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Pflanz- und Pflegetipps

Freesien – die zarten Schönheiten für Beet und Vase

Freesien: Rote Blüten von Freesien
Zart und duftend: Freesien sind fragile Schönheiten im Beet oder in der VaseFoto: Getty Images

Freesien sind mit ihren duftenden Blüten eine wahre Zierde im Garten oder in der Vase. Die zarten Gewächse brauchen jedoch etwas Pflege.

Die zarten Blüten, der feine Duft – Freesien sind als Schnittblumen ein wunderbarer und beliebter Vasenschmuck. Die filigranen Schwertliliengewächse werden gerne auch als Zimmerpflanze gehalten. Die wärmeliebenden Gewächse – botanisch Freesia x hybrida – stammen ursprünglich aus Südafrika. Neuere Züchtungen kommen jedoch auch mit dem hiesigen Klima gut zurecht und können im Garten gepflanzt werden. Die trompetenförmigen Blüten sind cremeweiß, gelb, orange, rot oder lila gefärbt. Freesien duften nach Flieder, Rosen oder Zitronen.

Freesien im Garten anpflanzen

In der Regel werden Zwiebelblumen-Knollen im Herbst gepflanzt. Freesien machen da eine Ausnahme. Die Knollen der frostempfindliche Pflanze pflanzt man im Frühling nach den Eisheiligen. Ein sonniger und regengeschützter Standort ist ideal, Freesien kommen aber auch recht gut mit Halbschatten zurecht.

Es gibt eine Vielzahl an Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben. Rot leuchtende und gefüllte Blüten zeigt „Fresco“. „Cote d’Azur“ hat dunkelblaue Blüten. Freesien mit gelben Blüten sind zum Beispiel „Aladin“ oder „Yvonne“ . Und „Elegance“ besticht mit cremeweißen Blüten.

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Die Blütezeit der zwischen 25 und 40 Zentimeter hoch wachsenden Blumen ist zwischen Juli und Oktober. Im Garten wirken die schmalen Gewächse besonders schön, wenn sie in Gruppen gepflanzt werden. Im Beet reicht ein Pflanzabstand zwischen fünf und zehn Zentimeter aus. So tief sollten auch die Knollen in die Erde gesetzt werden. Mit ihren leuchtenden Blüten setzen Freesien interessante Akzente im Staudenbeet, sind zudem elegante Begleiter zu Rosen.

Freesien optimal pflegen

An einem vor Wind und Regen geschützten Standort gedeihen Freesien besonders gut und sind recht pflegeleicht. Wer regelmäßig verblühte oder vertrocknete Pflanzenteile entfernt, gibt den Pflanzen wieder Kraft. Das danken sie mit neuen Blüten. Die zarten Exoten brauchen zwar nicht viel Pflege. Dennoch sollte man folgendes beachten:

Bewässerung

Die schönen Blumen mögen es im Garten zwar warm und sonnig. Mit anhaltender Trockenheit kommen jedoch vor allem junge Freesien nicht gut zurecht. Die Erde sollte daher stets leicht feucht gehalten werden. Aber nicht zu viel des Guten! Staunässe im Beet vertragen die Pflanzen gar nicht gut. Freesien im Topf bewahrt man mit einer Drainageschicht vor zu viel Nässe. Gießen sollte man zudem immer an der Pflanze und nicht von oben.

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Düngung

In humusreicher Erde gepflanzt, benötigen Freesien in der Regel keinen Dünger. Zur Blütezeit kann man jedoch etwas Kaliumdünger geben. Den Spezialdünger gibt es im Fachhandel. Man kann Freesien aber auch mit selbstgemachter Pflanzenjauche verwöhnen.

Schnitt

Freesien sind nicht nur elegante Blumen für die Vase. Mit ihren fröhlich leuchtenden Blüten sind sie auch als Hochzeitsstrauß sehr beliebt. Sobald sich die ersten Knospen öffnen, kann man Freesien aus dem Garten am unteren Stielende behutsam abschneiden. Regelmäßig mit frischem Wasser versorgt, halten sich die Schnittblumen in der Vase bis zu drei Wochen. Die Blumen sollten jedoch nicht direkt an der Heizung oder in Zugluft stehen.

Vermehren

Durch Aussaat der Samen ist es prinzipiell zwar möglich, Freesien zu vermehren. Der Versuch klappt jedoch nicht immer, oftmals zeigt sich nur eine mickrige Blüte. Wer es dennoch versuchen will, sammelt im Herbst die Samen in den angetrockneten Samenkapseln ab. Im Frühjahr können die Samen dann ins Beet ausgesät werden.

Frostschutz

Die Pflanzen sind kälteempfindlich und nicht winterhart. Um Freesien zu überwintern, müssen die Knollen vor dem ersten Frost ausgegraben werden. Als Werkzeug eignet sich dazu zum Beispiel eine Grabegabel. Anschließend schneidet man alle Pflanzenteile ab und säubert die Knollen von der Erde. Zum Überwintern lagert man die Knollen an einem trockenen, nicht zu kalten Platz.

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Krankheiten und Schädlinge

Freesien können durch das Freesien-Mosaik-Virus erkranken. Die Blätter färben sich dann braun, die Blüten verkümmern. Frühzeitig entdeckt, kann man die Pflanzen durch einen beherzten Rückschnitt retten. Stark erkrankte Freesien müssen jedoch im Restmüll entsorgt werden.

Sind Blätter und Blüten über längere Zeit permanent zu feucht, kann zudem Grauschimmel auftreten. Auf den Blättern befallener Freesien bilden sich dann Flecken und ein gräulicher Belag.

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