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Experte erklärt Bauernregel

Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer …

Ein weißer und heller Januar weckt laut Bauernregel die Hoffnung auf einen warmen Sommer
Ein weißer und heller Januar weckt laut Bauernregel die Hoffnung auf einen warmen Sommer Foto: GettyImages/Dzmitrock87
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

30. Januar 2026, 10:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

„Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß“ – so lautet eine alte Bauernweisheit, die einen sonnigen, warmen Sommer in Aussicht stellt. Doch lassen sich aus verschneiten Wintertagen tatsächlich Rückschlüsse auf die kommenden Monate ziehen, oder steckt hinter der Regel eher eine überlieferte Annahme ohne wissenschaftliche Grundlage?

Tatsächlich hat sich der Januar vielerorts genau so präsentiert, wie es die Bauernregel beschreibt: hell und weiß. Schnee und klare Frosttage prägten das Wetterbild. Ob diese winterlichen Bedingungen jedoch wirklich Rückschlüsse auf einen heißen Sommer zulassen, hat sich myHOMEBOOK von Diplom-Meteorologe Jörg Riemann von der Wettermanufaktur erklären lassen.

Das steckt hinter der Bauernregel über den weißen und hellen Januar

„Hell bedeutet, dass die Sonne öfter scheint, was sie in diesem Jahr schon getan hat. Und weiß heißt, dass wir überdurchschnittlich viel Schnee haben. Auch das ist in diesem Jahr der Fall“, erklärt der Experte.

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Stimmt die Bauernregel zum weißen Januar?

Diese Bauernregel gehört zu denjenigen, die tatsächlich untersucht wurden, verrät Riemann – und er deutet einen Sommer an, der nach Eis schmecken könnte. „Die Regel stimmt. Haben wir einen hellen und weißen Januar, so folgt in 60 Prozent der Fälle, also in mehr als der Hälfte, tatsächlich ein zu warmer Sommer.“

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Riemann ergänzt, dass diese Regel den Juli und den August betrifft, also den Hochsommer. Warm bedeutet aber nicht automatisch auch trocken. Zur Niederschlagswahrscheinlichkeit gibt diese Regel keine Auskunft.

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Das bedeutet ein heller und weißer Januar für den Garten

Für unsere Pflanzen sei das Wetter in diesem Januar ausgezeichnet, erklärt Riemann. Sie benötigten ihre Vegetationsruhe, um im Frühjahr richtig durchstarten zu können. Statt jetzt schon einzugreifen, sollten wir den Garten daher noch in Ruhe lassen und uns an der weißen Schneedecke erfreuen.

Die winterliche Pause bietet zugleich eine gute Gelegenheit, das neue Gartenjahr zu planen. So kann man nun das Saatgut überprüfen, ob es noch keimfähig ist, fehlende Samen lassen sich jetzt besorgen und erste Ideen für Beete und Bepflanzung sammeln. Alles ganz ohne Eile, während der Garten noch schläft.

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