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Rasen vertrocknet? Wie man ihn noch retten kann

SOS-Kur

Kann man vertrockneten Rasen noch retten? 

Verbrannter Rasen
Im Sommer kann der Rasen schnell Schäden davontragen. Was kann man tun?Foto: Getty Images

Findet man auf der Rasenfläche im eigenen Garten braune Flecken, deutet das darauf hin, dass der Rasen vertrocknet ist. Ursache dafür kann eine zu hohe Sonneneinstrahlung sein. Wie man den Rasen vor einem Sonnenbrand schützt und wie man ihm hilft, wenn es bereits zu spät ist.

Ein Rasen braucht ganzjährig Pflege. Im Sommer gilt es, ihn auch vor zu viel Sonne zu schützen. Tut man dies nicht, kann es zu Verbrennungen kommen. Einen vertrockneten Rasen erkennt man leicht an braunen Flecken. Mithilfe einer SOS-Kur kann man den vertrockneten Rasen wieder retten.

Wie rettet man vertrockneten Rasen?

Um den vertrockneten Rasen zu retten, wartet man eine Niederschlagsperiode ab. Anschließend wird der Rasen gemäht und gedüngt. Zu dieser SOS-Kur für den Rasen rät die Sächsische Gartenakademie. Die Rasendecke ist damit in der Lage, sich zu regenerieren und kann dann auch Unkräuter im Wachstum wieder überholen.

Vorher Rasen von Unkraut befreien

Gibt es inmitten der gelben oder braunen Rasenflächen grüne Inseln, handelt es sich dabei meist nicht um Rasen, sondern um Wildkräuter. Sie sind viel resistenter. Die Gartenexperten raten, vor der SOS-Kur für Rasen Kriechendes Fingerkraut, Gundermann, Hahnenfuß und Klee auszustechen und zu entfernen. Sie gelten als ausdauernde Unkräuter.

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Radikale SOS-Kur für Zier- und Sportrasen

Besteht die Rasenfläche aus Gräsersorten für einen Zierrasen oder einen hochwertigen Sportrasen, kann man vertrockneten Rasen nur mit einer radikaleren Kur retten. Sie sollten den Rasen dann kurz schneiden und eventuell sogar vertikutieren. Dann muss das Stück neu eingesät werden. Dünger und das regelmäßige Wässern lässt die Gräser bald sprießen. Falls die Rasensamen nicht keimen, kann es an diesen vier Gründen liegen.

Wichtig: Bei beiden Methoden sollten Sie im Spätsommer oder gar erst im frühen Herbst nur noch kaliumbetonten und stickstoffreduzierten Dünger nutzen. Er kann den Rasen durch den Winter bringen. Allerdings sollte man den Rasen auch nicht überdüngen. Zu viel Dünger würde das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts verursachen.

Wie beugt man vertrocknetem Rasen vor?

Damit man seinen vertrockneten Rasen gar nicht erst retten muss, sollte man ihn der Jahreszeit entsprechend richtig pflegen. Eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen im Sommer ist die Bewässerung der Rasenfläche. Die Faustregel lautet hier: So viel Gießen, sodass die oberen drei Zentimeter der Erde durchtränkt sind. Etwa zwei- bis dreimal pro Woche sollte man den Rasen mit Wasser versorgen. Während den Mittagsstunden sollte man darauf jedoch verzichten. Die hohe Sonneneinstrahlung in Kombination mit Wasser würde den Pflanzen eher schaden.

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Eine weitere Maßnahme, um vertrockneten Rasen zu verhindern, ist es, einfach mal die müden Hobbygärtner-Füße hochzulegen und nichts zu tun. Ja, richtig gehört, den Rasenmäher im Schuppen stehen lassen! Der Grund ist recht simpel: Sind die Halme länger, spenden diese mehr Schatten. Durch diesen verliert die Pflanze und der Boden weniger Wasser.

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