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Abkühlung bei Hitze

Ventilator kaufen – welche Modelle eignen sich?

Ein Kind vor einem Ventilator
Bei Kindern im Haushalt sollte man beim Kaufen eines Ventilators unbedingt darauf achten, dass er auch kindersicher ist.Foto: Getty Images

Aufgrund des aktuellen Hitzesommers überlegen sich viele, einen Ventilator zu kaufen, um die Wohnung zu kühlen. Doch dabei gibt es eine Vielzahl an Modellen und Typen. Welche sich wofür eignet, erfahren Sie hier.

Ein Ventilator ist ein probates Mittel während Hitzeperioden, um die Wohnung auf ein erträgliches Niveau zu kühlen. Möchte man sich einen Ventilator kaufen, sollte man sich jedoch zunächst einen Überblick über die verschiedenen Modelle schaffen, die es im Handel gibt. Denn nicht jeder Ventilator eignet sich für jeden Zweck.

Ventilator kaufen – was sollte man dabei beachten?

Generell gilt: Ist der Ventilator mehrere Stunden im Einsatz, sollte man auf einen Geräuschpegel unter 45 dB achten. Ein anderer wichtiger Wert ist der Grad der Luftumwälzung. Einfache Tischventilatoren liegen zum Beispiel bei 600 m³ pro Stunde, hochwertige Modelle schaffen bis zu 2000 m³. Ein höherer Wert bedeutet aber auch einen höheren Stromverbrauch.

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Ventilator kaufen – welche Modelle gibt es?

Ob ein Decken-, Stand-, Tisch- oder Turmventilator sinnvoll ist, hängt von der Raumgröße und dem gewünschten Einsatz ab, erklärt der TÜV Süd. Wenn man einen Ventilator kaufen möchte, lohnt es sich, die verschiedenen Vor- und Nachteile zu kennen. Die verschiedenen Modelle im Überblick:

1. Standventilator

Der Standventilator ist die flexible Variante: Er sorgt mit Schwenkfunktion für eine gleichmäßige Luftverteilung im ganzen Raum. Wirkungsbereich und Höhe können meist selbst eingestellt werden. Dank hoher Rotationsgeschwindigkeit erzeugt er eine starke Zugluft. Empfindliche Menschen kann das allerdings auch stören.

2. Tischventilator

Der kleine und kompakte Tischventilator ist ideal für den Schreibtisch. Er kühlt nur in unmittelbarer Nähe, kann dafür aber sehr nah aufgestellt werden, ein Gitter schützt den Rotor.

3. Ringventilator

Schick und leise sind die teureren Ringventilatoren, beispielsweise vom Hersteller Dyson. Sie saugen die Luft durch einen Ring an und verteilen sie gleichmäßig im Raum. Weil Rotor und Gitter fehlen, sind sie leicht zu reinigen. Eine Drehfunktion sollte sowohl bei Stand- als auch bei Tischgeräten abschaltbar sein.

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4. Turmventilator

Ohne Rotorblätter kommen auch Turmventilatoren aus, die sehr leise und damit gut für Schlafzimmer geeignet sind. Zeitschaltuhr und Fernbedienung sorgen bei vielen Geräten für Komfort. Vor allem in Haushalten mit Kindern oder Haustieren lohnt es sich, einen Ventilator ohne Rotor zu kaufen.

5. Deckenventilator

Der Einsatz von Deckenventilatoren ist platz- und energiesparend, zudem sind sie relativ leise. Die meisten Geräte sind auch im Winter nutzbar, indem sie die Heizungsluft energiesparend verteilen. Ist die Decke niedriger als 2,50 Meter, sollten aber flache Ventilatoren oder Modelle ohne Deckenstange montiert werden, rät der Tüv Süd.

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Was bedeutet „Oszillation“ beim Ventilator?

Beim Kaufen eines Ventilators stolpert man oft über die sogenannte Oszillations-Funktion. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „schwingen, schwanken“. Und genau das tut der Ventilator auch dabei – er schwenkt von einer Seite zur anderen. Damit wird der Einzugsbereich für die Luftumwälzung vergrößert.

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