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Für Garten und Balkon

Pflanz- und Pflegetipps, um Margeriten zum Blühen zu bringen

Margeriten: Margeriten mit weiße Blüten auf einer Sommerwiese
Weiße Blütensterne mit goldener Mitte: Margeriten sind kräftige SommerblüherFoto: Getty Images

Margeriten bereichern mit ihren fröhlich leuchtenden Blüten jeden Sommergarten. Sie machen auch im Kübel oder Balkonkasten eine schöne Figur. Besonders lange halten sich die Sommerblüher in der Blumenvase.

Blühen die Margeriten, ist endlich Sommer! Als Wildblume wachsen Margeriten auf vielen Wiesen und Weiden. Mit ihren weißen Blütensternen mit gelb-goldener Mitte bereichern gezüchtete Sorten aber auch jedes sommerliche Gartenbeet und jeden sonnigen Balkon. Die Blumen, die auch gezüchtet ihren natürlichen Charme beibehalten haben, sind zudem sehr insektenfreundlich. Am Blütennektar laben sich viele Schmetterlinge und Bienen.

Margeriten im Garten pflanzen

Im Garten gedeihen Margeriten besonders gut an einem sonnigen und windgeschützten Standort. Die robusten Sommerblüher kommen aber auch im Halbschatten gut zurecht. Eine neutrale bis leicht saure Gartenerde ist ideal. Margeriten mögen zudem einen durchlässigen und humusreichen Boden. Als Substrat für Margeriten im Kübel oder Balkonkasten reicht handelsübliche Blumenerde.

Es gibt verschiedene Arten von Margeriten. Als Stauden machen Garten- oder Sommermargeriten (Leucanthemum maximum) eine besonders gute Figur im Beet. Es gibt Sorten mit gelben, weißen oder gefüllten Blüten. Je nach Züchtung kann die Form der Blüten ganz unterschiedlich ausfallen. Margeriten können bis zu einem Meter hoch wachsen. Niedrig wachsende Sorten eignen sich zudem gut als Bodendecker.

Die beste Zeit, um Margeriten zu pflanzen, ist das Frühjahr, wenn keine Spätfröste mehr drohen. Man kann die Korbblütler aussähen oder als Stauden rund zwanzig Zentimeter tief ins Beet setzen. Aber Achtung: Sommermargeriten sind wuchsfreudig und neigen schnell zum Wuchern. Am besten hält man einen ausreichenden Pflanzabstand von rund 50 Zentimetern ein. Wilde Wiesenmargeriten sähen sich zudem von selbst aus.

Mit ihrer weißen Blütenpracht eignen sich Margeriten hervorragend, um ein Beet mit vielen kräftig leuchtenden Stauden aufzulockern. Als Nachbarpflanzen passen sie besonders gut zu Rittersporn, Phlox, Lupinen, Sonnenhut oder Mohn. Margeriten können auch als Hochstämmchen und Kübelpflanzen gehalten werden. Besonders schön und auffallend lange halten sich Margeriten zudem in der Blumenvase.

Auch interessant: Im Herbst Stecklinge für die Pflanzenvermehrung schneiden

Margeriten optimal pflegen

Fühlen sich Margeriten am Standort wohl, brauchen die pflegeleichten Pflanzen kaum weitere Aufmerksamkeit – sie wollen einfach nur bestaunt werden. Damit Margeriten besonders schön zur Geltung kommen, sollte man dennoch einige Dinge beachten.

Bewässerung

Ganz wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser, vor allem in den heißen Sommermonaten und bei länger anhaltenden Trockenperioden. Die durstigen Pflanzen müssen dann mitunter zweimal täglich begossen werden. Wie bei vielen anderen Stauden sollte man dabei regelmäßige Staunässe vermeiden. Sonst schleichen sich schnell Pflanzenkrankheiten ein. Ein untrügliches Zeichen, dass gegossen werden muss, sind schlapp herunterhängende Blätter und Blüten.

Düngung

Die Stauden verwöhnt man mit einer regelmäßigen Gabe von Flüssigdünger. Gut eignet sich zum Beispiel Kompostwasser, das man ganz leicht selbst ansetzen kann. Wie es geht, verrät myHOMEBOOK in diesem Artikel.

Schnitt

Sommermargeriten müssen ab und an ausgeputzt und von abgeblühten Pflanzenteilen befreit werden. Dann gedeihen die Sommerblüher erneut umso schöner.

Vermehren

Alle zwei bis drei Jahre empfiehlt es sich, Margeritenstauden zu teilen und an andere Stelle im Gartenbeet wieder einzusetzen. Im Spätsommer oder mit Herbstbeginn kann man die Pflanzen durch Stecklinge vermehren.

Frostschutz

Garten- oder Sommermargeriten sind mehrjährig und winterhart. Über die kalte Jahreszeit lässt man die abgeblühten Stauden einfach im Beet. Zum nächsten Frühling blühen sie ebenso wie wilde Margeriten wieder aus. Eine Ausnahme bilden Margeriten für Topf oder Kübel (Argyranthemum). Sie müssen vor dem ersten Frost kräftig zurückgeschnitten und zum Überwintern nach drinnen geholt werden.

Der richtige Zeitpunkt zum Ernten

Wer Wiesenmargeriten vermehren möchte, kann deren Samen im Herbst absammeln. Die getrockneten Samen bewahrt man über die Wintermonate an einem dunklen, kühlen Ort auf. Nach den Eisheiligen können die Samen im Frühling dann ausgesät werden. Blüten und Blätter junger Wiesenmargeriten sind zudem genießbar. Ihnen wird eine heilsame Wirkung nachgesagt. Hybride und gezüchtete Ziermargeriten aus dem Handel sollte man jedoch nicht verwenden. Generell sollten Allergiker lieber auf Margeritentees oder -auszüge verzichten.

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Krankheiten und Schädlinge

Junge Margeritenpflanzen locken Schnecken geradezu magisch an. Vor allem während der ersten Wachstumsphase muss das Beet regelmäßig auf einen Befall durch die lästigen Weichtiere überprüft werden. Zum Schutz gibt es eine Reihe an effektiven Hausmitteln und Schneckenfallen.

Mitunter machen sich auf Margeriten auch Blattläuse breit. Den Befall erkennt man am klebrigen Belag auf Blättern und Pflanzenstielen. Auch gegen Blattläuse gibt es verschiedene natürliche Mittel. Befallene Pflanzenteile wäscht man zum Beispiel mit Pflanzenbrühen ab. Was noch hilft, erklärt myHOMEBOOK in diesem Artikel.

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