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Expertin erklärt

Welche Auswirkungen Wetterschwankungen auf Pflanzen im Garten haben

Wenn es nachts kalt ist und tagsüber warm und sonnig, ist das für manche Pflanzen der pure Stress
Wenn es nachts kalt ist und tagsüber warm und sonnig, ist das für manche Pflanzen der pure Stress Foto: Getty Images/FangXiaNuo
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

1. September 2025, 12:42 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Zweimal im Jahr kommt es zu bestimmten Wettererscheinungen, bei denen wir uns Gedanken um unsere Pflanzen machen sollten. Im Frühjahr und im Herbst sind die Tage entweder schon oder noch recht warm und sonnig, die Nächte aber frisch und teils im einstelligen Bereich. Wie gehen unsere Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon damit um? myHOMEBOOK erklärt, wie sich Wetterschwankungen auf unsere Pflanzen auswirken.

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Sonnenschein fördert das Wachstum – Feuchtigkeit hilft bei der Versorgung

Ist es in der Nacht feucht und kühl, dann wirkt sich das positiv auf die Pflanzen aus, erklärt Sandra von Rekowski vom Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschland e.V. „Die Feuchtigkeit in der Nacht versorgt die Pflanzen und den Boden, während die Sonne am Tag die Pflanzen zum Wachstum anregt.“ Diese Kombination kann also für gesunde und kräftige Pflanzen sorgen – insbesondere im Gemüsebeet.

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Achtung bei Jungpflanzen: Stress durch Temperaturwechsel

Temperaturunterschiede können allerdings gerade bei Jungpflanzen auch zu Stress führen. „Die nächtliche Feuchtigkeit erhöht das Risiko für Pilzkrankheiten wie Mehltau, beispielsweise bei Tomaten oder Zucchini“, erklärt die Expertin. „Wichtig sind daher gute Luftzirkulation innerhalb der Pflanzen, morgendliches Gießen und Mulchen, um den Boden gleichmäßig feucht zu halten“, rät von Rekowski. Die Gartenexpertin ergänzt, dass es hilfreich sei, dicht belaubte Pflanzen auszulichten.

So kann man bei Temperaturschwankungen vorsorgen

Damit es den Pflanzen im Beet trotz Temperaturschwankungen gut geht, sollte man folgende Punkte laut von Rekowski beachten:

  • Abstand halten: Die Pflanzen solle man mit ausreichend Abstand zueinander pflanzen – so könnten Blätter nach feuchten Nächten schnell wieder abtrocknen.
  • Morgens gießen: So stehe den Pflanzen das Wasser schon zu Tagesbeginn zur Verfügung. Die Blätter könnten gut abtrocknen und Pilzbefall und Ähnliches würden reduziert werden.
  • Beete mulchen: Offener Boden, ohne Bewuchs, solle vermieden werden. Eine Mulchschicht sorge dafür, dass der Boden auch bei trockenem Wetter nicht sofort austrockne, und halte die Temperatur im Boden.
  • Jungpflanzen schützen: Bei starken Tag-Nacht-Temperaturschwankungen solle man empfindliche Jungpflanzen schützen. Man könne sie beispielsweise mit einem leichten Vlies abdecken oder sie an einen geschützten Ort stellen.

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