Zum Inhalt springen
logo Das Do-it-yourself-Portal für Haus und Garten
Gemüse Gurken Alle Themen
Garten-Wissen

3 Tipps zur Pflege von Gurken bei Regenwetter

Gurken benötigen nach starkem Regen eine besondere Pflege
Gurken benötigen nach starkem Regen eine besondere Pflege Foto: Getty Images / kulagina
Artikel teilen
Franka Kruse-Gering
Redakteurin

5. August 2025, 17:07 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Gurken zählen zu dem beliebtesten Gemüse für den Eigenanbau. Über Monate werden die Pflanzen vom Samen bis zur Frucht großgezogen und gepflegt. Gurken sind jedoch etwas nachtragend, wenn die Bedingungen nicht stimmen. Regen kann schon zum Problem werden. myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering erklärt, was man bei der Pflege von Gurken bei Regen beachten sollte.

Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp

1. Gurken benötigen Belüftung

Um Gurkenpflanzen vor Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Grauschimmel zu schützen, ist bei feuchtem Wetter eine gute Luftzirkulation entscheidend. Deshalb sollte man von Anfang an die Pflanzen mit ausreichend Abstand setzen. Zur Pflege nach längerem Regen sollte man die Gurken ausgeizen, also Seitentriebe und dichtes Laub entfernen. So kann Regenwasser schneller abtrocknen, und es bildet sich weniger feuchtwarmes Klima im Inneren der Pflanze. Gerade dort fühlen sich Pilze besonders wohl. Zusätzlich sollte man befallene Blätter oder Triebe sofort entfernen und im Hausmüll entsorgen, um die Ausbreitung der Sporen zu stoppen.

Mehr zum Thema

2. Nach längerem Regen die Gurken gezielt nachdüngen

Starker oder anhaltender Regen kann die Nährstoffe im Boden regelrecht auswaschen – besonders Stickstoff, der für das Wachstum der Gurkenpflanze unverzichtbar ist. Die Folgen zeigen sich oft schnell: Die Blätter werden gelblich, das Wachstum stockt, und die Fruchtbildung lässt nach. Deshalb sollte man nach solchen Regenphasen gezielt nachdüngen, zum Beispiel mit organischem Flüssigdünger, Komposttee oder einer leichten Gabe Hornmehl. So kann man den Nährstoffhaushalt der Pflanze stabilisieren und der Gurkenbestand bleibt kräftig und ertragreich.

3. Nicht auf dem feuchten Boden liegen lassen

Wenn Gurken auf dem nassen Boden liegen, steigt das Risiko für Fruchtfäule deutlich, da die ständige Feuchtigkeit die Unterseite der Früchte angreift und sie schnell matschig oder braun werden lässt. Um das zu verhindern, sollten die Gurken vorsichtig vom Boden abgehoben und auf eine trockene Unterlage gelegt werden. Gut geeignet sind flache Holzstücke, umgedrehte Blumentöpfe, kleine Gitter, Steine oder auch trockene Strohpolster – wichtig ist nur, dass die Frucht keinen direkten Kontakt mehr zur feuchten Erde hat. Wer regelmäßig damit Probleme hat, kann auch spezielle Fruchtstützen oder Rankhilfen verwenden, die die Gurken vom Boden fernhalten und zugleich die Luftzirkulation verbessern. Schon ein geringer Abstand zur Erde kann ausreichen, um Fäulnis zu vermeiden und die Qualität der Ernte deutlich zu steigern.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.