21. April 2026, 11:07 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Während man der Wäsche in der Waschmaschine beim Schleudern durch das Fenster zuschauen kann, ist das beim Geschirr in der Spülmaschine nicht möglich, da sie kein Fenster hat. Doch warum hat das eine Gerät ein Fenster und das andere nicht? myHOMEBOOK hat sich die Entstehungsgeschichte der Geräte angeschaut.
Warum Waschmaschinen ein Fenster haben
Im Jahr 1767 wurde die Waschmaschine erfunden. Damals hatte das Bullauge, das es heute noch bei allen Frontlader-Modellen gibt, tatsächlich den Zweck, die Wäsche bei einem Vorgang beobachten zu können. Ein Waschprogramm war damals noch nicht so weit automatisiert, als dass die Maschine selbst Wasser ziehen und wieder ablassen konnte. Diesen Vorgang musste man manuell durchführen und dafür war es wichtig, mithilfe des Fensters den richtigen Zeitpunkt abpassen zu können.
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Warum Spülmaschinen keins haben
Erst viel später, im Jahr 1886, zog die Spülmaschine nach. Zu diesem Zeitpunkt war die Technik bereits so weit vorangeschritten, dass Programme automatisiert ablaufen konnten. Ein Beobachten war in diesem Sinne als schlichtweg nicht mehr notwendig, weshalb es kein Fenster bei einer Spülmaschine gibt.
Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Spülmaschinen kein Fenster haben. In der Tür des Geräts befinden sich etliche Fächer, die wichtige Funktionen erfüllen, wie etwa das Spülmittelfach. Da es im Innenraum der Maschine nicht genügend Platz gibt, musste es auf die Tür ausweichen. Dadurch hat ein Fenster wiederum schlichtweg nicht ausreichend Platz.