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5 Tipps

Wie man Weinreste nachhaltig verwerten kann

Nach einer Party ist noch Wein übrig, zum Wegschütten ist er zu schade, man kann ihn aber noch sinnvoll verwerten
Nach der Party ist noch Wein übrig? Zum Wegschütten ist er zu schade – man kann ihn aber noch sinnvoll verwertenFoto: iStock/AlexPro9500

Vermutlich hat es jeder schon einmal erlebt: Die Party ist vorbei, aber in den Weinflaschen ist noch ein kleiner Rest drin. Was fängt man damit an? Alles austrinken ist vielleicht nicht die klügste Idee. Allerdings gibt es Möglichkeiten, die Reste noch sinnvoll zu verwerten.

Reste vom Essen kann man einpacken und den Gästen mitgeben, oder sie am nächsten Tag noch selbst essen – doch wie sieht es mit dem guten Wein aus? Ihn zu entsorgen wäre reine Verschwendung, ihn den Gästen mitzugeben, sähe komisch aus. Natürlich könnte man den Wein am nächsten Tag noch trinken, aber möglicherweise hat man am Tag nach der Party weniger Appetit darauf. myHOMEBOOK hat Tipps parat, um Weinreste zu verwerten.

1. Weinreste als Badezusatz verwerten

Manch einem geht’s nach einer gelungenen Party nicht ganz so gut, man braucht einen ausgiebigen Entspannungstag. Da lassen sich wunderbar die Weinreste vom Vorabend verwerten. Einfach mit in das Badewasser geben! Wein beinhaltet Polyphenole, im Speziellen das Resveratrol. Dieses Resveratrol schützt unsere Haut vor freien Radikalen, welche stark zur Fältchenbildung beitragen. Es befindet sich allerdings nur in Rotwein.

2. Weinsalz selber machen

Eine andere Möglichkeit, Weinreste zu verwerten, die man auch noch verschenken kann, ist aus ihnen Weinsalz herzustellen. Neben Resten vom Wein braucht man nur noch grobkörniges Salz. Beides muss man vermischen. Man gibt nur so viel Wein zum Salz, dass es knapp bedeckt ist. Das Gemisch lässt man kurz stehen und gießt den überschüssigen Wein ab. Das Salz gibt man anschließend ausgebreitet auf ein Backblech und lässt es bei 50 Grad zwei bis drei Stunden trocknen. Es empfiehlt sich, die Backofentür etwas geöffnet zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Man kann sowohl Weiß- als auch Rotwein benutzen, allerdings ist das Rotweinsalz aufgrund der Farbe nicht nur geschmacklich etwas Besonderes.

3. Weinreste zu Weinessig verwerten

Ebenfalls eine tolle Geschenkidee ist der Weinessig. Es ist egal, ob man ihn mit Weißwein oder Rotwein ansetzt, man sollte sie allerdings nicht mischen. Für den Weinessig braucht man eine Essigmutter, Wein und Wasser. Außerdem ein Glasgefäß, das doppelt so viel Volumen hat, wie alle Flüssigkeiten zusammen, Kaffeefilter, ein Geschirrtuch und einen Gummiring. Die Essigmutter gibt es übrigens in gut sortierten Drogerien. So geht’s:

  1. Zuerst muss man das Gefäß heiß auswaschen und abtrocknen.
  2. Danach füllt man Wein und Wasser zu gleichen Teilen ein.
  3. Als Nächstes kommt die Essigmutter hinzu. Hier unbedingt auf die Dosierungsanweisung achten. Das Gemisch muss mit einem Holzlöffel verrührt werden.
  4. Dann kommt das Geschirrtuch zum Einsatz, damit wird die Gefäßöffnung verschlossen und mit dem Gummiband befestigt.
  5. Den zukünftigen Weinessig muss man an einen warmen Ort stellen. Ein paar Wochen sollte man Geduld haben. Im Inneren des Glases wird jetzt richtig gearbeitet, die Essigsäurebakterien vermehren sich und wandeln den Alkohol um. Hin und wieder kann man eine Geruchsprobe machen, der Klebstoffgeruch ist völlig normal, der entsteht während sich der Alkohol in Essig verwandelt. Wenn der Geruch nach Klebstoff verschwunden ist, weiß man, dass der Essig fertig ist.
  6. Die Essigmutter muss nun herausgefiltert werden. Dafür gießen wir das Gemisch durch doppelte Filtertüten.
  7. Um den Essig zu pasteurisieren, erhitzt man ihn jetzt auf 60 bis 72 Grad. Noch heiß muss er anschließend in sterilisierte Flaschen abgefüllt werden. Fertig ist der selbstgemachte Weinessig!

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4. Dunkle Möbelpolitur aus Weinresten herstellen

Man mag es kaum glauben, aber man kann die Weinreste von der letzten Party in Möbelpolitur für dunkle Möbel verwandeln. Man braucht nur Wein, Salz und Speiseöl. Konkret nimmt man drei Esslöffel Öl, drei Esslöffel Rotwein und einen Teelöffel Salz. Wenn man nach dem Polieren die Möbel noch mit einem weichen trockenen Tuch nachpoliert, sind kleine Kratzer nahezu unsichtbar.

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5. Weinreste lassen sich auch einfrieren

Mit Wein lassen sich hervorragend Soßen oder auch Desserts abschmecken. Wenn es aber zum Zeitpunkt der Weinreste keinen Anlass gibt, kann man diese auch einfrieren und später verwerten.

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