien mit kleinen Kindern sollten auf zusätzliche Schutzfunktionen achten. Ein „Cool-Touch“-Gehäuse verhindert etwa Verbrennungen, wenn der Kocher im Betrieb berührt wird. Praktisch ist zudem eine automatische Warmhaltefunktion, die den Reis bis zum Servieren auf Temperatur hält.
Mit Material der dpa
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