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Sie kommen mit wenig Wasser aus

10 pflegeleichte Pflanzen für den Garten

Pflegeleichte Pflanzen im Garten: Bartnelken
Bartnelken verleihen dem Garten Farbe und sich zudem besonders pflegeleichtFoto: Getty Images

Täglich Blumen gießen ist oft lästig. myHOMEBOOK zeigt pflegeleichte Pflanzen für den Garten, die auch mit wenig Wasser überleben.

Kräftige Farben und ungewöhnliche Formen: Exotische Blumen aus Afrika und den tropischen Gebieten Amerikas halten trockenen Böden stand. Auch einige europäische Wald- und Wiesengewächse sind an unregelmäßige Wasserzufuhr gewöhnt und haben durch ihre schönen Blüten einen Platz in jedem Garten verdient.

Weniger gießen im Garten

Gartenpflanzen bekommen durch Regen häufig ganz natürlich ausreichend Wasser. Vor allem Hecken, Sträucher und Bäume ziehen sich die nötige Feuchtigkeit aus dem Boden, weil die Wurzeln tief in die Erde reichen. Wald- und Wiesengewächse wie das Hasenglöckchen sind ähnlich pflegeleicht und brauchen nur selten Wasser. Topf-, Terrassen- und Balkonpflanzen sind hingegen auf das Gießen angewiesen, wobei hier gilt: Pflanzen aus warmen Gebieten überleben häufig auch längere Zeit ohne Wasser.

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Woran erkenne ich, dass ich gießen muss?

Die einen sprechen mit Pflanzen, die anderen erziehen sie. Den richtigen Moment dafür zu erkennen ist nicht immer leicht, aber im Laufe der Zeit entwickeln Sie dafür ein Gespür.

Eine sicherere Alternative bieten Pflanzensensoren. In den Topf gesteckt erkennen sie, wie feucht die Erde noch ist und wann die Blumen frisches Wasser benötigen. Bei Pflanzen, die es gerne trocken haben, können Sie einfach mit dem Finger prüfen, ob die obere Schicht der Erde noch feucht oder bereits trocken ist. Ist sie trocken, dürfen Sie gießen.

Pflegeleichte Gartenpflanzen im Überblick

Zitronenbaum

Zitronenbäume stammen aus dem warmen Süden und fühlen sich an einem windgeschützten Platz auf der Terrasse oder dem Balkon im Sommer besonders wohl. Um zu überwintern, muss der Zitronenbaum aber in die Wohnung. Bei etwa 15 Grad überlebt er den Winter auch in Deutschland. Ein- bis zweimal pro Woche gießen reicht dem Sonnengewächs völlig aus.

Zitronenbaum
Ein Zitronenbaum ziert auch hiesige Gärten. Überwintern sollte er allerdings drinnen.Foto: Getty Images

Mädchenauge

So ungewöhnlich der Name, so überzeugend sind die Blüten des Mädchenauges. Es lässt sich im Garten großflächig, aber auch in Balkonkästen und Töpfen anpflanzen. Die Korbblüter sind winterfest und blühen den ganzen Sommer über. Durchlässige Erde, feuchter Boden und Licht helfen der Pflanze beim Wachsen. Doch auch trockene Zeiten überstehen die Blumen meist. Wichtig ist aber, die verblühten Knospen regelmäßig abzuschneiden.

Das Mädchenauge (Coreopsis)
Das Mädchenauge (Coreopsis)Foto: Getty Images

Bartnelke

Die buschige Staudennelke ist nur selten als Pflanze in Blumenläden erhältlich, Samen gibt es im Fachhandel aber immer. An einem sonnigen Platz im Garten wächst die Pflanze schnell, und auch den Winter überlebt die Bartnelke im Freien und behält sogar ihr Grün. Sie ist grundsätzlich sehr pflegeleicht, braucht aber einen feuchten Boden.

Bartnelken (Dianthus barbatus)
Bartnelken (Dianthus barbatus)Foto: Getty Images

Gazanie

Die Gazanie liebt trockene Böden. Wasser braucht die Pflanze, die auch als Mittagsgold bezeichnet wird, nur, wenn der Boden wirklich austrocknet. An einem möglichst sonnigen und warmen Ort auf dem Balkon im Tontopf oder auch im Gartenbeet wächst die afrikanische Blume am besten. Bis zu dreißig Zentimeter hoch wachsen die Büsche der Gazanie und blühen ab Juni bis in den Herbst hinein. Winterfest sind sie nicht. Bis zu minus fünf Grad können Sie allerdings mal ertragen.

Die Gazanie
Die GazanieFoto: Getty Images

Fette Henne

Etwa 500 verschiedene Arten gehören zur Fetten Henne. Die Pflanze mit den ausladenden Blüten ist bis minus 20 Grad winterfest, überaus robust und wächst fast überall: in Steingärten, Gehölz, aber auch in Töpfen. Viele der Arten brauchen nur sehr wenig Wasser, sollten aber in der Sonne gepflanzt sein. Fehlt der Fetten Henne Licht, stirbt sie nicht, ihre Farbe bleicht aber aus. Einige Arten blühen vor allem im Herbst, wenn die anderen Blumen bereits welken.

Die Fetten Henne (Sedum)
Die Fetten Henne (Sedum)Foto: Getty Images

Kranzschlinge

Morgens und abends möchte die Kranzschlinge in der Sonne stehen. Die heiße Mittagssonne schadet der Pflanze hingegen. An einem hellen Platz mit trockener Erde und wenig Wasser entwickelt die Kranzschlinge weiße, längliche Knospen, die abends zu duften beginnen. Ob Balkon, Garten oder Terrasse, im Winter muss sie aus dem Garten in die Wohnung. Schon deshalb eignet sie sich eher als Topfpflanze.

Die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda)
Die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda)Foto: Getty Images

Hasenglöckchen

Das Hasenglöckchen ist eine der Wald- und Wiesenpflanzen, die auch im Garten und auf dem Balkon einen Platz verdient hat. Das Spargelgewächs blüht im Frühjahr und fühlt sich im Schatten und mit trockenem Boden besonders wohl. Gießen sollte man die Blume erst, wenn die oberste Erdschicht bereits trocken ist.

Hasenglöckchen (Hyacinthoides)
Hasenglöckchen (Hyacinthoides)Foto: Getty Images

Ficus Benjamina

Die Birkenfeige steht im Sommer gerne im Halbschatten und im Winter in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Blätter sind stabil und erinnern beim Darüberstreichen etwas an einen Gummibaum. Der Ficus Benjamina braucht nur wenig Wasser. Einmal pro Woche gießen reicht ihm meist. Trotzdem darf der Boden nicht austrocknen. Die obere Erdschicht hingegen darf vor dem nächsten Gießen antrocknen.

Ficus benjamina
Der Ficus benjamina Foto: Getty Images

Einblatt

Bis zu 80 Zentimeter hoch wächst ein Einblatt. Es stammt aus den tropischen Gebieten Amerikas und überlebt deswegen auch mit wenig Wasser. Das Einblatt blüht erstmals im Frühling und bei guten Bedingungen ein zweites Mal im Spätsommer. Die Pflanze sollte im Halbschatten oder Schatten stehen, sie braucht es hell, aber nicht heiß. Sie benötigt erst frisches Wasser, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Einmal pro Woche gießen ist für gewöhnlich ausreichend.

Das Einblatt (Spathiphyllum)
Das Einblatt, auch Scheidenblatt oder Friedenslilie genannt (Spathiphyllum)Foto: dpa picture alliance