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Tipps für die Anzucht

Die Kresse will nicht wachsen? Daran kann es liegen

Selbst Kresse zu Hause ziehen: Was man tun muss, damit die Kresse richtig wächst
Kresse lässt sich unter den richtigen Bedingungen gut selbst zu Hause ziehenFoto: Getty Images

Kresse lässt sich gut und schnell zu Hause anbauen – wenn man es richtig macht. Denn ausschlaggebend für einen Anzucht-Erfolg ist neben der richtigen Bewässerung auch die Saatdichte.

Kresse ist eins der Kräuter für die Küche, das sich sehr leicht und vor allem ohne großen Aufwand ziehen lässt. Man belegt ein Küchentuch mit dem Saatgut und hält es stetig feucht. Nach etwa einer Woche kann man dann in der Regel mit der Ernte beginnen. Doch das klappt nicht immer: Faulen oder schimmeln Saatgut und Keimlinge, kann das verschiedene Ursachen haben.

Kresse wächst nicht: Daran kann es liegen

Denn nur etwa die Hälfte der Grundfläche sollte damit bedeckt sein und das Küchenpapier danach immer noch weiß durchscheinen. Dazu rät die Bayerische Gartenakademie. Denn bei zu dichter Aussaat bedrängen sich die jungen Pflänzchen und wachsen nicht gleichmäßig – eine erfolgreiche Ernte bleibt daraufhin aus.

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Saatgut richtig gießen

Beim Ziehen von Kresse muss man außerdem darauf achten, dass das Saatgut gut gegossen wird, damit es ordentlich wächst. Es sollte zwischenzeitlich nicht austrocknen, betonen die Gartenexperten. Daher sollte man zweimal am Tag etwa eine halbe Tasse Wasser auf das Küchenpapier geben und anschließend sofort wieder abgießen. Das muss vorsichtig geschehen: Anfangs können Saatgut und Keimlinge noch weggeschwemmt werden. Später halten sie sich aneinander fest.