Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Drei Ursachen

Was hilft bei gelben Blättern an der Tomatenpflanze?

Gelbe Blätter an Tomatenpflanze
Gelbe Blätter an Tomatenpflanzen sind ein Hinweis darauf, dass der Pflanze etwas fehltFoto: Getty Images

Eigene Tomatenpflanzen im Garten oder auf dem Balkon zu ziehen, ist nicht besonders schwer – wenn man richtig vorgeht. Gelbe Verfärbungen an den Blättern sind jedoch Anzeichen, dass irgendetwas nicht ganz stimmt. Welche Gründe dahinterstecken und was dabei zu tun ist.

Tomaten sind Starkzehrer – sie benötigen reichlich Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe zum Wachsen. Ein typisches Anzeichen, dass diese Faktoren nicht in erforderlichem Ausmaß erfüllt sind, sind gelbe oder braune Blätter bei Tomatenpflanzen. Das kann auch bedeuten, dass die Ernte weniger üppig als gewünscht ausfällt. Allerdings kann man mit einigen Maßnahmen nachjustieren und damit für bessere Wachstumsbedingungen sorgen.

Gelbe Blätter bei Tomatenpflanzen – mögliche Gründe

Wenn sich gelbe Verfärbungen an den Blättern der Tomatenpflanzen abzeichnen, handelt es sich um eine typische Mangelerscheinung. Allerdings ist es in der Regel noch nicht zu spät, und die Pflänzchen lassen sich noch retten. Zunächst sollten Hobbygärtner jedoch herausfinden, worauf die Verfärbungen zurückzuführen sind.

Zu wenig Licht

Tomaten brauchen sehr viel direktes Sonnenlicht, um zu gedeihen. Zumindest halbschattig sollte der Standort deshalb sein. Das gilt natürlich auch auf dem Balkon, weshalb sich vor allem ein heller Südbalkon für die Tomatenaufzucht eignet. Die Sonnenstrahlen sollten dabei nicht von anderen Pflanzen oder auch Balkonmöbeln verdeckt sein. Generell gilt: je mehr Sonne, desto bessere Bedingungen für das Wachstum!

Auch interessant: Die 5 häufigsten Tomatenkrankheiten und wie man gegen sie vorgeht

Staunässe

Gelbe Blätter an den Tomatenpflanzen können auch von Staunässe im Pflanztöpfchen herrühren. Denn staut sich das Gießwasser darin, können die Wurzeln beginnen zu faulen. In manchen Fällen riecht man das sogar. Deshalb sollten die Pflanzgefäße immer über eine Drainage sowie ein Ablaufloch verfügen, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. Ist dies nicht gegeben, sollte man die Pflanze umtopfen und für entsprechende Bedingungen sorgen. Hier erfahren Sie, wie man eine Drainage auch ohne Blähton oder Kieselsteine bewerkstelligt.

Passend dazu: Wann Sie Triebe und Blätter bei Tomaten-Pflanzen entfernen sollten

Zu wenig Nährstoffe

Dass die Tomatenpflanze gelbe Blätter entwickelt, kann auch ein Hinweis auf Nährstoffmangel sein. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Tomaten um Starkzehrer, die gut versorgt werden wollen. Aus diesem Grund sollte man beim Substrat nicht das günstigste wählen – und auch keine alte Erde aus dem letzten Jahr verwenden, die bereits offen ist. Auch die Größe des Gefäßes spielt dabei eine Rolle, denn je mehr Substrat im Töpfchen, desto mehr Nährstoffe können die Wurzeln aufnehmen. Wenn die Pflänzchen größer werden und der Platz knapp wird, ist es an der Zeit, sie in ein größeres Gefäß umzutopfen. Um die Nährstoffzufuhr anzukurbeln, kann man Hornspäne oder Kompost untermischen.

Was tun mit den gelben Blättern?

Die Blätter mit den gelben Stellen sollte man entfernen. Da man Tomatenpflanzen sowieso einmal pro Woche ausgeizen sollte, kann man dabei die gelben Blätter gleich mit entfernen. Die Tomaten kann man übrigens dennoch verzehren, sobald welche ausgebildet sind. Schließlich handelt es sich bei den gelben Verfärbungen um Mangelerscheinungen und keine Krankheiten oder Pilze.

Deine Datensicherheit bei der Nutzung der Teilen-Funktion
Um diesen Artikel oder andere Inhalte über Soziale-Netzwerke zu teilen, brauchen wir deine Zustimmung für