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Für den Garten und den Balkon

Zauberschnee – Pflanz- und Pflegetipps für prächtige Blütenwolken

Charakteristisch für den Zauberschnee sind seine kleinen weißen Blüten
Charakteristisch für den Zauberschnee sind seine kleinen, weißen BlütenFoto: Getty Images

Durch den kompakten Wuchs füllt der Zauberschnee jedes leer wirkende Beet mit Leichtigkeit – und passt auch auf jeden Balkon! Was Hobbygärtner bei der Pflege der zarten Pflanze beachten sollten.

Durch die zahlreichen kleinen, weißen Blüten erinnert Zauberschnee (Chamaesyce hypericifolia) an eine Wolke oder einen pudrigen Schneeberg. In jedem Gartenbeet oder auf dem Balkon macht die Pflanze somit immer etwas her. Nur Katzenbesitzer sollten Obacht geben, denn für Katzen ist die Pflanze giftig.

Zauberschnee im Garten pflanzen

Am wohlsten fühlt sich die Pflanze an einem sonnigen und warmen Ort im Garten. Doch auch mit einem halbschattigen Standort kommt sie zurecht. An den Boden stellt die Pflanze keine Ansprüche. Wichtig ist, dass Staunässe vermieden wird. Ende Frühling kann man den Zauberschnee im Garten oder auf dem Balkon pflanzen. Als Beet- oder Topfpartner eignen sich zum Beispiel Sonnenhut und Spinnenblumen.

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Die optimale Pflege

Bewässerung

Zauberschnee zählt zu der Familie der Wolfsmilchgewächse. Somit hat sie mit kurzen Trockenperioden kaum Probleme. Abhängig vom Standort sollten Hobbygärtner ihre Pflanzen häufiger oder seltener gießen: Je sonniger der Ort, desto mehr Wasser verbraucht die Blume.

Düngung

Hobbygärtner sollten die Pflanze regelmäßig düngen – bestenfalls mit einem organischem Dünger für Balkonpflanzen.

Schnitt

Im März schneidet man die Pflanze etwa zur Hälfte zurück. So wächst sie kompakter.

Ist Zauberschnee winterhart?

Oft wird die Pflanze als einjährige Pflanze kultiviert und bei Beginn des Winters entsorgt. Doch man kann sie auch überwintern. Hierfür ist ein milder Standort bei etwa 12 bis 15 Grad Celsius nötig. Zwei Dinge sollten Hobbygärtner beachten: Zum einen gilt es, die Pflanze nur spärlich zu gießen und Staunässe zu vermeiden. Zum anderen kann man Zauberschnee im März kräftig zurückschneiden, sodass die Pflanze erneut austreiben kann.

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Wie vermehrt man Zauberschnee?

Durch Stecklinge kann man den Zauberschnee leicht vermehren. Dafür schneidet man in den Sommermonaten Triebe ab und steckt sie in einen Topf mit feuchter Erde.

Schädlinge und Krankheiten

Spinnmilben fühlen sich besonders wohl, wenn die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist. Um einen Befall der Schädlinge zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass der Zauberschnee an einem Ort mit keiner allzu trockenen Luft steht. Auch Grauschimmel kann die Pflanze befallen. Erkennt man den Pilz, sollte man schnell handeln und alle betroffenen Stellen großzügig entfernen.

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