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Bienen mögen sie nicht

Forsythien im Garten richtig pflegen, schneiden und vermehren

Forsythien richtig anpflanzen und pflegen
Goldgelbe Forsythien: Der Zierstrauch leuchtet den Frühling einFoto: Getty Images

Forsythien sind mithin die beliebtesten Pflanzen im Garten. Ihre goldgelben Blüten leuchten ganz zeitig im Frühjahr, sogar bevor die Blätter erscheinen. Es gibt jedoch einen Haken: Insekten verschmähen die Blüten. Mit einem Trick kann man nachhelfen.

Untrüglich – der Duft und die goldgelben Blüten sagen: Bald ist Sommer. Forsythien sind ganz früh im Jahr am Start. Wer es nicht abwarten kann, stellt die Zweige bereits im Winter in einem warmen Zimmer in die Vase und bringt die Pflanze so vorzeitig zum Blühen. Im Garten mögen die Goldglöckchen, wie Forsythien auch genannt werden, einen sonnigen Standort. Wird die Pflanze mit Licht und Wärme verwöhnt, fällt die Blütenpracht noch reicher aus.

Sie schmücken mit ihrem Frühlingsgold übrigens jede Blütenhecke. Die Pflanze kann jedoch schnell und stark wuchern. Die Sträucher sollten daher regelmäßig beschnitten werden. Die Pflanzen können kräftig und schnell nach oben ausschießen. Je nach Sorte sind rund drei Meter möglich!

Forsythien leuchten auch im Halbschatten

Forsythien gedeihen aber auch ganz gut an einem schattigen oder halbschattigem Standort im Garten. Generell gilt die Pflanze als eher anspruchslos. Bedeutet: Jeder normale Gartenboden ist ihr im Grunde recht. Das goldene Leuchten der Blüten kommt jedoch besonders in einer guten Gartenerde zur Geltung. myHOMEBOOK hat Tipps, wie man die richtige Erde für alle Pflanzen im Garten und auf dem Balkon findet.

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Wie pflanzt man Goldglöckchen?

Sie sollten am besten im Frühjahr nach dem letzten Bodenfrost ins Gartenbeet gepflanzt werden. Ideal ist ein sandiger Boden. Warum? myHOMEBOOK erklärt es hier. Neben etwas Sand im Boden braucht eine junge Forsythie ausreichend Nährstoffe, um gut zu gedeihen. Die Extra-Power bekommt sie mit einer guten Gabe Kompost.

Tipp: Nach dem Einsetzen ins Pflanzloch gut angießen! In sommerlichen Trockenphasen braucht die Pflanze extra Wasser. Forsythien bilden weniger Blüten im nächsten Sommer, falls sie zu wenig Nährstoffe und Wasser bekommen haben.

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Kann man Forsythien vermehren?

Ja. Recht leicht geht das durch Stecklinge der Mutterpflanze. Oder mit sogenannten Absenkern. Das sind Sprossen, die man von der Forsythie behutsam abnimmt und dann am besten in Anzuchterde neu pflanzt. myHOMEBOOK hat Tipps, wie Jungpflanzen so gesetzt werden, dass sie richtig gut gedeihen.

Damit der starkwüchsige Strauch nicht verwildert, sollte er regelmäßig ausgelichtet werden. Das geht in der Regel schnell mit einer Gartenschere oder mit einem scharfen Pflanzen-Messer.

Gelb ist nicht gleich Gelb – Forsythien gibt es in vielen Arten

Die gelbe Farbe variiert bei Forsythien ziemlich stark. Je nach Sorte leuchten die Blüten eher grell oder ganz sanft. Eine beliebte Sorte ist „Forsythie x intermedia“. Mit ihren reich blühenden und goldgelben Blüten ist sie auch unter dem Namen „Goldzauber“ bekannt. Aber Achtung: Der Zauber kann bis zu zweieinhalb Meter hoch wachsen.

Dottergelbe Blüten und besonders üppig im Wuchs ist die „Lynwood Gold“. Interessant: „Spectabilis“ mit dunkelgelben Blüten. Ein herrliches Frühlingsgelb zeigt auch die Sorte „Tetragold“. Der Strauch wächst eher rundlich und wird nur einen Meter hoch.

Insekten mögen die Blüten nicht

Bei all der leuchtenden Pracht gibt es einen Haken: Insekten machen einen großen Bogen um Forsythien. Warum? Die Blüten sehen zwar schön aus, enthalten aber kaum Nektar und bilden wenig Pollen. Bienen, Hummeln und Co. können sich von ihnen nicht ernähren.

Was Insekten und Vögel in der Gartenhecke mögen, sind folgende Sträucher, die zudem ideal zum goldenen Leuchten von Forsythien passen: Berberitze, Weißdorn, Schlehe und Kornelkirsche.