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Pflanz- und Pflegetipps

Goldregen – ein leuchtender Hingucker im Garten

Haustierbesitzer sollten keinen Goldregen im Garten anpflanzen, der er viel Hunde, Katzen und viele andere Tiere giftig ist
Haustierbesitzer sollten keinen Goldregen im Garten anpflanzen, da er für Hunde, Katzen und viele andere Tiere giftig istFoto: Getty Images

Für einen besonderen Hingucker im Garten sorgt Goldregen ohne große Mühe. Der Strauch kann nämlich eine Höhe von fünf bis sechs Metern erreichen. Dabei wirken die gelben Rispen besonder eindrucksvoll.

Mit seinen üppigen, überhängenden Blüten verleiht der Goldregen (Laburnum) seiner Umgebung einen märchenhaften, verträumten Touch. Fünf bis sechs Meter groß kann die Pflanze werden. Besonders prächtig wirkt sie, wenn sie Durchgänge, eine Pergola oder die Hausfassade schmückt. Aber Achtung: Der Goldregen ist giftig! Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps für den Goldregen erfahren Hobbygärtner bei myHOMEBOOK.

Goldregen im Garten pflanzen

Das Gehölz fühlt sich nicht nur an einem sonnigen, sondern auch an einem halbschattigen Standort im Garten wohl. Der Boden sollte dabei kalkhaltig sein. Lehmige Böden verträgt die Pflanze nur schlecht. Es empfiehlt sich, diese mit Sand oder Kies aufzulockern. Im Topf lohnt sich eine Drainage, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.

Die optimale Pflege

Der Goldregen zählt zu den pflegeleichten Pflanzen.

Bewässerung

Den Strauch sollte man nur während langer Trockenperioden mit Wasser versorgen. Dabei ist es wichtig, dass man Staunässe vermeidet. Diese führt zu Wurzelfäule, was zum Tod der Pflanze führen kann. Kultiviert man die Pflanze im Topf, benötigt sie eine regelmäßigere Wasserzufuhr.

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Düngung

Bereits bei der Pflanzung sollte man die Erde mit Nähstoffen vorbereiten. Dafür eignet sich zum Beispiel Kompost. Anschließend muss man den Strauch nur dann düngen, wenn dieser in nährstoffarmen Substrat gepflanzt wurde.

Schnitt

Nach der Blüte Ende Juni kann man den Goldregen zurückschneiden. Schneidet man die Pflanze zuvor, reduziert man die goldgelbe Blütenpracht.

Ist der Goldregen winterhart?

In der Regel ist Goldregen winterhart. Im Herbst gepflanzte Exemplare sollte man dennoch mit Vlies oder Reisig vor Frost schützen.

Wie kann man Goldregen vermehren?

Mit den Samen des Goldregens kann man die Pflanze vermehren. Dafür lässt man einige der Blüten am Strauch. Diese bilden mit der Zeit Samen, die Hobbygärtner leicht entfernen können. In kleine Töpfchen mit Anzuchterde verteilt man anschließend die Samen. Mit etwas Erde bedeckt, kann man sie so an einen warmen und sonnigen Ort in die Wohnung stellen. Dafür eignet sich zum Beispiel eine helle Fensterbank.

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Krankheiten und Schädlinge

Goldregen gilt als robust gegenüber den meisten Krankheiten und verschiedener Schädlinge. Dennoch kann es vorkommen, dass Blattläuse oder Spinnmilben die Pflanze befallen.

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