20. März 2020, 12:55 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Dunkel erinnern wir uns an die Coronazeit. Das gefragteste Haushaltsgut neben Nudeln und Mehl war damals Toilettenpapier. Die Devise der Hamsterkäufer: „The sky is the limit!“ Also horteten sie etliche Rollen Klopapier zu Hause – denn man wusste ja nicht, wann es wieder welches geben würde. Doch die Frage, die sich auch heute noch stellt, ist: Wie lange reicht das Toilettenpapier eigentlich? Zwei Briten, Ben Sassoon und Sam Harris, haben die Webseite „How Much Toilet Paper“ erstellt, auf der man berechnen kann, wie lange der private Toilettenpapiervorrat reicht.
Wie kann man den Toilettenpapiervorrat berechnen?
Dafür gibt man die Anzahl der Rollen ein, über die man verfügt, und die Anzahl der Toilettengänge, die man für gewöhnlich am Tag macht. Mit einem Klick berechnet die Webseite dann, für wie viele Tage der private Toilettenpapiervorrat unter diesen Umständen reichen würde.
Ein Beispiel: Wenn man zehn Rollen Toilettenpapier hat und im Schnitt dreimal am Tag zur Toilette geht, würde der Vorrat für etwa 53 Tage reichen.
Dazu passend: Ihr Hamsterkäufer, was macht ihr mit dem ganzen Klopapier?
Wer es GANZ genau berechnen möchte – denn immerhin sollte man beim Thema Toilettenpapiervorrat nicht scherzen! – kann außerdem zusätzliche Optionen in den Rechner eingeben:
- Wie viele Bewohner leben in dem Haushalt?
- Wie viele Blätter verwendet man pro Abwischen?
- Wie oft wischt man sich ab?
- Wie viele Blätter hat eine Rolle?
- Wie viele Tage bleibt man voraussichtlich in Quarantäne?
Vorrat berechnen, um Hamsterkäufe zu verhindern
Bei vielen sorgte das Berechnen des Toilettenpapiervorrats in Zeiten der Coronakrise in erster Linie für eine kleine Aufheiterung. Wiederum andere – damit sind Horter gemeint – werden sie wohl genutzt haben, um sich die perfekte Anzahl an Klopapierrollen anschaffen zu können. Ziel der Entwickler war es aber, genau das mit ihrem Rechner zu verhindern. „Unsere durchschnittlichen User haben 500 Prozent mehr Toilettenpapier, als sie eigentlich bei einer potenziellen Quarantäne brauchen würden. Wir hoffen, dass Menschen die Seite nutzen und merken, dass sie nicht rausgehen und die Regale leer kaufen müssen.“