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Experte bestätigt Bauernregel über Wetter im Winter

Bekommen wir einen weißen Winter? Eine Bauernregel gibt Aufschluss.
Bekommen wir einen weißen Winter? Eine Bauernregel gibt Aufschluss. Foto: Getty Images
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

27. November 2025, 5:42 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Zum Ende des Novembers rücken traditionell jene Bauernregeln in den Mittelpunkt, die aus der Witterung rund um St. Katharina und St. Andreas Hinweise auf den kommenden Winter ableiten wollen. Ein Meteorologe erklärt, welche dieser alten Weisheiten tatsächlich belastbare Anhaltspunkte liefern und was das für die kommenden Witterungsverhältnisse bedeutet.

Seit Jahrhunderten gelten Bauernregeln als Orientierung für Landwirtschaft und Alltag – auch wenn ihre Aussagekraft heute kritisch hinterfragt wird. Dennoch zeigen einige der überlieferten Regeln überraschende Übereinstimmungen mit meteorologischen Mustern, vorwiegend in der Übergangszeit zwischen Spätherbst und Winter.

Das steckt hinter den Bauernregeln zu Ende November

Es gibt verschiedene Bauernregeln, die sich auf Ende November beziehen. Dabei geht es etwa um den Stichtag zu St. Katharina: „Wie der Tag zu St. Kathrein, wird der nächste Januar und Februar sein“. Diese Bauernregel bezieht sich auf den 25. November, meint aber die Zeitspanne um den 25. November, erklärt Jörg Riemann von der Wettermanufaktur. Eine weitere Bauernregel bezieht sich auf St. Andreas, den 30. November. „Wie das Wetter am Andreastag, so der nächste Winter sein mag.“

Winter bedeutet nicht Dezember
„Wenn von Winter gesprochen wird, ist meist nicht der Dezember gemeint, sondern eher Januar und Februar. Das ist ähnlich dem Sommer. Hochsommerliche Temperaturen haben wir eher im Juli und August und weniger im Juni“, erklärt Jörg Riemann.

Auch interessant: Oktober nass und kühl? Das sagt die Bauernregel

Stimmen die Bauernregeln über Ende November und den Winter?

Bei der Bauernregel zu St. Kathrein sei primär die Niederschlagsneigung entscheidend: „Folgt auf eine trockene St.-Kathrein-Woche ein trockener Februar, stimmt das in über 80 Prozent der Fälle. Ist die Woche nass, liegt die Wahrscheinlichkeit immer noch über 60 Prozent.“ Temperaturprognosen dagegen seien kaum verlässlich. Bei der Bauernregel zu St. Andreas gebe es, anders als bei St. Kathrein, keine untersuchte oder bestätigte Beziehung zwischen der Wetterlage Ende November und dem Winter, erklärt Riemann.

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Wie wird das Wetter im Winter?

Genaue Prognosen könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben – das wäre unseriös, Riemann hat aber eine Tendenz: „Die zweite Novemberhälfte hat praktisch einen Vorgeschmack auf den Winter gebracht“, verrät er. Wie sich das Jahr bereits gezeigt hat, wird auch der Winter abwechslungsreich bleiben. Der Experte verrät, dass es kalt wird, mild, nass und auch trocken. Es stellt sich kein Wetter richtig ein, für jeden wird also etwas dabei sein.

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Die Wetteraussichten für die kommenden Tage

Zum Wochenende prognostiziert der Experte, dass es wieder etwas milder werden wird. In der kommenden Woche hält sich dieser Trend. Deutschlandweit können wir mit vier bis acht Grad rechnen. Der erste Advent und für viele der erste Weihnachtsmarktbesuch kommen nasskalt daher, erklärt Riemann.

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