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Beliebte Tradition

Wie Barbarazweige pünktlich zu Weihnachten blühen

Der Weihnachtsbrauch des Barbarazweigs
Der Brauch des Barbarazweigs kann mit Zweigen verschiedener Pflanzen und Bäume durchgeführt werdenFoto: Getty Images

Blühende Barbarazweige sind ein beliebter Brauch an Weihnachten. Mit etwas Glück öffnen sich die Knospen rechtzeitig und pünktlich zum Fest. Welche Zweige eignen sich dafür? Und wie kann man bei der Blüte nachhelfen?

Neben den Mistelzweigen zählen auch die Barbarazweige zu den Traditionen, die in manchen Haushalten über die Weihnachtszeit gepflegt werden. Allerdings geht es bei den Barbarazweigen nicht um ein bestimmtes Gehölz. Schneidet man sie zum richtigen Zeitpunkt und stellt sie in eine Vase, blühen sie mit etwas Glück an Weihnachten.

Wann sollte man Barbarazweige schneiden?

Bevor Gehölze im Freien blühen, brauchen sie eine Winterruhe. Deshalb sollte man die Zweige von Blütengehölzen für die Vase am besten erst nach einigen Frostnächten schneiden, raten die Experten der Bayerischen Gartenakademie. Dann klappt es mit der Blüte der Barbarazweige vielleicht auch direkt zum Fest. Richtet man sich streng nach dem katholischen Brauch, schneidet man die Zweige am Tag der heiligen Barbara am 4. Dezember.

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Welche Zweige eignen sich?

Geeignet dafür sind besonders die Triebe von Kirschen oder anderen Obstbäumen. Wenn es draußen nicht richtig friert, empfehlen die Experten, die Zweige eine Nacht in die Gefriertruhe zu legen. Dies kann helfen, die geschnittenen Zweige auch in der Vase auszutreiben.

Der richtige Standort

Außerdem brauchen die geschnittenen Zweige einen warmen, hellen Standort. Doch Vorsicht: Neben der Heizung oder dem Kamin trocknen die Blütenknospen häufig ein. Das Wasser in der Vase sollte nicht zu kalt, sondern besser handwarm sein. Am besten wechselt man es alle paar Tage. Außerdem sollte man die Gehölze mit einem scharfen Messer anschneiden. Damit sie möglichst viel Wasser aufnehmen können.

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Woher kommt der Brauch?

Zweige in der Vase haben eine lange christliche Tradition: In der Regel werden sie am 4. Dezember, dem Gedenktag der Heiligen Barbara, von Obstbäumen geschnitten und Zuhause in eine Vase gestellt. 20 Tage später, an Heiligabend, sollten sie erblüht sein – für Christen symbolisieren die Barbarazweige neues Leben sowie die Geburt Jesu.

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