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Trendpflanze und Blickfang

So pflegen Sie die Monstera richtig

Pflegeleicht und hip: die Monstera
Pflegeleicht und hip: die MonsteraFoto: Getty Images

Sie ist ein Star. In der Modewelt, auf Tapeten oder Kissenbezügen – überall finden sich momentan die stylischen und dominanten Blätter der Monstera. myHOMEBOOK sagt Ihnen, was Sie bei der Pflege der Kultpflanze beachten sollten.

Monstera deliciosa (übersetzt das „köstliche Monster“) ist hierzulande die bekannteste der etwa 50 Monstera-Arten, die in den 1950er-Jahren aus Südamerika nach Europa eingeführt wurde und mittlerweile sogar in den Wäldern Südostasiens weit verbreitet ist. In China steht die Pflanze für langes Leben.

Ob als Einzelblatt oder Raumteiler: Das „Monster“ braucht die große Bühne. Die Blattstiele sind auffallend lang und kräftig. Die Blätter sind an ihren Rändern tief eingeschnitten, wirken fast gefiedert und entlang der Mittelrippe außerdem durchlöchert. Es gibt die Pflanze auch mit panachierten, also teilweise weißen, Blättern. Wegen ihres Markenzeichens, den faszinierend durchbrochenen intensiv grünen Blättern, wird die Monstera auch Fensterblatt genannt. Im tropischen Regenwald werden diese schon mal bis zu einen Meter groß.

Auch als Deko-Element eignet sich die Monstera hervorragend
Auch als Deko-Element eignet sich die Monstera hervorragendFoto: Getty Images

Der richtige Standort für die Monstera

Die Monstera gehört zu den Araceae, den Aronstabgewächsen, die meist auf Bäumen wachsen. Als Kletterpflanze benötigt sie daher eine Stütze, die oft schon mit der Pflanze angeboten wird.

Monstera
Die Monstera stammt ursprünglich aus Südamerika, ist aber mittlerweile sogar in den Wäldern Asiens heimischFoto: Getty Images

Wann Sie die Monstera düngen und umtopfen sollten

Die Pflanze fordert ein nährstoffreiches lockeres Substrat und passend zum Wachstum ein etwas größeres Gefäß. Etwa alle drei Jahre, am besten im Frühjahr, sollten Sie die Monstera umtopfen. Düngen ist in der Wachstumsphase wegen des hohen Nährstoffbedarfs ein großes Thema und sollte alle zwei Wochen passieren. Hier ist ein üblicher Zimmerpflanzendünger ausreichend.

Durch ihre Herkunft verträgt die Pflanze keine Staunässe, mäßige Trockenheit bis mäßige Feuchtigkeit toleriert sie dagegen. Deswegen etwa eine Viertelstunde nach dem Gießen noch vorhandenes Wasser aus dem Untersetzer ausschütten. Ein warmer Sommerregen im Garten passt, in Räumen kann das Tropengewächs mit zimmerwarmem Regenwasser oder destilliertem Wasser eingesprüht werden. In den Wintermonaten, also außerhalb der Wachstumsphasen, können Sie das Düngen und Gießen einschränken.

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Was tun mit den Luftwurzeln?

Auffallend sind neben den Monstera-Blättern auch die Luftwurzeln. Je mehr sie hat, desto besser geht es ihr. Zu lange Luftwurzeln deuten allerdings darauf hin, dass die Pflanze nach Nährstoffen sucht und mehr gedüngt werden sollte. Luftwurzeln sollten nicht abgeschnitten, sondern in den Topf gesteckt werden. Sobald sie auf feuchte Humuserde stoßen, verwandeln sie sich in normale Wurzeln.