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Hungrige Körnerfresser

7 Tipps, um Rasensamen vor gefräßigen Vögeln zu schützen

Ein Spatz sitzt auf dem Boden und pickt Rasensamen
Ein Spatz sitzt auf dem Boden und pickt RasensamenFoto: iStock/Andi Edwards

Wie schön ist es aufzuwachen und die Vöglein singen zu hören. Doch dann kommt die Schrecksekunde, der frisch gesäte Rasen wird gefressen! Es hat so viel Arbeit gemacht den Boden zu glätten und den Samen zu streuen. Man muss seine zukünftige Wiese beschützen.

Korn für Korn hat man den neuen Rasen gesät und dann kommen Vögel und picken einfach alle Samen wieder weg. Vorbei der Traum vom englischen Rasen. Was kann man tun, um die Rasensamen vor hungrigen Vögeln zu schützen? Wir verraten es Ihnen.

Welche Vögel fressen meinen Rasen?

Nicht alle Vögel haben es auf unseren Rasen abgesehen. In der Regel sind es nur, die so genannten „Körnerfresser“ oder „Allesfresser“, wie Ammern, Finken oder Spatzen. Andere Vögel, wie die Amsel oder der Zaunkönig sind „Weichfresser“, sie bevorzugen Würmer oder Früchte.

Wie rette ich meinen Rasen?

Hat man erstmal die ersten Vögel auf dem frisch gesäten Rasen picken sehen, ist der Stress schnell mal groß. Wie verscheuche ich die Vögel? Es gibt einige Methoden, die sich durchaus bewährt haben, um Rasensamen zu schützen.

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1. Falsche Raubtiere

Schon seit Jahrhunderten verrichten sie ihren Dienst auf unseren Feldern – wieso nicht auch im Garten – die Vogelscheuchen. Um samenpickende Vögel loszuwerden und unsere Rasensamen zu schützen, bedienen wir uns einer Technik, die seit eh und jäh besteht und sich bewährt hat. Wir nutzen die Angst. Vögel haben Angst vor größeren Vögeln. Man kann sich also eine Eule aus Plastik, einen Falken oder auch eine Gummischlange in den Garten setzen. Hin und wieder müssen allerdings die Positionen der Vogelscheuchen verändert werden, damit die Vögel keinen Verdacht schöpfen. Die Vögel werden den Garten meiden und der Rasen kann ungestört wachsen.

dazu passend: Wie effektiv sind Vogelscheuchen, um den Garten zu schützen?

Eine künstliche Eule sitzt zur Abschreckung von Vögeln im Beet.
Eine künstliche Eule sitzt zur Abschreckung von Vögeln im Beet. Foto: Getty Images

2. Lockvogelfutter verwenden, um unsere Rasensamen zu schützen

Samen aus der Erde picken heißt für Vögel immer Aufwand, wenn sie eine verführerische Alternative haben, lassen sie unsere Samen in Ruhe. Eine Futterstelle für Vögel, außerhalb des frisch gesäten Rasens, bietet sich also an.

Dazu passend: Ein Futterhaus, auf das Vögel fliegen

3. Rasen abdecken

Eine sehr einfache, aber wirkungsvolle Methode ist die Abdeckung des frisch gesäten Rasens. Dazu eignet sich ein Vogelschutznetz, ein Gartenvlies oder Wachstumsfolie. Vorteil hierbei ist, dass die Vögel nicht mehr an die Saat herankommen, die Sonne allerdings schon. Mit Heringen können diese Abdeckungen an den Rändern befestigt werden. Es empfiehlt sich ein paar größere Steine unter der Abdeckung zu verteilen, damit es einen Abstand zwischen Boden und Abdeckung gibt.

Das Stück eines gesäten Rasens wurde abgedeckt, damit Vögel die Samen nicht fressen.
Um frisch gesäten Rasen vor gefräßigen Vögeln zu schützen, wird er abgedeckt. Foto: iStock/beekeepx

4. Eine Rasenmatte verwenden

Eine Rasenmatte ist eine biologisch abbaubare Matte aus Zellulose, mit integrierten Rasensamen und Dünger. Sie wird einfach auf einer Freifläche ausgerollt und dünn mit Erde bedeckt. So müssen wir unsere Rasensamen nicht schützen. Der Rasen kann nun ungestört wachsen.  

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5. Mulchen mit Heu oder Stroh

Hierbei werden die Samen etwa einen halben Zentimeter tief unter die Erde gegeben, dann kommt der Strohmulch obendrauf. Das Mulchen hilft einerseits gegen gefräßige Vögel und andererseits bringt es optimale Bedingungen für die Keimung, da es die Feuchtigkeit hält und die Wärme im Boden. Außerdem dient es als Unkrautbarriere, die verhindert, dass das Unkraut vor dem Rasen sprießt.

6. Rollrasen

Die einfachste Methode, aber womöglich auch die teuerste ist Rollrasen. Dieser ist bereits gewachsen und enthält keine Körner mehr, die Vögel fressen könnten.

7. Spezielle Rasenmischungen nutzen

Wer versuchen möchte möglichst wenig Aufwand zu haben, kann es mit speziellen Rasenmischungen versuchen. Inzwischen hat sich der Saat-Markt gut gefüllt mit Samen, die Vogelfraß vorbeugen sollen. Diese sind grün gefärbt oder es befinden sich besonders viele in der jeweiligen Mischung, dass trotz Fraß noch immer genügend vorhanden sind, um einen üppigen Rasen zu bekommen.

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