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leuchtend Gelb und Rubinrot

Sonnenhut im Herbst pflanzen für ein buntes Gartenbeet

Sonnenhut Herbst: Ein Staudenbeet mit goldgelb leuchtendem Sonnenhut
Eine prächtig leuchtende Staude: Sonnenhut (Rudbeckia)Foto: Getty Images

Sonnenhut ist eine beliebte Staude. Monatelang bis in den späten Herbst leuchtet und blüht sie im Gartenbeet. Damit Sonnenhut gut anwachsen kann, sollte man ihn im Herbst pflanzen.

Herbstzeit ist Pflanzzeit! Vor allem Stauden sollten jetzt unter die Erde gebracht werden. Die Wurzeln können noch ausschlagen, bevor die Temperaturen in den Keller rauschen und der erste Frost kommt. Die Mühe wird üppig belohnt: Hobbygärtner können sich in der kommenden Saison an einem farbenfrohen Garten erfreuen. Besonders beliebt ist der Sonnenhut. Ab Mai geht es bei einigen Sonnenhüten bereits los mit der Blütenpracht. Viele Sorten blühen sogar bis in den nächsten Spätherbst. Denn der Sonnenhut gilt wie auch die Chrysantheme als Spätblüher.

Sonnenhut und andere Stauden im Herbst pflanzen

Bei Sonnenhut gilt wie bei allen Stauden: Bevor im Herbst gepflanzt wird, ist eine gute Bodenvorbereitung das A und O! Unkraut muss sorgfältig entfernt werden. Ansonsten wuchert es mit der Zeit in die Wurzelstöcke und ist nur noch schwer zu beseitigen.

Die durchlässige Erde sollte reich an Humus sein und eine lockere Krume besitzen. Übrigens: In lehmhaltigen Böden droht schnell Staunässe. Und die bekommt Sonnenhut gar nicht gut. Neben zu viel Nässe mag er auch keine zu schattigen Standorte – die Staude trägt nicht umsonst ihren Namen.

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Sonnenhut mit ausreichend Nährstoffen verwöhnen

Um Stauden wie dem Sonnenhut etwas Gutes zu tun, muss man ausreichend Kompost ins Beet geben. Und ab und zu sollte man mit Dünger nachhelfen, denn Stauden sind zehrende Pflanzen. Es empfiehlt sich ein Dünger, der langsam aufgenommen wird. Anderenfalls werden die Pflanzen zu stark im Wachstum angetrieben. Dann wuchern sie schnell und verkrauten – nicht schön!

Tipp: Wer sich nicht vom Namen abgestoßen fühlt, nimmt als Dünger Horn-Blut-Knochenmehl. Keine Angst, dazu muss man nicht in den nächsten Schlachthof schleichen. Im Gartencenter bekommt man den Dünger gut abgepackt.

Hobbygärtner müssen immer mal wieder ran an den Boden. Deshalb sollte man das Staudenbeet von vornherein nicht zu eng bepflanzen. Bei Sonnenhut sind 30 bis 40 Zentimeter ausreichend. So bleibt genügend Platz zum Düngen und um den Boden immer wieder aufzulockern. Je älter der mehrjährige Sonnenhut wird, wächst er mit anderen Stauden zusammen und bedeckt die offenen Stellen im Beet.

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Schöne Begleitpflanzen für den Sonnenhut

Bis zusammengewachsen ist, was zusammen gehört, kann das Gartenbeet noch etwas karg wirken. Die offenen Stellen drohen zudem leicht auszutrocknen. Hobbygärtner, die hier Ringelblumen, Tagetes und Kapuzinerkresse pflanzen, schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Pflanzen schützen vor Schädlingen und sind in der Lage, müden Böden neuen Schwung zu geben.

Zudem kann die richtige Auswahl an Begleitpflanzen dem Sonnenhut wie auch anderen Stauden einen interessanten Kontrast bieten. Ziergräser bieten sich hier an, aber auch silberblaue Disteln, violettes Eisenkraut, Astern, Sonnenbraut und Salbei.

Sonnenhut Herbst: Echinacea mit purpurnen Blüten und stacheliger Blütenmitte
Echinacea mit purpurnen Blüten und stacheliger BlütenmitteFoto: dpa picture alliance

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Sonnenhut hat zwei Gattungen

Botanisch gesehen gibt es zwei unterschiedliche Gattungen vom Sonnenhut: Echinacea und Rudbeckia. Wie man sie unterscheidet? An der Blütenmitte. Die ist bei Echinacea eher stachelig nach außen gewölbt. Bei Rudbeckia hingegen wölbt sich die Mitte glatter und weicher nach außen.

Echinacea kennen viele auch als Heilpflanze, nicht nur bei uns. Nordamerikanische Ureinwohner haben den Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) bei Wunden verwendet. Auch Schlangenbisse versuchten sie damit zu heilen, leider vergebens. Dagegen hilft die Pflanze nicht.