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Schmetterlingsmagnet

Pflanz- und Pflegetipps für Sommerflieder im eigenen Garten

Sommerflieder wird auch Schmetterlingsflieder genannt
Mithilfe von Sommerflieder finden auch Schmetterlinge den Weg in den eigenen GartenFoto: Getty Images

Die einfachste Methode, um Schmetterlinge in den Garten zu locken, ist, Sommerflieder zu pflanzen. Nicht ohne Grund heißt das Gehölz auch Schmetterlingsflieder. Was Hobbygärtner beim Anpflanzen und bei der Pflege beachten sollten.

Ursprünglich stammt der Sommerflieder aus China sowie Tibet und somit aus tropisch bis subtropischen Gebieten. Doch auch in hiesigen Breitengraden fühlt sich die anspruchslose Pflanze wohl. Insgesamt gibt es etwa 100 verschiedene Arten. Je nach Sorte trägt er zwischen Juli und September zum Beispiel gelbe, weiße, rosafarbene oder violette Blüten. Die Pflanze kann eine Höhe zwischen eineinhalb bis vier Metern erreichen. All das natürlich aber nur, wenn Hobbygärtner Sommerflieder richtig pflanzen und pflegen.

Übrigens: Der Sommerflieder ist nicht mit dem Flieder verwandt, obwohl der Name von Buddleja davidii, so der wissenschaftliche Name, anderes vermuten lässt.

Sommerflieder im Garten pflanzen

Der Sommerflieder ist ein anspruchsloses Gehölz. Während der optimale Boden durchlässig und nicht zu feucht sein sollte, kommt er auch auf trockenen Böden zurecht. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein. Die Pflanze wirkt nicht nur einzeln, sondern auch in Gruppen. Zum Sommerflieder kann man beispielsweise Astern, Lavendel, Storchenschnabel, Hohe Fetthenne, Salbei oder andere Stauden pflanzen.

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Beliebte Sommerfliedersorten im Überblick

Wer Sommerflieder im Garten pflanzen möchte, hat eine große Auswahl zur Verfügung. Je nach Sorte wächst das Gehölz größer, breiter und mit verschieden farbigen Blüten.

  • Dart’s Ornamental White (Blütenfarbe: weiß)
  • Empire Blue (Blütenfarbe: hellviolett)
  • Ile de France (Blütenfarbe: violett)
  • Pink Delight (Blütenfarbe: rosa)
  • Royal Red (Blütenfarbe: rot)
  • Black Knight (Blütenfarbe: dunkelviolett)

Optimale Pflege für den Sommerflieder

Nach dem Pflanzen geht es um die optimale Pflege des Sommerflieders, der als anspruchslos gilt.

Bewässerung

Möchte man Sommerflieder im Beet pflanzen, muss man sich nicht um eine regelmäßige Bewässerung kümmern. Anders sieht es im Kübel aus, dann ist eine regelmäßige Wasserzufuhr wichtig. Jedoch sollte Staunässe vermieden werden.

Düngung

Ähnlich wie bei der Bewässerung ist auch das Düngen beim Schmetterlingsflieder im Beet kaum nötig. Mit Kompost können Hobbygärtner die Pflanze im März düngen. Im Kübel sollte man Sommerflieder alle zwei Wochen Dünger verabreichen. Dafür eignet sich zum Beispiel Balkondünger mit einem guten Anteil Phosphor und einem geringen Stickstoffanteil.

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Schnitt

Im Frühjahr schneidet man den Strauch stark zurück, damit er am „neuen“ Holz blühen kann. Anders sieht es bei wechselblättrigen Sorten aus. Hier sollte man nur auslichten. Blütenstände sollten bereits im Spätsommer abgeschnitten werden, so vermeidet man eine Selbstaussaat.

Vermehrung

Mithilfe von Stecklingen oder Steckhölzern können Hobbygärtner Sommerflieder leicht vermehren und in neue Gefäße oder Beete pflanzen. Die Selbstaussaat gelingt gut auf lockeren und durchlässigen Böden. Hobbygärtner sollten dabei beachten, dass die neuen Pflanzen nicht sortenecht sind und entsprechend lilafarbene Blüten haben.

Frostschutz

In den ersten Jahren ist Sommerflieder nicht winterhart. Daher sollte man den Boden um die Pflanze mit Laub oder Reisig abdecken. Die Krone umhüllt man mit einem Wintervlies.

Krankheiten und Schädlinge

Der robuste Sommerflieder wird nicht oft von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Spinnmilben sind an den silbrigen Flecken auf den Blättern erkennbar. Mit Teebaumöl können Hobbygärtner sie entfernen. Das Öl dafür einfach in Wasser verdünnen und auf die Pflanze sprühen. Auch Falscher Mehltau kann auftreten, zu erkennen an dem Schimmel in Weiß oder Grau. Befallene Blätter sollte man schnell entfernen.