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Garten-Trend

Sandbeet anlegen und richtig bepflanzen

Sandbeet anlegen und bepflanzen
Ein Sandbeet ist besonders pflegeleichtFoto: iStock/yuakimov

Eine pflegeleichte Alternative zu herkömmlichen Gartenbeeten ist das Sandbeet. Wie man es anlegt und welche Pflanzen sich dafür eignen, erfahren Sie hier.

Ein Sandbeet kann ein schöner Hingucker im Garten sein. Es bedarf kaum Pflege und versorgt sich quasi von selbst, sofern man bei der Wahl des Standortes, Sandes und der Pflanzen keine Fehler macht.

Sandbeet richtig anlegen

Von Frühjahr bis Herbst kann man einen sonnigen Platz im Garten zu einem Sandbeet umfunktionieren. Zuerst braucht die Fläche eine Begrenzung, damit der Sand später an Ort und Stelle bleibt. Hierfür bieten sich Beeteinfassungen aus Holz oder Stein an, je nach Geschmack.

Die anschließende Vorgehensweise ist denkbar einfach, kann aber je nach Bodenbeschaffenheit variieren. Ist der Boden von Hause aus sandig, reicht es, eine etwa 20 Zentimeter tiefe Schicht von der Oberfläche zu entfernen und diese mit Sand aufzufüllen. Lehmigen Boden sollte man 50 bis 100 Zentimeter tief ausheben, eine Drainageschicht aus Kies anlegen und das Loch anschließend mit Sand auffüllen.

Am besten wählen Hobbygärtner nährstoffarmen Sand in einer leicht groben Stärke. Empfehlenswert sind Estrich-, Fluss- oder aber kantiger Brechsand.

Welche Pflanzen eignen sich?

Danach geht es ans Bepflanzen. Es eignen sich fast alle heimischen Stauden sowie Wildstauden, beispielsweise:

  • Rittersporn
  • Präriekerze
  • Garten-Salbei
  • Schafgarbe
  • Katzenminze
  • Edeldistel
  • Wildrosen
  • Edle Schafgabe
  • Sand-Nelke sowie -Thymian

Auch interessant: Gemüsebeet anlegen – Tipps zu Planung, Standort und Boden

Die optimale Pflege eines Sandbeets

Die ersten Wochen nach dem Anlegen braucht das Sandbeet regelmäßig Gießwasser, Dünger ist nicht notwendig. Die Bewässerung sollte anhalten, bis die Wurzeln im Erdboden angelangt sind und sich dort verwurzelt haben. Danach müssen Hobbygärtner das Sandbeet nicht mehr gießen. Unkraut lässt sich einfach aus dem Sand ziehen. Drei Jahre nach dem Anlegen kann man bei Bedarf ausufernd gewachsene Stauden teilen.

Quellen:
Nabu