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Kaffeefilter falten: Warum ist das eigentlich wichtig?

Alltagsfrage

Warum muss man Kaffeefilter eigentlich falten?

Warum muss man Kaffeefilter falten?
Kaffee gehört für viele zur Morgenroutine – und damit auch das Falten des KaffeefiltersFoto: Getty Images

Für viele gehört das Aufbrühen von Kaffee zur Morgenroutine dazu. Verwendet man eine Filterkaffeemaschine, knickt man den Filter fast schon unterbewusst an den Falzkanten um. Doch warum ist das überhaupt notwendig?

Filter aus der Packung nehmen, Deckel der Maschine öffnen, jetzt den Filter falten und einlegen, Kaffeepulver einfüllen und den Schalter drücken. Ein ganz normales Prozedere, das bei einigen aber eine Frage aufwirft: Warum muss man Kaffeefilter eigentlich falten?

Kaffeefilter falten – warum eigentlich?

Legt man den Kaffeefilter ungefaltet in die Maschine, merkt man schnell: Das passt nicht so recht. Denn dann steht der Filter oben etwas über und wird durch den Deckel zusammengedrückt. In der Regel ist das nicht schlimm, der Kaffee lässt sich damit dennoch zubereiten. Allerdings fehlt im dabei die richtige Stabilität – es fühlt sich „nicht richtig“ an. Und genau um diese Stabilisierung geht es. Denn wenn man den Filter richtig faltet, wird er durch die Knicke gestützt und die durchfeuchteten Falze reißen zudem nicht so leicht auf.

Für manche stellt sich dabei auch die Frage, warum die Hersteller die Filter nicht gleich richtig gefaltet anbieten. Vermutlich liegt es am zusätzlichen Aufwand bei der Produktion, der durch das maschinelle Umknicken entstehen würden. Eine andere Erklärung wäre, dass dann nicht mehr so viele Filter in die Packung passen würden, da sie dicker wären. Kaffeetrinker haben mit den „ungeknickten“ Filtertüten jedoch auch immer den Vorteil, diese an die entsprechende Größe der Halterung anpassen zu können.

Wie faltet man den Filter richtig?

Falls man noch nie etwas vom Falten des Kaffeefilters gehört hat, ist hier eine kleine Anleitung. In der Regel dauert es nur ein paar Sekunden. So geht’s:

  • Zuerst einen von beiden geriffelten Falzen umklappen und festdrücken. Mit welchem man beginnt, ist egal.
  • Anschließend den anderen Falz umknicken. Fertig! Nun hat der Filter die passende Größe und mehr Stabilität.

Tipp: Kaffee-Feinschmecker befeuchten den Filter vorher mit warmem Wasser. Das soll sich positiv auf den Geschmack auswirken und der Filter legt sich auch fast ganz von alleine in die Halterung.

Passend dazu: Die 9 schönsten French Presses für zu Hause

Kaffeefilter zu groß – was kann man tun?

Es kann schon mal passieren, dass man versehentlich zu große Kaffeefilter kauft. Knickt man ihn um, ragt er an der Oberkante dennoch aus der Halterung. Doch dabei hilft ein simpler Trick: Einfach doppelt umknicken! So lassen sich die zu großen Filter dennoch verwenden und müssen nicht gleich entsorgt werden. Ansonsten finden Sie hier noch einige geniale Haushaltstricks mit Kaffeefiltern.

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